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SDAX | Amadeus FiRe will Gewinn komplett an Aktionäre ausschütten19.12.2019 –Die Amadeus FiRe AG (ISIN: DE0005093108) stemmt einen großen Zukauf. Amadeus hat einen Kaufvertrag über 100% der Anteile an der COMCAVE Holding GmbH, Dortmund, abgeschlossen, der voraussichtlich heute am 19.12.2019 vollzogen wird. Der Kaufpreis für die COMCAVE sowie die Ablösung bestehender Finanzverbindlichkeiten von COMCAVE in Höhe von insgesamt rund EUR 200 Mio. wird aus liquiden Mitteln der Gesellschaft sowie durch eine Brückenfinanzierung in Höhe von rund EUR 170 Mio. finanziert. Der Vorstand prüft derzeit sämtliche langfristigen Finanzierungsoptionen.

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COMCAVE ist ein führender Bildungsanbieter im Bereich der Erwachsenenbildung. Das Unternehmen ist an über 50 Standorten in Deutschland im Bereich der Umschulung und Weiterbildung tätig. Der Vorstand der Gesellschaft erwartet, dass COMCAVE im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von rund EUR 60 Millionen bei einer EBITDA Marge (Abschlusserstellung gemäß HGB) von über 25% erzielen wird.

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Ziel: Erkannten Bedarf decken

Für die Amadeus FiRe Gruppe stellt die Akquisition von COMCAVE einen wesentlichen Schritt dar, dem aktuell größten Engpassfaktor im Bereich Personaldienstleistungen, dem zunehmenden Fachkräftemangel, zu begegnen. Die Finanzierung ist ein großer Brocken für Amadeus, man steigt in neue Regionen auf. Deshalb die dividende auszusetzen oder zu reduzieren erscheint dabei durchaus angemessen oder wie Amadeus kommuniziert: "Die in den letzten Jahren verfolgte Dividendenpolitik einer Vollausschüttung wird im Rahmen der verschiedenen Finanzierungsoptionen überprüft werden."

Q3 war nicht übel

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 erreichte die Amadeus FiRe AG einen konsolidierten Umsatz von EUR 173,5 Millionen, eine Steigerung um 13,9 Prozent. Das Bruttoergebnis der Amadeus FiRe Gruppe stieg in den ersten neun Monaten 2019 um 13,5 Prozent auf EUR 83,4 Millionen. Die damit erzielte Rohertragsmarge sank dabei leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 48,1 Prozent. Der leichte Rückgang liegt an dem veränderten Dienstleistungsmix in Folge des überdurchschnittlich starken Wachstums der vergleichsweise margenschwächeren Dienstleistungen Zeitarbeit und Interim Management.

Die Vertriebs- und Verwaltungskosten erhöhten sich um 12,5 Prozent auf EUR 52,0 Millionen. Im Wesentlichen resultiert dieser Anstieg aus der personellen Ausweitung der Vertriebsorganisation, der allgemein positiven Gehaltsentwicklung sowie erfolgsbedingt höheren variablen Vergütungen.Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) stieg um 14,9 Prozent auf EUR 31,6 Millionen. Die EBITA-Marge verbesserte sich im Berichtszeitraum bei gleicher Anzahl fakturierbarer Tage leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 18,2 Prozent.

Das Periodenergebnis belief sich in den ersten neun Monaten 2019 auf EUR 21,0 Millionen, ein Zuwachs um 14,0 Prozent. Das Ergebnis je Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterkonzerns zurechenbare Periodenergebnis, konnte um 50 Cent auf EUR 4,00 gesteigert werden.

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Der Vorstand geht weiterhin davon aus, im Geschäftsjahr 2019 das Vorjahres-EBITA um über 10 Prozent ausweiten zu können. Damit bestätigt der Vorstand seine zum Halbjahresfinanzbericht angepasste Prognose und verweist für weitere Ausführungen auf den Halbjahresfinanzbericht 2019.

Aktuell (19.12.2019 / 08:09 Uhr) notieren die Aktien der Amadeus Fire SE im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +2,00 EUR (+1,60 %) bei 126,80 EUR.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Chart: Amadeus FiRe AG | Powered by GOYAX.de
 

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  • ISIN: DE0005093108

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