SDAX | Klöckner & Co Aktie: 2020 abgehakt – „bestes Quartalsergebnis seit 12 Jahren“ – guter Start in 2021

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29.04.2021 – Die Digitalisierung hat Klöckner & Co (ISIN: DE000KC01000) verändert – und ist eindeutig DIE ZUKUNFT. Bereits in der Corona-Krise hat die Digitaliserung gezeigt, das sie der einzig gangbare Weg für Klöckner ist. Und es geht weiter auf diesem Weg:Der Anstieg der Stahlpreise half natürlich und so stieg der Umsatz trotz pandemiebedingt rückläufiger Absatzmengen um 5,3 % auf 1,5 Mrd EUR  (Q1 2020: 1,4 Mrd).

Am oberen Prognoseende das EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten lag mit 130 Mio EUR (Q1 2020: 21 Mio) am oberen Ende der Prognose von 110 Mio EUR bis 130 Mio EU.. Einschließlich wesentlicher Sondereffekte, die überwiegend aus der Veräußerung geschlossener Standorte resultierten, betrug das EBITDA sogar 141 Mio EUR (Q1 2020: 21 Mio). Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 86 Mio EUR nach einem Verlust von – 21 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie betrug entsprechend 0,85 EUR (Q1 2020: – 0,21 EUR).

Und ein zufriedener Gisbert Rühl, Vorsitzender des Vorstands der Klöckner & Co SE: „Die erzielten Ergebnisse bestätigen unsere Strategie und belegen, dass die Digitalisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen des Projekts Surtsey greifen. Dadurch profitieren wir noch stärker von dem positiven Marktumfeld.“

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Digitaliserung auf dem Vormarsch – Kern des Erfolgs – Anteil bei 45 % verharrt auf Stand des Q4/20

Der Digitalumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozentpunkte auf über 45 % (Q1 2020: 35 %). Und erreichte damit den gleichen Anteil wie im 4. Quartal des letzten Jahres. Nachlassende Dynamik. Hoffentlich keine dauerhafte Entwicklung. Denn die Digitalisierungsziele sind noch lange nicht am Ziel – bis 2022 will man 60 % des Umsatzes digital realisieren.

Der Kloeckner Assistant, eine KI-getriebene Softwareanwendung für die automatisierte Bearbeitung von Anfragen und Bestellungen, hat dabei maßgeblich zu dem Anstieg beigetragen: Mit dem Kloeckner Assistant wurden innerhalb eines Jahres bereits Umsätze von rund einer halben Milliarde Euro automatisiert abgewickelt – davon alleine rund 200 Mio. € im ersten Quartal 2021. Gemeinsam mit den Klöckner & Co-Onlineshops mit ihren mittlerweile über 65.000 registrierten Kunden und über einer halben Million jährlichen Log-ins haben die Tools beträchtliche Teile der Verkaufsprozesse von Klöckner & Co digitalisiert.

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„Surtsey-Projekt“ läuft – auch Desinvestments „überflüssiger Standorte“ werden weiter fliessen

Das zur Beschleunigung der digitalen Transformation von Klöckner & Co im vergangenen Jahr initiierte Surtsey-Projekt ist weit fortgeschritten. Die damit einhergehenden Maßnahmen sind zu rund 90 % umgesetzt. Im ersten Quartal 2021 beliefen sich die aus dem Surtsey-Projekt resultierenden Digitalisierungs- und Restrukturierungseffekte auf rund 20 Mio EUR. Im laufenden Geschäftsjahr werden die Maßnahmen aus diesem Projekt einen Ergebnisbeitrag von mehr als 100 Mio EUR leisten.

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Das zweite Quartal soll ähnlich gut werden!

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Erholung, die sich im Q2 fortzusetzen scheint, führt weiter zu Materialknappheiten, verbunden mit langen Lieferzeiten, und zu weiteren Preisanstiegen.  Und so erwartet Klöckner & Co daher für das zweite Quartal einen deutlichen Anstieg des Umsatzes im Vergleich zum Vorquartal. Auf dieser Basis und wesentlich unterstützt durch die erreichte Effizienzsteigerung aus dem Projekt Surtsey prognostiziert das Unternehmen ein EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten in Höhe von 130 Mio EUR bis 160 Mio EUR. Darüber hinaus wird Klöckner & Co im zweiten Quartal weitere EBITDA-Beiträge aus dem Verkauf von Vermögenswerten im Rahmen von Surtsey realisieren.

2020 war nicht nur wegen Corona ein Jahr des Wandels

Im Geschäftsjahr 2020 musste  Klöckner & Co einen Umsatzrückgang von rund 19 % auf 5,1 Mrd EUR hinnehmen – Pandemiefolgen mutmaßlich . Der negative Einfluss auf das operative Ergebnis (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten konnte durch das Transformationsprojekt Surtsey auf einen Rückgang um 10 %, von 124 Mio EUR  auf 111 Mio EUR, begrenzt werden. Zusätzlich belastet durch Restrukturierungsaufwendungen von 59 Mio. € lag das Konzernergebnis bei -114 Mio EUR nach -55 Mio EUR im Vorjahr. Und entsprechend betrug das Ergebnis je Aktie -1,16 EUR (2019: -0,56 EUR).

Und mit Hoffnung Gisbert Rühl, Vorsitzender des Vorstands der Klöckner & Co SE: „Aus Krisen ergeben sich immer auch Chancen. Daher blicken wir nicht nur negativ auf das vergangene Jahr zurück. Mit dem unmittelbar nach Ausbruch der Pandemie initiierten Projekt Surtsey haben wir unserer digitalen Transformation zusätzlichen Schub verliehen. Die daraus resultierenden positiven Effekte werden nun zunehmend sichtbar und zusammen mit der anziehenden Nachfrage und dem hohen Preisniveau zu einem sehr deutlich verbesserten Ergebnis im laufenden Jahr führen..“

Digitalisierungsfortschritte sollen auf Dauer wieder schwarze Zahlen bringen

Durch das Programm „Surtsey“, das unter anderen den Abbau von 1.200 Arbeitsplätzen zur Folge hat – zu 80 % bereits umgesetzt – soll Klöckner zum digitalen Konzern werden. Neben dem „Assistant“, der bereits „voll automatisch“ in 2020 ein Volumen von 320 Mio EUR für 4.300 Kunden verarbeitete (Ziel 1 Mrd in 2021), verspricht man sich von der XOM-Plattform. kräftiges Wachstum.

Wachstumsraten bei XOM, die schwindlig machen könnten und Zukunft verheissen

Alles digital. Denn die XOM-Plattform, die auch für andere Anbieter/Verkäufer offensteht,  bietet über den Marktplatz und die eShops hinaus seit dem vergangenen Jahr auch die sogenannte XOM eProcurement-Lösung an. Diese soll die die Beschaffung und die Bedarfsplanung für Einkäufer erheblich vereinfachen. Sie automatisiere den Abgleich von Materialbedarfen und Angeboten und ermögliche direkte Vertragsverhandlungen, Abrufe sowie den Zugriff auf aktuelle Informationen zu Verfügbarkeiten und Bestellungen. Mit der Applikation können XOM Materials-Kunden, seit Jahresbeginn auch auf dem US-amerikanischen und brasilianischen Markt, ihre Beschaffungsprozesse vollständig digitalisieren und darüber hinaus datengetrieben wertvolle und bisher verborgen gebliebene Erkenntnisse über ihre Beschaffungsvorgänge zur weiteren Optimierung gewinnen. XOM Materials konnte im Jahresverlauf 2020 um über 1.300 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen und erreichte einen Gross Merchandise Volume (GMV) von über 140 Mio EUR.

Und das Gross Merchandise Volume (GMV) – der Wert aller auf der Plattform verkauften Produkte – lag im ersten Quartal 2021 bereits bei rund 150 Mio EUR – mehr als im egsamten 2020!

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Klöckner ist?

Klöckner & Co ist weltweit einer der größten produzentenunabhängigen Stahl- und Metalldistributoren und eines der führenden Stahl-Service-Unternehmen. Über sein Distributions- und Servicenetzwerk mit mehr als 150 Standorten in 13 Ländern bedient Klöckner & Co über 100.000 Kunden. Aktuell beschäftigt der Konzern mehr als 7.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete Klöckner & Co einen Umsatz von rund 6,3 Mrd. €. Als Pionier des Wandels in der Stahlindustrie digitalisiert Klöckner & Co seine komplette Liefer- und Leistungskette. Das vom Konzern initiierte unabhängige Venture XOM Materials soll zum Betreiber der führenden Industrieplattform für Stahl, Metall und angrenzende Bereiche weiterentwickelt werden.

Aktuell (29.04.2021 / 07:58 Uhr) notieren die Aktien der Klöckner & Co SE im Frankfurter-Handel zum Schluss Donnerstag nahezu unverändert  bei 11,67 EUR.


Chart: Klöckner & Co SE | Powered by GOYAX.de

 

 

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