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Der Vorstand der JENOPTIK AG (ISIN: DE000A2NB601) hatte bereits zu Jahresbeginn vorsorglich einige Maßnahmen beschlossen,

um schnell auf die neue, durch die Corona-Pandemie entstandene Situation zu reagieren. Neben Maßnahmen zur Sicherung von Liquidität und Profitabilität wurden die operativen Geschäfte inklusive Lieferkette abgesichert und das Working Capital optimiert.

Aufgrund der ergriffenen Gegenmaßnahmen sowie in Anbetracht eines erwarteten stärkeren 2. Halbjahres geht der Vorstand für das Gesamtjahr 2020 davon aus, die aktuelle durchschnittliche Markterwartung der Analysten beim Umsatz von etwa 800 Mio Euro und bei der EBITDA-Marge von rund 14,3 Prozent erfüllen zu können. Die initiierten Projekte zur Strukturanpassung, Effizienzsteigerung und dem Portfoliomanagement sollen darüber hinaus, spätestens ab dem nächsten Jahr, weiter zu einer Beschleunigung des Wachstums und einer Verbesserung der Profitabilität des Konzerns beitragen. Die damit verbundenen Aufwendungen werden in diesem Geschäftsjahr aus Transparenzgründen separat ausgewiesen.
Im 2. Quartal rechnet der Vorstand mit weiteren Corona-bedingten Umsatz- und Ergebniseinbußen insbesondere in den Automotive-nahen Geschäftsbereichen sowie in der Luftfahrtindustrie.

Vorläufige Eckdaten zum 1. Quartal.

Der Jenoptik-Konzern ist solide in das Jahr 2020 gestartet. Die Nachfrage erwies sich im 1. Quartal trotz Corona in vielen Bereichen als positiv. So verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg des Auftragseingangs (bereinigt um die Effekte aus der Entkonsolidierung der Hillos GmbH) um 3,6 Prozent auf rund 212 Mio Euro (i.Vj. 210,4 Mio Euro). Der Auftragsbestand legte deutlich um über 12 Prozent auf 523 Mio Euro zu (31.12.2019: 466,1 Mio Euro).

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Die Geschäfte mit öffentlichen Auftraggebern sowie mit der Halbleiterausrüstungsindustrie waren nicht von der Pandemie betroffen und verzeichneten Zuwächse. Die Division Light & Production war durch die Entwicklung in der Automobilindustrie im Umsatz und Ergebnis stark beeinflusst. Insgesamt erlöste Jenoptik im 1. Quartal 2020 einen Umsatz in Höhe von rund 165 Mio Euro. Bereinigt um die Effekte aus der Entkonsolidierung der Hillos GmbH (im Vorjahr Erlöse in Höhe von 5,7 Mio Euro) entspricht das einem leichten Rückgang in dem saisonal schwächsten Quartal im Jahresverlauf von etwa 8 Prozent (i.Vj. 178,3 Mio Euro).

Der Umsatzrückgang führte zu einem adjustierten EBITDA von rund 17 Mio Euro (i.Vj. 23,8 Mio Euro). Die adjustierte EBITDA-Marge belief sich damit auf etwa 10,5 Prozent (i.Vj. 12,9 Prozent). Das nicht adjustierte EBITDA einschließlich der nicht wiederkehrenden Sonderaufwendungen belief sich auf rund 14 Mio Euro, bei einer EBITDA-Marge von 8,3 Prozent.

Der Free Cashflow verbesserte sich im Berichtszeitraum signifikant von minus 5,1 Mio Euro im Vorjahr auf aktuell über 14 Mio Euro. Neben den gesunden Bilanzrelationen und der komfortablen Liquiditätssituation verfügt Jenoptik zudem über ausreichend ungenutzte Kreditlinien von rund 200 Mio Euro.

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Teil1: MuM, DataGroup und MBB - Lukas Spang lag bisher richtig mit seinen Empfehlungen

Teil2: Wirecard, Encavis und Evotec - nwm war auch nicht so übel

Teil3: PNE, SBF und Dic Asset - Michael C. Kissig eine Woche später eingestiegen, auch besser als die Indizes


Die ausführlichen Geschäftszahlen des 1. Quartals 2020 und nähere Informationen zur geplanten Entwicklung in den nächsten Monaten wird das Unternehmen am Mittwoch, dem 13. Mai veröffentlichen.

Aktuell (05.05.2020 / 17:35 Uhr) notieren die Aktien der Jenoptik AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,84 EUR (+4,65 %) bei 18,92 EUR. Auch diese Aktien können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln


Chart: Jenoptik AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2NB601

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