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Aixtron (ISIN DE000A0WMPJ6 ): Auf einmal direkt betroffen - ein Mitarbeiter wurde positv auf Corona getestet (Ansteckung vom NRW-Fall in Heinsberg/Gangelt nachgewiesen) - Unternehmen beruhigt.

Gestern standen noch die Zahlen im Mittelpunkt bei Aixtron, heute kommt ein "kleiner Schock" in die sowieso schon aufgeheizte, fast zur Hysterie neigenden Stimmung an der Börse. Offiziell wird beruhigt - un des hört sich auch überzeugend an, aber wer weiß über die Wirkungen dieser Nachricht - zumindest kurzfristig - etwas zu sagen? Die Firmenmitteilung: "AIXTRON wurde am Abend des 27.2.2020 von einem Mitarbeiter darüber informiert, dass er positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden ist.Der Fall steht im Zusammenhang mit den bereits bekannten COVID-19 Fällen im Kreis Heinsberg und der Kollege wird vom dortigen Gesundheitsamt betreut.Der Mitarbeiter ist in einem zutrittsbeschränkten, abgegrenzten Bereich tätig, war zwischen der Infektion und Beginn seines Urlaubs nur 3 Tage im Betrieb und hatte daher nur mit wenigen Kollegen Kontakt.Die Kontaktkette des Mitarbeiters wurde gestern identifiziert. Sämtliche Kollegen, die mit ihm in Kontakt standen (Kategorie I und II), sind informiert und wurden angewiesen zu Hause zu bleiben.Zum Schutz aller Mitarbeiter wird der betroffene Arbeitsbereich fachgerecht desinfiziert. Zudem werden zusätzlich zu den bereits bestehenden Schutzmaßnahmen für alle Kollegen am Standort umgehend erweiterte Schutzmaßnahmen im Bereich der Hygiene und des Mitarbeiterverhaltens in Kraft gesetzt.Der Geschäftsbetrieb von AIXTRON geht ohne Einschränkung weiter.".

Und jetzt? Aktuell (28.02.2020 / 18:01 Uhr) notieren die Aktien der Aixtron SE im Tradegate-Handel mit einem Minus von -0,36 EUR (-3,73 %) bei 9,21 EUR. DER MARKT SIEHT DIE SITUATION NOCH ENTSPANNT - NORMALER TAGESVERLUST HEUTE,  aber was passiert, wenn es doch Ansteckungen und danach noch weitere Ansteckungen gegeben hat - Webasto musste die egsamte verwaltung stilllegen - bei Aixtron scheint der Mitarbeiter wohl im Labor oder einem Reinraum (?) eingesetzt gewesen zu sein, sonst kann man sich kaum einen "abgegerenzten, zugangsbeschränkten Bereich" vorstellen - also möglicherweise wäre eine wichitge unetrnehmsneinheit betroffen? Abwarten. Erstmal kein Grund zur Panik - wie es die Börse auch entspannt sieht, aber...

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Gestern Thema: Nettogewinn wesentlich niedriger

als im Vorjahr wegen nicht mehr vorhandener Sonderfaktoren. Insgesamt macht das Q4 Hoffnung, weil hier ein eindeutiger Aufwärtstrend feststellbar ist. Aber nun kommt corona mit vielen ungewissen Auswirkungen, könnte der positiven Entwicklung in die Parade fahren.Die Umsatzerlöse (inklusive Service und Ersatzteile) in 2019 waren im Vergleich zum Vorjahr etwas niedriger bei EUR 259,6 Mio. Im Quartalsvergleich stiegen die Umsätze um 43% von EUR 52,6 Mio. in Q3/2019 auf EUR 75,1 Mio. in Q4/2019.

Der Bruttogewinn im Jahr 2019 belief sich auf EUR 108,7 Mio. oder 42% des Umsatzes. Im Quartalsvergleich stieg der Bruttogewinn um 54% von EUR 22,1 Mio. (42% des Umsatzes) im 3. Quartal 2019 auf EUR 34,0 Mio. (45% des Umsatzes) im 4. Quartal 2019. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei EUR 39,0 Mio. oder 15% des Umsatzes und lag damit etwas höher als erwartet. Im Quartalsvergleich hat sich das Betriebsergebnis von EUR 5,5 Mio. (10% des Umsatzes) in Q3/2019 auf EUR 14,4 Mio. (19% des Umsatzes) im 4. Quartal 2019 fast verdreifacht.

Das Nettoergebnis in 2019 belief sich auf EUR 32,5 Mio. Der Unterschied zum Vorjahr lag zu einem großen Teil an der Aktivierung latenter Steuern in 2018, was zu einer Steuergutschrift in dem Jahr führte. Im Vergleich zum Vorquartal verdreifachte sich der Nettogewinn nahezu von EUR 4,4 Mio. in Q3/2019 auf EUR 12,2 Mio. in Q4/2019.

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Prognose 2020

Für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir eine insgesamt stabile bis wachsende Umsatzentwicklung im Vergleich zu 2019. Im Auftragseingang erstreckt sich die Kundennachfrage über alle Technologiebereiche. Aufgrund dieser Diversität ist die Auftragsentwicklung im zweiten Halbjahr 2020 schwer vorherzusehen. Wir sind hinsichtlich unserer langfristig positiven Aussichten optimistisch, sowohl für die Nachfrage nach MOCVD-Anlagen zur Herstellung von Lasern für die 3D-Sensorik oder die optische Datenübertragung als auch für LED-basierte Displayanwendungen. Insbesondere bei der Nachfrage nach Anlagen zur Herstellung von Leistungsbauelementen basierend auf den Wide-Band-Gap Materialien SiC- und GaN (Siliziumkarbid, Galliumnitrid) rechnen wir auch im Vergleich zum Jahr 2019 erneut mit einem steigenden Umsatzbeitrag in 2020.

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Basierend auf der aktuellen Unternehmensstruktur, einer Einschätzung der Auftragslage und dem Budgetkurs von 1,20 USD/EUR rechnen wir für das Geschäftsjahr 2020 im Konzern mit Auftragseingängen in einer Bandbreite zwischen EUR 260 Mio. und EUR 300 Mio. Diese Bandbreite berücksichtigt insbesondere die noch nicht klare Quantifizierbarkeit eines möglichen Auftrags im Bereich OLED. Bei Umsatzerlösen in einer Bandbreite zwischen EUR 260 Mio. und EUR 300 Mio. erwartet der Vorstand, im Geschäftsjahr 2020 eine Bruttomarge von rund 40% sowie ein EBIT Marge zwischen 10% und 15% des Umsatzes zu erzielen. Die Erwartungen für 2020 beinhalten vollständig die Ergebnisse der APEVA-Gruppe inklusive aller notwendigen Investitionen, um die Entwicklung der OLED-Aktivitäten weiter voranzutreiben und stehen unter der Voraussetzung, dass der Ausbruch des Coronavirus COVID-19 keine signifikanten Auswirkungen auf die Entwicklung unseres Geschäfts hat.

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Auch hier keine Wunder, die versprochen werden, sondern Kärrnerarbeit, keine Umsatzexplosionen aber kontinuierliches Geschäft.

Selbsteinschätzung

Dr. Bernd Schulte, Vorstand der AIXTRON SE, sagt: "Vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen sind wir mit dem vergangenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Wir haben unsere Jahresprognose erfüllt und unsere weltweit marktführende Position bei MOCVD-Anlagen weiter festigen können. Unsere Strategie, mit einer Produktplattform diverse Anwendersegmente zu bedienen, hat sich im Jahr 2019 als sehr effektiv erwiesen: Den etwas schwächeren Absatz im Bereich Laser/VCSEL konnten wir vor allem durch Umsätze in der Leistungselektronik und bei Spezial-LEDs weitgehend kompensieren und damit ein ähnliches Betriebsergebnis wie im Vorjahr erzielen."

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"Ein besonderes Augenmerk haben wir im vergangenen Jahr auf die Neu- und Weiterentwicklung unseres Produktportfolios gelegt. Der erfolgreiche Auftakt mit unserer neuen Produktionsanlage für Siliziumkarbidanwendungen in 2019 war vielversprechend. Gleiches versprechen wir uns von der Überarbeitung unserer Produkte für die Opto- und Leistungselektronik der nächsten Generation, die wir im Laufe dieses und des nächsten Jahres auf den Markt bringen werden. Darüber hinaus erwarten wir für 2020 eine Entscheidung über die weitere Entwicklung unseres OLED-Qualifikationsprojekts mit einem großen asiatischen Display-Hersteller", ergänzt Dr. Felix Grawert, Vorstand der AIXTRON.

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