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DWS GROUP GMBH & CO. KGAA ( ISIN: DE000DWS1007) konnte vier Quartale in Folge Nettomittelzuflüsse generieren und damit eine klare Trendwende beim Nettomittelaufkommen erreichen.

Kommen mehr Assets unter Verwaltung kommt auch zwangsläufig auf Dauer mehr Gewinn, insbesondere da man auf die Kostenbremse getreten war, auch wenn teilweise Gebühren gesenkt wurden, um konkurrenzfähig zu bleiben. Assets flossen in Höhe von EUR 26,1 Milliarden (GJ18: minus EUR 22,3 Milliarden), ohne Cash-Produkte EUR 28,5 Milliarden (GJ18: minus EUR 19,1 Milliarden) zu. Im vierten Quartal gab es die höchsten Mittelzuflüsse des Jahres 2019, sie beliefen sich auf EUR 13,2 Milliarden (EUR 14,8 Milliarden ohne Cash-Produkte). Cash-Produkte bringen die geringste Marge und deren Bedeutungsverlust ist also eher positiv zu sehen.

Vorsteuergewinn PLUS 24% (bereinigt um Sondereinflüsse)

Besonders im Q4 machten die Pereformancegebühren der aktiv-getradeten Fonds Freude. Die Erträge stiegen 2019 um 6 Prozent auf EUR 2.389 Millionen (GJ18: EUR 2.259 Millionen). Während Managementgebühren und sonstige wiederkehrende Erträge gestützt durch die positive Marktentwicklung und Nettozuflüsse leicht um 2 Prozent anstiegen, legten die Performance- und Transaktionsgebühren um mehr als das Doppelte zu.

Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg 2019 um 24 Prozent auf EUR 774 Millionen (GJ18: EUR 625 Millionen), da wir höhere Erträge verzeichneten. Im vierten Quartal 2019 legte der bereinigte Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorquartal stark um 56 Prozent auf EUR 266 Millionen zu (Q3: EUR 170 Millionen), weil höhere bereinigte Kosten durch die Erträge mehr als aufgewogen wurden. Nach Steuern wies die DWS für das Geschäftsjahr 2019 ein um 31 Prozent gesteigertes Konzernergebnis in Höhe von EUR 512 Millionen aus (GJ18: EUR 391 Millionen; Q4 2019: EUR 182 Millionen; Q3 2019: EUR 116 Millionen).

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Die Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende von EUR 1,67 pro Aktie vorschlagen (GJ18: EUR 1,37). Dies steht in Einklang mit unserem Ziel für die Ausschüttungsquote von 65 bis 75 Prozent. Und man wird langsam wieder konkurrenzfähig in der Peer-Group: Die bereinigte Aufwand-Ertrags-Relation (CIR) verbesserte sich 2019 auf 67,6 Prozent (GJ18: 72,3 Prozent). Das für das Gesamtjahr angepeilte Ziel von etwa 70 Prozent wurde damit übertroffen. Im vierten Quartal 2019 verringerte sich die bereinigte CIR auf 61,3 Prozent (Q3 2019: 69,6 Prozent).

DWS scheint mittlerweile die Kosten im Griff zu haben, Mittelzuflüsse in allen Kategorien, Kosten reduziert, Gewinn hoch, Dividende steigt. Man hat viel vor für die Zukunft! Was sagt die Unternehmensanalyse von HEUTE zu den Perspektiven für den Anleger?

Steigende Dividende plus Überall Zuflüsse - und in Zukunft?

"2019 haben wir die DWS wieder auf Erfolgskurs gebracht und unser Geschäft widerstandsfähiger gemacht gegen die Herausforderungen, mit denen sich unsere Branche konfrontiert sieht. Zu Beginn des Jahres 2020 sind wir bestrebt, unsere 2019 gezeigte operative und Anlageexzellenz weiter auszubauen. Dazu wollen wir sicherstellen, dass wir über effiziente global integrierte Strukturen verfügen, Silos weiter abbauen und unsere Kundenorientierung sowie unser Produktmanagement über den gesamten Lebenszyklus hinweg weiter verbessern.Wir werden weiter daran arbeiten, einen führenden treuhänderischen Vermögensverwalter zu schaffen, der sich sowohl durch Leistungskultur und Unternehmergeist auszeichnet als auch durch eine enge Zusammenarbeit über seine gesamte globale Plattform hinweg vom Wettbewerb differenziert.

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Wir werden unsere Effizienz noch weiter steigern. Wir werden unsere Vermögensverwaltungs­systeme und -prozesse weiterentwickeln, damit sie „State of the Art" sind, und wollen eine eigene IT-Infrastruktur aufbauen. Wir werden unsere Anstrengungen intensivieren, operative und organisatorische Effizienz zu erreichen, zum Beispiel indem wir unsere Büroflächennutzung weiter optimieren und unsere Dienstleister strategisch managen, um bis 2021 weitere Kosteneinsparungen von EUR 150 Millionen brutto zu realisieren. Diese Maßnahmen werden uns dabei helfen, unsere Aufwand-Ertrags-Relation weiter zu verbessern. Mit einer bereinigten Aufwand-Ertrags-Relation von 67,6 Prozent für das Gesamtjahr 2019 sind wir auf dem besten Weg, unser Ziel zu erreichen, im Jahr 2021 unter 65 Prozent zu liegen. Was unsere anderen Ziele betrifft, wollen wir auch weiterhin Nettomittelzuflüsse von durchschnittlich 3 bis 5 Prozent erzielen, das Ziel für unsere Dividendenausschüttungsquote bleibt unverändert bei 65 bis 75 Prozent."

"Wir möchten zudem unsere Fähigkeiten erweitern. Das Vorantreiben unserer Digital Readiness - also die Erhöhung des digitalen Reifegrads - und der Erneuerung unserer Wertschöpfungskette in der Vermögensverwaltung durch Technologie, wie etwa künstlicher Intelligenz, bleibt für uns eine klare Priorität. Ferner wollen wir unsere Agilität erhöhen, um Produkte schneller zu entwickeln und einzuführen und so noch besser und flexibler auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können, bei gleichzeitiger Wahrung unserer Anlageexzellenz. Ferner werden wir in Bezug auf Produktlinien und Regionen weiterhin auf Wachstum setzen. Angesichts des negativen Zinsumfelds gehen wir davon aus, dass das Passive-Segment auch weiterhin ein signifikanter Wachstumsbereich sein wird, speziell in Europa. Wir sind gut auf einen schnell wachsenden ETF-Markt im Jahr 2020 vorbereitet. Regional werden wir uns angesichts des dortigen Vermögensaufbaus insbesondere auf den wachsenden asiatischen Markt konzentrieren."

DWS scheint mittlerweile die Kosten im Griff zu haben, Mittelzuflüsse in allen Kategorien, Kosten reduziert, Gewinn hoch, Dividende steigt. Man hat viel vor für die Zukunft! Was sagt die Unternehmensanalyse von HEUTE zu den Perspektiven für den Anleger?

Aktuell (30.01.2020 / 10.20 Uhr) notieren die Aktien der DWS Group GmbH KGaA im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +1,05 EUR (+3,14 %) bei 34,65 EUR.


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  • ISIN: DE000DWS1007

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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