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Die Dermapharm Holding SE (ISIN: DE000A2GS5D8) steigerte den Umsatz in den ersten Neun Monaten um 20,7% auf 517,6 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 429,0 Mio. EUR) und der Kurs folgt der wirtschaftlichen Entwicklung

Oder wie der CEO der Dermapharm Dr. Hans-Georg Feldmeier in seinem Interview sagte auf das Stichwort Dermapharms Aktie ist eher ein Investment für: "… den klugen Kaufmann". Das komplette Interview wird gerade gelayoutet und im Laufe des Nachmittags veröffentlicht werden. Grund für uns im Vorfeld nochmals die letzten Unternehmsnzahlen Revue passieren zu lassen. Die Segmente im Einzelnen:

Den Umsatz im Segment "Markenarzneimittel und andere Gesundheitsprodukte" konnte Dermapharm um 10,7% auf 276,2 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 249,5 Mio. EUR) steigern. Somit erhöhte sich das um Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Euromed und Fitvia in Höhe von 3,1 Mio. EUR, Beratungsleistungen im Zusammenhang mit weiteren Akquisitionsbemühungen in Höhe von 0,2 Mio. EUR sowie Restrukturierungskosten bei Bio-Diät-Berlin und deren Tochtergesellschaft Kräuter Kühne in Höhe von 1,6 Mio. EUR bereinigte EBITDA des Segments um 11,5% auf 113,8 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 102,1 Mio. EUR).

Das Segment mit der neidrigsten Marge, eigentlich auch das Langweiligste: Im Segment "Parallelimportgeschäft" stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um 3,1% auf 185,1 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 179,5 Mio. EUR) an. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus einer grundsätzlich stabilen Nachfrage nach parallelimportierten Originalpräparaten und einer intakten Lieferfähigkeit der Dermapharm. Aufgrund einer zunehmenden Anzahl von Rabattausschreibungen der Krankenkassen für umsatzstarke Originator-Präparate, die kurz vor Patentablauf stehen, sank das EBITDA in diesem Segment um 7,7% auf 7,2 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 7,8 Mio. EUR).

Das neu geschaffene und erstmalig konsolidierte Segment "Pflanzliche Extrakte" entwickelte sich entsprechend der Erwartungen. In diesem Bereich konnte Dermapharm durch die erworbene Euromed einen Umsatzbeitrag von 56,3 Mio. EUR erwirtschaften. Das um Einmalkosten der Bestandsminderungen im Zusammenhang mit dem "Step-up des Buchwertes" der zum Kaufzeitpunkt vorhandenen Vorräte in Höhe von 3,6 Mio. bereinigte EBITDA des Segments betrug 16,2 Mio. EUR. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 28,8%.

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Prognose bleibt - übertrieben vorsichtig?

Angesichts der erfolgreichen strategischen Ausrichtung im Segment "Markenarzneimittel und andere Gesundheitsprodukte", der konsequenten Umsetzung der Drei-Säulen-Strategie sowie der Wachstumsperspektiven im neuen Segment "Pflanzliche Extrakte" bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019. Der Vorstand geht somit für 2019 im Vergleich zum Vorjahr nach wie vor von einem weiteren Konzernwachstum aus. Dabei erwartet er weiterhin, dass der Konzernumsatz 14% bis 19% und das EBITDA 17% bis 22% über dem des Geschäftsjahres 2018 liegen werden.

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Die Zeichen stehen auf Wachstum

Um die Voraussetzungen für künftiges Wachstum weiter zu verbessern, hat Dermapharm zudem ihre Logistikkapazitäten ausgebaut. "Wir sind stolz darauf, dass wir unser neues Logistikzentrum am Hauptproduktionsstandort Brehna im Laufe des Novembers planmäßig in Betrieb nehmen werden. Das neu errichtete Versandlager mit ca. 12.000 qm ist Voraussetzung für die ständige Verbesserung von Kundennähe und Lieferperformance getreu unserer Strategie "Alles unter einem Dach". Es schafft die Voraussetzungen für eine kostengünstige Logistik und Wachstum und ist ein Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland", führt Dr. Feldmeier weiter aus

Ist DERMAPHARM derzeit ein Investment? Werden auch die Aktionäre Freude haben: ANALYSE hier?

Wer ist Dermapharm?

Dermapharm ist ein führender Hersteller von patentfreien Markenarzneimitteln für ausgewählte Märkte in Deutschland. Die 1991 gegründete Gesellschaft hat ihren Sitz in Grünwald bei München und ihren Hauptproduktionsstandort in Brehna bei Leipzig. Das integrierte Geschäftsmodell der Gesellschaft umfasst die hausinterne Entwicklung, eigene Produktion sowie den Vertrieb von Arzneimitteln und anderen Gesundheitsprodukten für ausgewählte Märkte durch einen pharmazeutisch geschulten Außendienst. Dermapharm verfügt über rund 900 Arzneimittelzulassungen für mehr als 250 Wirkstoffe, die als Arzneimittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel oder Ergänzende Bilanzierte Diäten vertrieben werden. Dieses Sortiment macht das Unternehmen unverwechselbar. Zu den Kernmärkten der Gesellschaft gehören derzeit neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz. Die Gesellschaft plant, ihre internationale Präsenz weiter auszubauen. Das Geschäftsmodell von Dermapharm umfasst überdies ein Parallelimportgeschäft, das unter der Marke "axicorp" betrieben wird. Ausgehend vom Umsatz gehörte Dermapharm in 2018 zu den fünf umsatzstärksten Parallelimporteuren in Deutschland. Im Segment "Pflanzliche Extrakte" verfügt Dermapharm über die spanische Euromed S.A., einer der führenden Hersteller von Pflanzenextrakten und pflanzlichen Wirkstoffen, zudem über Zugang zum Wachstumsmarkt für pflanzliche Arzneimittel.

Mit einer bisher erfolgreichen F&E-Strategie und zahlreichen erfolgreichen Produkt- und Firmenübernahmen in den vergangenen 25 Jahren hat Dermapharm ihre Geschäftsaktivitäten kontinuierlich optimiert und neben organischem Wachstum für externe Wachstumsimpulse gesorgt. Diesen Wachstumskurs beabsichtigt Dermapharm auch in Zukunft fortzuführen. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Drei-Säulen-Strategie: die hausinterne Entwicklung neuer Produkte, die Ausweitung der internationalen Präsenz sowie weitere Akquisitionen.

Aktuell (17.12.2019 / 11:11 Uhr) notieren die Aktien der Dermapharm Holding SA im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,18 EUR (+0,46 %) bei 38,59 EUR.


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  • ISIN: DE000A2GS5D8

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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