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Die ENCAVIS AG (ISIN: DE0006095003) und Corestate Capital Holding AG (ISIN: LU1296758029) sind für uns zwei hoffnungsvolle SDAX-Mitglieder in 2020..

Gestern konnte man dem Bundesanzeiger ein positives Signal für Corestate finden: PSquared AssetManagement reduzierte ihre Shortposition am 12.12.2019 in einem weiteren Schritt auf "nur noch" 1,0 %, man kommt im Hoch (03/19) von 3,23 %. Jahresendaufgabe: Bei Corestate geht es in erster Linie darum, die Prognose für 2019 zu erfüllen. Dafür musste und wahrscheinlich muss immer noch, die Gesellschaft im Q4 einiges "aufholen", was derzeit aber durch einige Kapitalmarktmeldungen ganz gut zu funktionieren scheint. Weiterhin ist natürlich der Kurseinbruch der Aktie im Oktober von rund 36,55 EUR an einem Tag auf unter 28,00 EUR noch nicht vergessen. Auslöser war seinerzeit ein neuer Short auf die Aktie: Muddy Waters hatte 0,50% leerverkauft - alle erwarteten daraufhin "Skandalmeldungen" oder eine "Muddy-Studie, warum man Corestate geshortet hatte", so wie halt üblich bei Muddy.Stand gestern waren immer noch 9,35% der Aktien leerverkauft - und das sind nur die meldepflichtigen Positionen ab 0,50 %

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Das blieb diesmal aus, so dass der Markt langsam wieder vertrauen fassen konnte. Die Aktie erholte sich und - unserer Meinung nach - fehlt "eigentlich nur" ein 2019 gemäß der Prognose, um die Aktie wieder in alte Kursregionen steigen zu lassen. Operativ läuft es und der Unternehmensführung ist bewust, wie genau das Jahresergebnis betrachtet werden wird. Bei Vorlage der Q3-Zahlen, die noch nicht wirklich zufriedenstellend waren, wiess Thomas Landschreiber, Co-Founder und CIO der CORESTATE Capital Group darauf hin:: "Unsere Produktplatzierungen laufen auf Hochtouren. Bis zum Jahresende stehen noch über 20 bedeutende Transaktionen für unsere Kunden mit entsprechenden Gebühreneinnahmen an. Wir gehen daher von einem starken vierten Quartal aus." UND Prognosebestätigung am 18.11.2019: "Vor diesem Hintergrund bestätigt die Gesellschaft den Finanzausblick für das Gesamtjahr mit einem Umsatz in der Bandbreite zwischen 285 Millionen und 295 Millionen Euro, einem EBITDA zwischen 165 Millionen und 175 Millionen Euro und einem bereinigten Konzernergebnis zwischen 130 Millionen und 140 Millionen Euro genauso wie die grundsätzliche Politik, rund die Hälfte des Gewinns je Aktie an die Aktionäre auszuschütten."

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DIE CORESTATE CAPITAL HOLDING AG ANALYSE TOPAKTUELL.

Bei unserem nächsten Kandidaten - Encavis - ist nicht einmal eine Vorbedingung gegeben, eigentlich müssen die "nur so weitermachen, wie bisher, halt nur beschleunigt".

ENCAVIS: Trotz Verwässerung bleibt Guidance je AKTIE gleich - muss richtig gut laufen gerade! Und SHORTS auf dem Rückzug

13.12.2019 Gestern meldete Encavis bereits den ersten Deal mit dem "neuen Geld" - ein Dänisches Windportfolio wurde gekauft: 108 Mio. Unternehmenswert, durchschnittliche Erlöse 13,4 Mio. EUR  - wohl gemerkt durchschnittlich, gute Kennziffern, wahrscheinlich wieder mit 10% Eigenkapital hinterlegt. AUSFÜHRLICH. Und von der Leerverkaufsfront scheint man auch die Einschätzung von Encavis zu überdenken: Gemeldet wurde, dass zwei Leerverkäufer (OCH ZIFF Management und LMR Partners) am 12.12.2019 ihre Leerverkaufsposition reduzierten, während Citadel am selben Tag seine Shortposition erhöhte. Eine Entwicklung, die man beobachten sollte.

12.12.2019: "Wir freuen uns, mit der Versicherungskammer Bayern einen finanzstarken Investor an Bord zu holen, mit dem wir langfristig den Wachstumskurs des Konzerns gemeinsam gestalten können", begrüßte Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, den neuen Ankerinvestor. "Wir erhalten mit der ersten Kapitalerhöhung seit 2016 Mittel, die wir zur Fortsetzung unseres organischen Wachstumskurses einsetzen werden. Uns steht nun eine Firepower von über 150 Mio. Euro Eigenmittel zur Verfügung mit der wir weitere Transaktionsvolumina von bis zu 500 Mio. Euro ermöglichen können", erläuterte Dr. Christoph Husmann, CFO der Encavis AG, die Mittelverwendung aus der aktuellen Kapitalerhöhung. "Trotz der Kapitalerhöhung bestätigen wir unsere Guidance für das Ergebnis pro Aktie von 0,42 Euro für das Jahr 2019", so Dr. Husmann weiter.

DIE ENCAVIS ANALYSE VON HEUTE MORGEN. Wie geht es weiter? Wird Encavis alles so umsetzen, wie der Markt erwartet, dann kann auch Encavis etwas ganz Gutes werden.

report wirecard

05.12.2019 Der Megadeal mit Amazon und weitere Projekte werden die Encavis in eine andere Liga katapultieren und wie man das notwendige Eigenkapital bekommt zeigte uns Encavis Anfang der Woche: Kapitalerhöhung, die komplett in "ruhige, langfristige Hände" platziert wird, man nimmt keinen Hedgefonds an Bord, sondern die Bayerische Versicherungskammer. Die steht nicht im Verdacht spekulative Investitionen mit kurzfristiger Gewinnerzielungsabsicht und Exitabsicht zu tätigen. Knapp 50 Mio. EUR mehr Eigenkapital für die Encavis-Projekte können zu einem Vielfachen an Investitionsvolumen gehebelt werden - Encavis selber spricht von Faktor 10 also 500 Mio.EUR -, da derzeit auch bereitwillig Fremdkapital für beispielsweise PPP gegeben wird, wenn Amazon für 10 Jahre den Strom abnimmt oder spanische Versorger die Kunden sind. Auf dem Dezutschen Eigenkapitalforum deuteten die Vertreter der Encavis an, dass sie derzeit eine Vielzahl potentieller Projekte identifiziert hätten und jetzt hat man auch das nötige Eigenkapital für starkes Wachstum.

Aktuell (14.12.2019 / 11:06 Uhr) notieren die Aktien der Encavis AG im Xetra-Handel Handelsschluss Freitag mit einem Plus von +0,22 EUR (+2,35 %) bei 9,57 EUR und die Corestate Capital Holding AG mit einem Minus von -0,20 EUR (-0,65 %) bei 30,80 EUR.


Chart: Encavis AG  | Powered by GOYAX.de

Chart: CORESTATE Capital Holding S.A. | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0006095003, LU1296758029

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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