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Die ENCAVIS AG (ISIN: DE0006095003) überraschte gestern mit einer Kapitalerhöhung, die gehebelte 500 Mio. EUR für neue Projekte liefert - und die Pipeline schien wirklich voll...

 Heute Morgen um 06:35 Uhr wurde der erste Erwerb gemeldet - windpark in Dänemark zu attraktiven Konditionen: Encavis akquiriert ein Portfolio aus acht bereits in Betrieb befindlichen Windparks mit insgesamt 81 MW Kapazität in Dänemark. Die jährliche Stromproduktion von rund 214.000 Megawattstunden entspricht der Stromversorgung von mehr als 50.000 Haushalten. Die Stromvermarktung erfolgt innerhalb des dänischen Vergütungssystems aus dem normalisierte Jahresumsätze in Höhe von rund 13,4 Millionen Euro zu erwarten sind. Der Enterprise Value des dänischen Windparkportfolios beträgt rund 108 Millionen Euro mit einem Eigenkapitalanteil von knapp 52 Millionen Euro der Energi Danmark A/S.

"Mit insgesamt 295 MW im Jahr 2019 haben wir erneut einen hervorragenden Wachstumswert erreicht, ohne dabei unsere ambitionierten IRR-Erwartungen zu mindern. Diesen ambitionierten Wachstumskurs werden wir auch in den nächsten Jahren fortsetzen bzw. noch weiter steigern", unterstrich Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, die erfolgreiche Umsetzung der fokussierten Wachstumsstrategie des Konzerns.

Der Zug nimmt jetzt Fahrt auf

Der Megadeal mit Amazon, der heutige - man muss ja fast sagen kleinere - Schritt und weitere Projekte werden die Encavis in eine andere Liga katapultieren und wie man das notwendige Eigenkapital bekommt, zeigte Encavis vor 2 Tagen: Kapitalerhöhung, die komplett in "ruhige, langfristige Hände" platziert wird, man nimmt keinen Hedgefonds an Bord, sondern die Bayersiche Versicherungskammer - zu 8,72 EUR je Aktie. Die steht nicht im Verdacht spekulative Investitionen mit kurzfristiger Gewinnerzielungsabsicht und Exitabsicht zu tätigen. Knapp 50 Mio. EUR mehr Eigenkapital für die Encavis-Projekte können zu einem Vielfachen an Investitionsvolumen gehebelt werden - Encavis selber spricht von Faktor 10 also 500 Mio.EUR -, da derzeit auch bereitwillig Fremdkapital für beispielsweise PPP gegeben wird, wenn Amazon für 10 Jahre den Strom abnimmt oder spanische Versorger die Kunden sind. Auf dem Dezutschen Eigenkapitalforum deuteten die Vertreter der Encavis an, dass sie derzeit eine Vielzahl potentieller Projekte identifiziert hätten und jetzt hat man auch das nötige Eigenkapital für starkes Wachstum.

Trotz Verwässerung bleibt Guidance je AKTIE gleich - muss richtig gut laufen gerade!

"Wir freuen uns, mit der Versicherungskammer Bayern einen finanzstarken Investor an Bord zu holen, mit dem wir langfristig den Wachstumskurs des Konzerns gemeinsam gestalten können", begrüßte Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, den neuen Ankerinvestor. "Wir erhalten mit der ersten Kapitalerhöhung seit 2016 Mittel, die wir zur Fortsetzung unseres organischen Wachstumskurses einsetzen werden. Uns steht nun eine Firepower von über 150 Mio. Euro Eigenmittel zur Verfügung mit der wir weitere Transaktionsvolumina von bis zu 500 Mio. Euro ermöglichen können", erläuterte Dr. Christoph Husmann, CFO der Encavis AG, die Mittelverwendung aus der aktuellen Kapitalerhöhung. "Trotz der Kapitalerhöhung bestätigen wir unsere Guidance für das Ergebnis pro Aktie von 0,42 Euro für das Jahr 2019", so Dr. Husmann weiter.

DIE ENCAVIS ANALYSE VON HEUTE MORGEN. Wie geht es weiter? Wird Encavis alles so umsetzen, wie der Markt erwartet, dann kann es etwas ganz Gutes werden.

Amazon-Deal - neue Dimension

Im südspanischen Cabrera, in unmittelbarer Nähe von Sevilla entsteht mit einer Kapazität von rund 200 MW der zweitgrößte Solarpark des Unternehmens. UND DER VERKAUF: Die über die Vertragslaufzeit von 10 Jahren vereinbarte Strommenge beträgt insgesamt rund 3.000 Gigawattstunden (GWh) und wird an Amazon einschließlich entsprechender Grünstrom-Zertifikate verkauft. Damit realisiert Encavis innerhalb kürzester Zeit sein zweites Solarprojekt in Spanien und kontrahiert langfristig mehr als 7.500 GWh grünen Strom ohne jegliche staatliche Subvention. Weitere rund 1.000 GWh Strom zunächst aus dem Solarpark Cabrera werden am Großhandelsmarkt zu Tagespreisen verkauft.

Das Investitionsvolumen einschließlich der projektbezogenen Fremdfinanzierung beträgt rund 158 Millionen Euro. Der Projektentwickler Solarcentury beteiligt sich mit bis zu 20 Prozent an diesen Investitionen und hat mit den bisher exklusiv für Encavis entwickelten Projekten bereits die Hälfte der vereinbarten Kapazität von 1,1 GW entwickelt.

"Innerhalb weniger Wochen nach Abschluss eines langfristigen Stromabnahmevertrags (PPA) mit einem Energieversorger erreichen wir einen weiteren Meilenstein und schließen unseren ersten Vertrag im wachstumsstarken Segment der Grünstromvermarktung an Technologiekonzerne ab. Innerhalb kurzer Zeit stoßen wir mit diesem Schritt in eine ganz neue Dimension unseres PPA-Geschäfts vor. Beide Projekte mit 500 MW Kapazität in der Größenordnung eines modernen Gaskraftwerks stehen für die Zukunft von Encavis in der subventionsfreien Vermarktung von grünem Strom", unterstrich Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, die konsequente Wachstumsstrategie des Konzerns.

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"Die günstigen Bedingungen in Spanien sichern den Erwerbern des grünen Stroms wettbewerbsfähige und planbare Preise und tragen gleichzeitig einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Klimabedingungen bei. Beide Projekte werden über die Vertragslaufzeit CO2 in Höhe von 3,4 Millionen Tonnen einsparen", hob Paskert dieses Alleinstellungsmerkmal der Encavis hervor.

Aktuell (13.12.2019 / 06:40 Uhr) notieren die Aktien der Encavis AG im Frankfurter-Handel zum Schluss gestern Abend mit einem Plus von +0,23 EUR (+2,52 %) bei 9,36 EUR.


Chart: Encavis AG  | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0006095003

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