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Die Bertrandt AG (ISIN: DE0005232805) konnte im Geschäftsjahr 2018/2019 die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr steigern.

Weiterhin begegnet der Konzern dem Wandel mit dem Ausbau des Leistungsspektrums entlang der Megatrends und richtet sich damit konsequent an den Kundenanforderungen aus.

Der Transformationsprozess der Automobilindustrie setzt sich fort. Die wichtigsten Markttrends wie umweltfreundliche Mobilität oder autonomes und vernetztes Fahren beeinflussen alle Akteure der Branche und spiegeln sich in vielen Facetten wider. Aus der Verbindung von Mobilität und IT ergeben sich laufend neue Geschäftsfelder. "Die daraus entstehende Themenvielfalt bietet dem Konzern Chancen. So ergeben sich aus der ständig wachsenden Überlagerung von Mobilität und Daten neben den angestammten Kernkompetenzen neue Themen und Leistungen, in denen Bertrandt als zuverlässiger Technologiepartner im Entwicklungsprozess deutlich mehr Verantwortung übernehmen kann. Ziel von Bertrandt ist es, die jeweils beste Lösung für den Kunden zu entwickeln", sagt Markus Ruf, Vorstand Finanzen der Bertrandt AG.

Der Geschäftsverlauf im Berichtszeitraum reflektiert die heterogenen branchenspezifischen Rahmenbedingungen. Die Gesamtleistung stieg im Geschäftsjahr 2018/2019 um 3,8 Prozent auf 1.059.870 TEUR. Bertrandt konnte ein EBIT in Höhe von 60.322 TEUR und eine Marge von 5,7 Prozent erwirtschaften. Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 39.014 TEUR. Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurden zukunftsorientiert 65.219 TEUR in Infrastruktur und technische Anlagen entlang der Trendthemen und somit in die Abrundung des Leistungsspektrums investiert. Mit einer Eigenkapitalquote von 51,5 Prozent steht Bertrandt auf einer soliden finanziellen Basis. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich im Berichtszeitraum um 435 auf 13.664 Personen. Die unterschiedlichen Aufgaben bieten Perspektiven für Fachkräfte in verschiedenen Bereichen.

Die Veränderungen im Markt, Technologiesprünge zu neuen Antriebsformen und Digitalisierung halten weiter an. Hinzu kommen anspruchsvolle wirtschaftliche Rahmenbedingungen, vor allem durch die unsichere Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, sowie der ungewisse Ausgang des Brexit. Um dem Wandel in der Branche Rechnung tragen und die aktuellen Megatrends bedienen zu können, erweitert Bertrandt laufend sein Know-how und investiert in die dazu benötigte Infrastruktur. Ob autonomes Fahren, Elektromobilität, Virtual Reality oder weitere neue Technologien - das Unternehmen richtet sich als lösungsorientierter Engineering-Partner schon heute gezielt an künftigen Markt- und Kundenanforderungen aus und stärkt die Kompetenzen dahingehend konsequent und nachhaltig.

Beispiel dafür ist die vollständig eigenentwickelte Innovationsplattform HARRI, mit der Bertrandt die technologischen Fähigkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Mobilitätskonzepten der Zukunft beweist. HARRI kombiniert die aktuellen Trendthemen Digitalisierung, autonomes Fahren, Vernetzung und Elektromobilität in einem Fahrzeug. Diese Innovationsplattform bietet Lösungen für den Automobilbereich, aber auch Anwendungsmöglichkeiten für die Infrastruktur von Kommunen, für Logistikunternehmen oder die Personenbeförderung. Um innovative Leistungsumfänge, wie elektrifizierte Antriebe, anbieten zu können, eröffnete Bertrandt im abgelaufenen Geschäftsjahr ein großes Batterietestzentrum mit Hochvolt-Prüfständen für Leistungselektronik. Weiterhin stellt Bertrandt mit dem Aufbau von agilen Einheiten mit Start-up-Charakter in den Bereichen Medizintechnik, Virtual und Augmented Reality, Cloud Solutions, Machine Learning und Big Data die Weichen für die Zukunft. Damit kann der Konzern seine Präsenz am Markt zusätzlich stärken.

Aktuell (12.12.2019 / 08:15 Uhr) notieren die Aktien der Bertrandt AG im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,60 EUR (-1,14 %) bei 52,00 EUR.


Chart: Bertrandt AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0005232805

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