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Die Deutsche Beteiligungs AG (ISIN: DE000A1TNUT7) erwartet einen zusätzlichen, ungeplanten Beitrag zum Konzernergebnis 2018/2019 der DBAG von rund 30 Millionen Euro.

Dass ist wirklich eine Überraschung. Die Prognose für das Geschäftsjahr sah "keine wesentlichen Veräußerungserlöse vor, weil das Portfolio noch nicht die Veräußerungsreife in 2019 erreichen werde, nun kommt es anders. Wird die Aktionäre freuen.

Wo kommt der Segen her?

Hintergrund ist die heute vereinbarte Veräußerung der inexio Beteiligungs GmbH & Co. KGaA (inexio) durch deren Hauptgesellschafter. Dabei wurden die Minderheitsanteile des DBAG Expansion Capital Fund einschließlich der Minderheitsanteile der DBAG an inexio mitveräußert. Der Erlös, den die DBAG aus der Veräußerung erzielt, überschreitet den Zeitwert der Minderheitsbeteiligung der DBAG (durchgerechnet 6,9 Prozent) im jüngsten Quartalsabschluss der DBAG (Stichtag 30. Juni 2019) deutlich und führt deshalb im laufenden vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 (30. September) zu dem genannten zusätzlichen, ungeplanten Beitrag zum Konzernergebnis.

Also ein Erfolg den die Deutsche Beteiligungs AG als glücklicher "Mitläufer" mitnehmen kann. so einfach ist es natürlich nicht, die DBAG ist ja nicht zufällig als Minderheitsgeselslchafter beteiligt gewesen. Also ein Erfolg, auch wenn nicht selber als Verkäufer und Verhandlungspartner aufgetreten.

Prognose also erhöht

Um diesen Beitrag verbessert sich die zuletzt am 10. Juli 2019 aktualisierte Prognose für das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2018/2019 (30. September). "Sie hatte gelautet, das Konzernergebnis 2018/2019 werde um mindestens 40 Prozent unter dem Bezugspunkt der Prognose von 48,0 Millionen Euro liegen, zumindest aber positiv sein. Das Konzernergebnis kann durch weitere positive oder negative Effekte aus der Bewertung der übrigen Portfoliounternehmen zum Abschlussstichtag 30. September 2019 und andere Erkenntnisse im Zuge der Abschlusserstellung beeinflusst werden. Der Vollzug der erwähnten Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden."

HIER: Deutsche Beteiligungs AG - kostenlose Analyse für den Anleger. Wo fährt der Zug hin?

Übersetzt: 2019 wird wohl ein Ergebnis von über 50 Mio. EURO erzielen, besser als die vorher genannten maximal 28 Mio. EURO. Endlich mal eine Prognoseanhebung in einer Zeit der reihenweise erfolgten Prognosereduktionen.. Allein letzte Woche KUKA, Pfeiffer VacuumSAF Holland, Commerzbank und noch einige mehr.

Also Dividende gesichert, mehr als sicher.

„Wir streben an, eine stabile Dividende zu zahlen, die, wann immer möglich, steigen soll – so wie in diesem Jahr“, betonte Finanzvorstand Zeidler bei der vorlage der Bilanz im Dezmber 2018. Mit einer Ausschüttung von 1,45 Euro je Aktie errechnet sich, bezogen auf den damaligen Kurs, eine weit überdurchschnittliche Dividendenrendite von mehr als vier Prozent. „Der hohe ausschüttungsfähige Bilanzgewinn von rund 170 Millionen Euro und eine komfortable Liquiditätssituation erlauben es, eine solche Dividende auch in den kommenden Jahren auszuschütten“, so Zeidler damals. Die Dividende ist wesentlicher Teil des Anlageerfolgs langfristig orientierter DBAG-Aktionäre; sie haben in den vergangenen zehn Jahren mit der DBAG-Aktie im Durchschnitt jährlich rund 16 Prozent verdient – ein Drittel dieser Wertsteigerung geht auf die Ausschüttung zurück. UND heute ist die die Basis der - sowieso schon zugesagten - Dividende eigentlich schon für die nächsten Jahre noch sicherer geworden.

Aktuell (28.09.2019 / 11:40 Uhr) notierten die Aktien der Deutsche Beteiligungs AG im Xetra-Handel zum Handelsschluß am Freitag um 17:35 Uhr bei 31,65 EUR leicht im Minus. Mal schauen wie der Markt am Montag morgens die heutige Nachricht aufnimmt.


Chart: Deutsche Beteiligungs AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A1TNUT7

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