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Die SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. (ISIN: NL0012044747), führende Online-Apotheke in Kontinentaleuropa, hat das hohe Wachstumstempo des Jahresstarts erfolgreich fortgesetzt.

Unterstützt durch die Vollkonsolidierung der Europa Apotheek steigerte die im SDAX notierte SHOP APOTHEKE EUROPE N.V den Konzernumsatz im Berichtszeitraum (1.1. - 30.9.2018) deutlich um 103% auf EUR 388,5 Mio. nach EUR 191,2 Mio. im Vorjahreszeitraum. Damit hat das Unternehmen seine Marktposition in Deutschland und Kontinental-Europa weiter ausgebaut. Gleichzeitig verbesserte SHOP APOTHEKE EUROPE das um Sondereinflüsse bereinigte Segment-EBITDA auf Gruppenebene von EUR -1,0 Mio. im Vorjahr auf EUR +4,8 Mio. Relativ zum Umsatz entspricht das einer Margenverbesserung des konsolidierten Segment-EBITDA von -0,5% auf +1,2%.

Auf Konzernebene steigerte SHOP APOTHEKE EUROPE das Bruttoergebnis von EUR 40,6 Mio. in den ersten neun Monaten 2017 auf EUR 71,8 Mio. im Berichtszeitraum - ein Zuwachs um 77%. Erwartungsgemäß verringerte sich die Konzernbruttomarge bedingt durch den höheren Anteil rezeptpflichtiger Medikamente im Segment Germany im Zusammenhang mit der Übernahme der Europa Apotheek und durch die Optimierung des Deckungsbeitrags pro Paket. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich daher ein Rückgang der Bruttomarge auf Konzernebene um 2,7 Prozentpunkte auf 18,5%.

Das um Sondereinflüsse bereinigte Segment EBITDA betrug auf Gruppenebene EUR +4,8 Mio. nach EUR -1,0 Mio. im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die um Einmalkosten bereinigten Verwaltungskosten betrugen EUR 12,0 Mio. (Vorjahreszeitraum EUR 5,8 Mio.). Die Verwaltungskostenquote lag konstant bei 3,1%. Die Vertriebskosten entwickelten sich aufgrund allgemeiner Effizienzsteigerungen und Automatisierungsfortschritte im Berichtszeitraum deutlich unterproportional zum Umsatz. Sie stiegen um rund 54% von EUR 43,6 Mio. auf EUR 67,1 Mio. (bereinigt). Die Vertriebskostenquote verringerte sich dementsprechend gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich von 22,8% auf 17,3%.

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Insgesamt ergibt sich ein bereinigtes Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von EUR -7,2 Mio. nach EUR -6,8 Mio. in den ersten neun Monaten 2017. Entsprechend verbesserte sich die EBITDA-Marge im Berichtszeitraum von -3,6% im Vorjahr auf -1,9%. Nach Abschreibungen in Höhe von EUR 9,3 Mio. (Vorjahr EUR 5,8 Mio.) ergibt sich ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von EUR -16,5 Mio. (Vorjahr EUR -11,0 Mio.). Das Ergebnis nach Steuern betrug EUR -20,1 Mio. (bereinigt) nach EUR -12,6 Mio.

Die Anzahl aktiver Kunden stieg in Folge der Akquisitionen und der erfolgreichen Wachstumsinitiativen von SHOP APOTHEKE EUROPE deutlich von 2,4 Mio. zum Ende des ersten Quartals 2017 auf über 3,2 Mio., ein Plus von 37%. Die Anzahl der Bestellungen erhöhte sich gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 48% auf 6,2 Mio. (9M 2017: 4,2 Millionen), begleitet von einem deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Warenkorbs um rund 36% von EUR 53,16 in den ersten neun Monaten 2017 auf EUR 73,60 im Berichtszeitraum. Der Anteil von Bestandskundenaufträgen erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 81% nach 74% in der entsprechenden Vorjahresperiode, begleitet von einer weiterhin minimalen Retourenquote von 0,9%. Der Anteil mobiler Webseitenbesuche lag bei 55% und somit leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals (53%). Die operativen Leistungsindikatoren bestätigen die führende Onlinepräsenz von SHOP APOTHEKE EUROPE.

Kundenzuwachs und hoher Anteil an Bestellungen durch Bestandskunden treiben profitables Wachstum in Deutschland.

Die Integration und Konsolidierung der Europa Apotheek führte im Berichtszeitraum zu einem deutlichen Wachstum im Segment "Germany". Im umsatzstärksten Segment Germany verzeichnet SHOP APOTHEKE EUROPE in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 ein profitables Wachstum um 120% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg auf EUR 302,7 Mio. im Vergleich zu EUR 137,5 Mio. in den ersten neun Monaten 2017. Gleichzeitig verbesserte sich das Bruttoergebnis im Berichtszeitraum von EUR 28,6 Mio. im Vorjahr um 83% auf EUR 52,3 Mio. Der höhere Anteil rezeptpflichtiger Medikamente sowie die Optimierung des Deckungsbeitrags pro Paket führte erwartungsgemäß zu einem Rückgang der Bruttomarge. Sie betrug 17,3% nach 20,8% im Vorjahreszeitraum. Das Segment EBITDA betrug in den ersten neun Monaten 2018 EUR 7,2 Mio. nach EUR 4,2 Mio. im Vorjahreszeitraum. Dies führt zu einer Segment EBITDA-Marge von 2,4% nach 3,0% im Vorjahr. Zu berücksichtigen sind hierbei Effekte aus der geänderten Segmentierung sowie aus dem Entfall sonstiger betrieblicher Erträge im Zusammenhang mit der Integration der Europa Apotheek und Effekte aus Lieferengpässen bei einzelnen Medikamenten im ersten Halbjahr 2018. Die Vorbereitung des gemeinsamen Marktauftritts von SHOP APOTHEKE und Europa Apotheek wurde plangemäß vorangetrieben.

Segment International wächst weiter stark, Bruttoergebnis steigt.

Mit einem starken Anstieg der Bestellungen trug das Segment International zur Steigerung des Konzernumsatzes bei: Mit EUR 86,2 Mio. hat SHOP APOTHEKE EUROPE den Umsatz außerhalb Deutschlands ebenfalls signifikant um rund 63% erhöht (Vorjahr EUR 53,0 Mio.) und ihre Marktführerschaft in Belgien und Österreich weiter ausgebaut und die neuen internationale Märkte Frankreich, Italien und Spanien konsequent weiterentwickelt. Anders als in Deutschland wird die Bruttomarge auf den internationalen Märkten nicht durch den Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten beeinflusst, da das Geschäft nahezu ausschließlich rezeptfreie Medikamente, Beauty- und Pflegeprodukte sowie durch die Übernahme der nu3 GmbH Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel umfasst. Das Bruttoergebnis im Segment International stieg im Berichtszeitraum überproportional von EUR 11,6 Mio. um 68% auf EUR 19,5 Mio. Die Bruttomarge lag entsprechend mit 22,7% über dem bereits hohen Niveau des Vorjahres von 21,9%.

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Das bereinigte Segment EBITDA verbesserte sich trotz des hohen Anteils von Bestellungen durch Neukunden - verbunden mit entsprechend höheren Akquisitionskosten -in den ersten neun Monaten 2018 auf EUR -2,4 Mio. im Vergleich zu EUR -5,3 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Segment EBITDA-Marge verbesserte sich signifikant und betrug -2,4% nach -10,0% in den ersten neun Monaten 2017.

Umsatzprognose bestätigt, Ergebnis unter Erwartungen.

SHOP APOTHEKE EUROPE ist auf Kurs, die zuletzt erhöhte Umsatzprognose von EUR 540 Mio. bis EUR 570 Mio. zu erreichen. Weiterhin erwartet der Vorstand eine Verbesserung der EBITDA-Marge vor Einmalkosten (2017: -3%), jedoch können Ergebnisbelastungen im ersten Halbjahr durch geplante Prozessverbesserungen im zweiten Halbjahr nicht ausgeglichen werden. Darüber hinaus führte die Marktkonsolidierung zu einem preisintensiven Wettbewerbsumfeld in Deutschland, welches die Marge vorübergehend belastet. Vor dem Hintergrund der veränderten Wettbewerbssituation und Chancen aus der aktuellen Marktkonsolidierung wird SHOP APOTHEKE EUROPE das organische Wachstum ab 2019 noch stärker forcieren und plant hierfür zusätzliche Marketingaufwendungen im Jahr 2018. Insgesamt erwartet der Vorstand daher für das Jahr 2018 eine bereinigte EBITDA-Marge in Höhe von bis zu -2% (vorherige Prognose: -0,5%).

Die Integration der kürzlich erworbenen nu3 GmbH, Berlin, schreitet plangemäß voran. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Synergien in Marketing, Operations und IT, um ab 2019 positive Ergebnisbeiträge zu generieren.

Aktuell (17.10.2018 / 09:02 Uhr) notieren die Aktien der Shop Apotheke Europe N.V. im Xetra-Handel mit einem Plus von +1,90 EUR (+4,23 %) bei 46,80 EUR.


Chart: SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.  | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: NL0012044747

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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