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Die Stabilus S.A. (ISIN: LU1066226637), ein weltweit führender Anbieter von Gasfedern, Dämpfern und elektromechanischen Antrieben zur Bewegungssteuerung, hat das zweite Quartal ihres am 30. September endenden Geschäftsjahres 2018 erfolgreich abgeschlossen.

Im Berichtszeitraum erhöhte sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,5 Prozent auf 251,0 Millionen Euro (Q2 GJ2017: 244,9 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte belief sich das operative Wachstum des Konzernumsatzes auf 8,0 Prozent, was die starke Nachfrage nach Bewegungslösungen von Stabilus verdeutlicht. Bezogen auf das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs erzielte die Stabilus S.A. damit Umsätze von 481,5 Millionen Euro, nach 455,5 Millionen Euro im H1 GJ2017 (+5,7 Prozent; bereinigt um Währungseffekte +10,4 Prozent). Damit setzte Stabilus im ersten Halbjahr seinen profitablen Wachstumskurs fort.

Dietmar Siemssen, CEO von Stabilus, sagte: "Wir arbeiten stetig an der Steigerung unserer operativen Performance, was sich auch an unserem starken zurückliegenden Halbjahr zeigt. Operativ konnte Stabilus im Berichtszeitraum in allen Regionen und Märkten weiter deutlich zulegen. Insbesondere freut uns die sehr gute Entwicklung des Industriegeschäfts. Unter dem Dach von Stabilus haben sich für die 2016 erworbenen Industriezulieferer neue Märkte und Chancen ergeben, die zu einer positiven Entwicklung beitragen. Um weiteres Wachstum zu realisieren, investieren wir sowohl in Deutschland als auch international weiter in unser Geschäft. Wir gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung des ersten Halbjahres im weiteren Jahresverlauf fortsetzt und erhöhen daher die Prognose für unser operatives Wachstum."

Solides operatives Wachstum in allen Regionen

In der Region Europa stieg der Absatz im Q2 GJ2018 um 4,8 Prozent auf 132,2 Millionen Euro, primär getrieben durch das starke Industrie-Geschäft. In der NAFTA-Region verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,6 Prozent auf 89,4 Millionen Euro, wobei hier der schwache US-Dollar im zurückliegenden Quartal ausschlaggebend für diese Umsatzentwicklung war (durchschnittlicher Wechselkurs von 1,23$/EUR im Q2 GJ2018 vs. 1,07$/EUR im Q2 GJ2017). Bereinigt um Währungseffekte lag die Wachstumsrate in NAFTA im Q2 GJ2018 bei +9,9 Prozent. Operativ, also ohne Berücksichtigung der Währungseffekte, sind alle Geschäftsbereiche von Stabilus in NAFTA solide gewachsen (Capital Goods +24,2 Prozent, Vibration & Velocity Control +13,4 Prozent, Automotive +6,3 Prozent). In Asien / Pazifik und RoW (Rest of World) verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal von 17,6 Prozent auf 29,4 Millionen Euro. Positiv ausgewirkt haben sich dabei insbesondere der Umsatzanstieg mit Powerise-Systemen von 0,5 Millionen Euro im Q2 GJ2017 auf 5,2 Millionen Euro im Q2 GJ2018 und die positive Entwicklung des Vibration & Velocity Control Geschäfts, das den Umsatz auf 2,4 Millionen Euro im Q2 GJ2018 mehr als verdoppeln konnte.

Starkes Industriegeschäft

Nach Märkten entwickelten sich die Erlöse im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 besonders stark im Industriegeschäft. Hier konnte das Unternehmen seine Umsätze von 87,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal um 9,0 Prozent auf 95,6 Millionen Euro steigern. Bereinigt um Währungseffekte lag das Wachstum bei 13,9 Prozent. Dabei verzeichnete Stabilus starke Zuwächse in den Segmenten Agrar- und Baumaschinen, Busse, Nutzfahrzeuge und Independent Aftermarket. Um der hohen Nachfrage nach Industrielösungen gerecht zu werden, hat Stabilus im laufenden Quartal in dieses Segment investiert. Am Hauptsitz der seit 2016 zu Stabilus gehörenden Hahn Gasfedern GmbH in Aichwald wurde eine benachbarte Immobilie erworben. Sie stellt rund 3.500 qm zusätzliche Produktions- und Verwaltungsfläche zur Verfügung und kann ab Anfang 2019 genutzt werden, um die dortige Produktionskapazität schrittweise um rund 50 Prozent zu steigern. Hahn Gasfedern produziert innovative Gasdruckfedern, Gaszugfedern, blockierbare Gasfedern, Doppelhubgasfedern und Ölbremsen für anspruchsvolle industrielle Anwendungen.

Insgesamt macht das Industriegeschäft 38 Prozent des Gesamtumsatzes im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 aus. Die verbleibenden 62 Prozent entfallen auf das Automotive-Segment, dessen Erlöse um 1,1 Prozent auf 155,4 Millionen Euro leicht zurückgingen (Q2 GJ2018: 157,1 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte lag das operative Wachstum bei 4,8 Prozent und damit weiter deutlich dem über dem Automotive-Markt, in dem die Anzahl der weltweit produzierten Fahrzeuge im Q2 GJ2018 um 0,7 Prozent auf 24,2 Millionen Stück zurückging. Der Automotive-Bereich profitierte operativ weiterhin besonders vom anhaltenden Trend zu SUVs und Fahrzeugen mit großen Heckklappen sowie einer entsprechend soliden Nachfrage nach Komfortlösungen mit Gasfedern, Dämpfern und Powerise-Antrieben.

Bereinigte EBIT-Marge von 15,7 Prozent im zweiten Quartal

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBIT[1]) stieg im Q2 GJ2018 um 2,3 Prozent auf 39,3 Millionen Euro. Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 15,7 Prozent, nach 15,7 Prozent im Vergleichsquartal Q2 GJ2017. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2018 erzielte das Unternehmen damit ein bereinigtes EBIT von 73,2 Millionen Euro nach 67,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum (+8,0 Prozent), was einer EBIT-Marge von 15,2 Prozent entspricht, nach 14,9 Prozent im Vergleichszeitraum.

Der Gewinn lag im Q2 GJ2018 mit 25,6 Millionen Euro um 75,3 Prozent höher als im Vorjahresquartal (14,6 Millionen Euro). In diesen Angaben sind nicht-zahlungswirksame Verluste aus Wechselkursumrechnung von 4,3 Millionen Euro im Q2 GJ2018 enthalten sowie 8,4 Millionen Euro im Q2 GJ2017. Mit Blick auf das erste Halbjahr GJ2018 lag der Gewinn bei 47,3 Millionen Euro, nach 44,4 Millionen Euro im Vorjahr.

Der freie Cashflow (FCF[1]) lag im Q2 GJ2018 bei 16,8 Millionen Euro, nach 15,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Im ersten Halbjahr GJ2018 lag der FCF[1] bei 31,5 Millionen Euro (H1 GJ2017: 22,1 Millionen Euro).

Prognose angehoben

Während das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 bisher von einem organischen Umsatzwachstum (bereinigt um USD-Währungseffekt) von 7,1 Prozent ausgegangen ist, erwartet Stabilus nun ein Wachstum von 8,8 Prozent (d.h. organisches Wachstum beim konstanten USD/EUR-Kurs von 1,10 $/EUR, dem durchschnittlichen USD/EUR-Kurs im GJ2017). Bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen USD/EUR-Kurses von 1,20 im Geschäftsjahr 2018 entspricht dies einem erwarteten Umsatzanstieg von 5,5 Prozent auf rund 960 Millionen Euro. Die Prognose zur bereinigten EBIT-Marge von ca. 15,5 Prozent wird bestätigt.


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  • ISIN: LU1066226637

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