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Die TAKKT AG (ISIN: DE0007446007) profitierte im ersten Quartal 2018 von den Akquisitionen von OfficeFurnitureOnline und Mydisplays.

"Beide Unternehmen sind sehr erfolgreich in ihrer Nische und zeigen, dass man im B2B-Markt auch mit Online-Modellen nicht nur gutes Wachstum, sondern auch eine gute Profitabilität erwirtschaften kann", so der Vorstandsvorsitzende Felix Zimmermann. Die beiden Akquisitionen trugen mit 3,5 Prozentpunkten positiv zur Umsatzentwicklung im ersten Quartal bei. Wechselkurseffekte, im Wesentlichen aus dem schwächeren US-Dollar, hatten dagegen einen negativen Einfluss von 6,9 Prozentpunkten auf die Wachstumsrate. Der berichtete Konzernumsatz ging um 4,4 Prozent auf 276,1 (288,8) Millionen Euro zurück.

Die unterschiedliche Dynamik in den beiden Segmenten TAKKT EUROPE und TAKKT AMERICA setzte sich im ersten Quartal 2018 fort. Während TAKKT in Europa ein leichtes organisches Wachstum erreichen konnte, war die Entwicklung in den USA weiter rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem TAKKT ein hohes Umsatzwachstum erzielte, betrug das organische Wachstum auf Konzernebene minus 1,0 Prozent. Ursachen für den Rückgang waren vor allem weniger Arbeitstage in Europa (Effekt von rund 1,5 Prozentpunkten) sowie eine anhaltend schwache Nachfrage bei Kunden der Hubert Gruppe. Wie erwartet belasteten zudem die im vergangenen Jahr gestarteten Portfolioarrondierungen die Umsatzentwicklung leicht.

Die Rohertragsmarge ging auf 42,5 (43,7) Prozent zurück. Dazu trugen unter anderem eine niedrigere Frachtmarge sowie die Ende Januar durchgeführte Akquisition von OfficeFurnitureOnline bei, welche sortimentsbedingt eine Rohertragsmarge unter dem bisherigen TAKKT-Durchschnitt erwirtschaftet. Das EBITDA erreichte mit 33,4 (44,9) Millionen Euro einen deutlich geringeren Wert als im ersten Quartal 2017. Rund die Hälfte des Ergebnisrückgangs war auf Währungs- bzw. nicht wiederkehrende Effekte zurückzuführen. Dazu zählen der schwächere US-Dollar, die geringere Zahl von Arbeitstagen gegenüber dem Vorjahresquartal in Europa und Einmalbelastungen bei Hubert. Der restliche Ergebnisrückgang resultierte aus dem schwachen Umsatzwachstum bei gleichzeitig steigenden Kosten sowie den zusätzlichen Aufwendungen im Rahmen der Digitalen Transformation. Die EBITDA-Marge lag bei 12,1 (15,6) Prozent.

Fortschritte wurden bei der Umsetzung der Digitalen Agenda gemacht. Vom Auftragseingang entfielen in den ersten drei Monaten dieses Jahres erstmals mehr als die Hälfte auf E-Commerce. Besonders stark war der Zuwachs in Europa. Im Februar hat zudem die TAKKT Beteiligungsgesellschaft in das Kölner Start-Up odoscope investiert - einer Plattform, die vollautomatisiert und in Echtzeit auch anonymen Nutzern personalisierte Inhalte auf Webseiten präsentiert.

Für das Gesamtjahr 2018 geht TAKKT unverändert von einem organischen Wachstum zwischen zwei und vier Prozent und einer EBITDA-Marge im mittleren Drittel des Zielkorridors von 12 bis 15 Prozent aus. Trotz des schwachen ersten Quartals hält TAKKT an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. "Wir hatten 2017 ein sehr starkes erstes Quartal, gefolgt von einer verhaltenen Geschäftsentwicklung in den restlichen drei Quartalen. Zudem sind trotz der zu beobachtenden Risiken möglicher internationaler Handelskonflikte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa und Nordamerika aktuell nach wie vor gut", erläutert TAKKT-CFO Claude Tomaszewski.

Aktuell (26.04.2018 / 10:56 Uhr) notieren die Aktien der Takkt AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,38 EUR (-2,17 %) bei 17,12 EUR.


Chart: TAKKT AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0007446007

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