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NASDAQ | BioNTech und CureVac - zwei Impfstoffhoffnungen: Aber andere sind weiter? Moderna, AstraZeneca, ...

nebenwerte news nebenwerte magazin07.07.2020 - BioNTech SE (ISIN der amerikanischen ADR`s: US09075V1026) initiierte eines von mittlerweile mehr als 130 Impfstoffprojekten gegen "SARS-CoV-2" oder Covid-19 oder wie im allgemeinen Sprachgebrauch "den Corona Virus". Und die CureVac AG ein anderes. Beide sind in der klinischen Studie, angefangen im April/Mai respektive Mitte Juni. Bei BioNTech kamen schon erste Ergebnisse, die hoffnungsfroh aussehen - man hofft mit der Phase 2b/3 bereits im Juli mit rund 3.000 Probanden beginnen zu können. Wahrscheinlich wird Curevac mit einigen Wochen Zeitverzug nachziehen können. Aber diese beiden Unternehmen sind nicht allein. Gestern wurde mitgeteilt, das die US-Regierung der US-Firma Novavax Inc. (ISIN:US6700024010) 1,6 Mrd. USD zur Verfügung gestellt hat: Zweck die Phase 3 Studienfinanzierung und potentielle Produktion eines Corona Impfstoffes zu unterstützen - die Aktie machte einen entsprechenden "Freudensprung" um rund ein Drittel - Ziel ist laut CEO Lieferbarkeit von 100 Mio. Impfdosen im Januar 2021. Geld ist jetzt da - im Übermaß? Geld ist wichtig, wie wir ja bereist für BioNTech/CureVac gestern bemerkten.

Insgesamt sin derzeit laut WHO 19 Impfstoffkandidaten in den klinischen Phasen 1/2, 2, 3 und weitere 9 in Phase1, während 130 in den präklinischen Phasen sind - ein weites Feld "and the winners take it all" (wahrscheinlich die ersten 2-4 zugelassenen Kandidaten, je nach Produktionskapazitäten werden richtig "Geld verdienen"). Einer ist bereits ein Kandidat in Phase 3 der klinischen Studien: Der Kandidat des Jenner Institute der Oxford Universität - mittlerweile in Kooperation mit AstraZeneca (ISIN: GB0009895292) wird in Brasilien/Großbritannien/Südafrika an rund 8.000 Probanden getestet. auch AstraZeneca erhielt von der US-Regierung Geld: Zusage für bis zu 1,2 Mrd. USD für den Covid-19 Impfstoff.

Der zweite Kandidat für einen Impfstoff - nicht auf mRNA-Prinzip sondern auf dem "klassischen" Prinzip der inaktivierten Covid-19 Viren - in Phase 3 kommt aus Brasilien. Studiendauer ist für 12 Monate nach Gabe der zweiten Impfdosis geplant - Abschluss für September 2021. sollte bis dahin "gewartet" werden müssen, wäre dieser Kandidat wohl nicht "vorne" dabei, auch wenn er jetzt schon in die klinische Phase 3 tritt: Sinovac LS, eine Tochtergesellschaft von Sinovac Biotech Ltd. in Brasilien, eine Genehmigung für eine Phase 3-Studie mit dem inaktivierten COVID-19-Impfstoff CoronaVac mit 9.000 Probanden.

Moderna Inc. (ISIN:US60770K1079) ist ebenfalls im Rennen - unterstützt vom US-Programm mit 486 Mio. USD - der Performanceboost für BB Biotech (ISIN: CH0038389992), die mittlerweile die Gewinne bereits realisierten: In den klinischen Phasen seit dem 16.03. in den USA, derzeit Phase 2, erwartet wird Phase 3 noch diesen Monat. Moderna testet ebenfalls einen mRNA-Impfstoff, wie BioNTech und CureVac.

Ein weiterer heißer Kandidat - allein wegen seiner Kapzitäten - ist Johnson&Johnson (ISIN:US4781601046 ), die mit 456 Mio. USD von der US-Regierung unterstützt, mittlerweile "bereits in der zwei­ten Julihälfte mit einer Studie für einen rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten beginnen. Das hat das Unternehmen heute mitgeteilt. Ursprünglich war der Start der Stu­die für September geplant.„Aufgrund der überzeugenden präklinischen Daten und nach Abstimmung mit den Zu­lassungsbehörden konnten wir die klinische Entwicklung unseres rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten (Ad26.COV2-S) weiter beschleunigen“, sagte Paul Stoffels, Forschungschef von Johnson & Johnson." (www.aerzteblatt.de, "Johnson&Johnson beschleunigt Impfstoffentwicklung")

Hier nur ein Auszug hoffnungsvoll erscheinender Kandidaten - bisher hat noch keiner enttäuschende Ergebnisse gemeldet, der Wettlauf ist im vollen Gange. am Ende wohl ein Kopf an Kopf Finish befeuert durch die Zulassungsbehörden alles zur beschleunigung eines Wirkstoffs zu tun - viele Regeln "dehnend".

Ein weites Feld - und was haben die beiden "Deutschen" zu bieten?

(Bereits gestern diskutiert:) Beide Unternehmen haben ihren Unternehmensmittelpunkt in Deutschland. BioNTech ist börsennotiert, Curevac werden hierzu Ambitionen nachgesagt, aber nachdem sich der Bund mit 300 Mio. EUR "eingekauft hat" sollte es noch etwas dauern bis zum Listing. Schade. So können Anleger "nur" auf einen der Beiden setzen, sofern sie von seinen Chancen überzeugt sein sollten. Wie stark das Interesse auch an CureVac bei den Anlegern ist, zeigt ein klare Warnung von CureVac vom 01.07.2020: "Bitte beachten Sie: Derzeit gibt es keine Möglichkeit, Aktien der CureVac AG zu erwerben. Angebote zum Kauf von Aktien der CureVac AG, die Ihnen gemacht werden, sind betrügerischer Natur."

Die Startbedingungen

Beide Unternehmen setzen auf mRNA-basierte Wirkstoffgruppen zur Impfstoffentwicklung gegen Covid-19. Also hier ein ähnlicher Ansatz. Während BioNTech eigentlich mit diesem mRNA-Ansatz individuelle Krebstherapien entwickeln will, sieht auch Curevac generell Behandlungsmethoden mittels mRNA und Impfstoffe als "Geschäftsfeld". In der Selbstdarstellung bei Curevac: "CureVac hat als Pionier das Potenzial der mRNA zur Behandlung von Krankheiten und zur Herstellung von Impfstoffen entdeckt. CureVac wurde im Jahr 2000 gegründet und ist das weltweit erste Unternehmen, das mRNA erfolgreich für medizinische Zwecke einsetzt – wo andere einst Hindernisse sahen, entdeckten wir Chancen. Heute sind wir mehr als 450 Mitarbeiter, die sich leidenschaftlich dafür einsetzen, das klinische Potenzial unserer proprietären mRNA-Technologie zu nutzen. Wir möchten maßgeschneiderte Therapien für jene Patienten anbieten, die sie am dringendsten benötigen."(HP Curevac,07.07.2020).

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Etwas größer mit aktuell über 1.300 Mitarbeitern ist BioNTech: Es "wurde 2008 mit dem Verständnis gegründet, dass der Tumor jedes Krebspatienten einzigartig ist und die Behandlung jedes Patienten ebenso individualisiert erfolgen sollte. Um diese Idee in die Realität umzusetzen, haben wir innovative Forschung mit modernen Technologien kombiniert. Unser Ziel ist es, zukunftsweisende Therapien gegen Krebs und andere schwere Erkrankungen zu entwickeln. Während wir daran arbeiten, den Nutzen unseres Behandlungsansatzes klinisch zu belegen, bauen wir kontinuierlich unsere Kooperationen, unser Team und unsere eigenen Produktionsmöglichkeiten aus, um Patienten auf der ganzen Welt individualisierte Behandlungen anbieten zu können. Als deutsches Unternehmen mit Wurzeln in Mainz wollen wir das weltweit führende Biotechnologieunternehmen für individualisierte Krebsmedizin werden." (HP BioNTech, 07.07.2020)

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Das GELD - und Elon Musk als "Trumpfkarte"

Auch hier sind beide offensichtlich "gut aufgestellt": Während CureVac noch nicht gelistet ist, wurde es in den Anfängen von Dietmar Hopps Investmentgesellschaft finanziert und erhielt zuletzt noch die besagten 300 Mio. EUR Bundesbeteiligung über die KFW und am 06.07.2020 erhielt man - ähnlich BioNTech - durch die EIB und Europäische Kommission Darlehen in Höhe von 75 Mio. EUR für die Entwicklung und Ausweitung der Produktion von Impfstoffen. Hinzu kommt Unterstützung von einem anderen Milliardär - Elon Musk, bekannt für seine teilweise visionären Entscheidungen, will CureVac bei der notwendigen Produktion großer Mengen von Impfdosen durch sogenannte Minifabriken unterstützen. "Der US-Elektroautobauer Tesla arbeitet laut Konzernchef Elon Musk mit dem deutschen Biotechunternehmen Curevac beim Bau von dezentralen Produktionsanlagen zur Impfstoffherstellung zusammen. "Tesla baut als Nebenprojekt RNA-Minifabriken für Curevac und möglicherweise andere", erklärte Musk auf Twitter. Dies geschehe bei der deutschen Maschinenbau-Tochter Tesla Grohmann."(n-tv, 02.07.2020)

BioNTech ging den klassischen Weg über Finanzierungsrunden, Börsengang und Verpartnerungen mit entsprechenden Zahlungen: FINANZSTARKE PARTNER - für den chinesichen Markt Fosun Pharma, die bereits im ersten Schritt mit 130 Mio. USD dabei sind. Pfizer "für den Rest der Welt" mit 72 Mio. USD in Cash plus 113 Mio. USD  in Form einer Beteiligung atm und Meilensteinzahlungen bis zur Zulassung von bis zu 563 Mio. USD auch BioNTech selber geht ins Risiko: Die EIB sagte noch am 11.06. ein Darlehen von 100 Mio. EUR  zu, von BioNTech zum Teil für Kapazitätsaufbau vorgesehen - auf eigenes Rsiiko, falls der Impfstoff scheitert oder zu spät zugelassen wird, wäre diese Investition "weg". Weiterhin kommt die am 29.06. gemeldete Summe von 250 Mio. USD hinzu: Investoren, darunter Temasek, Singapurs Staatsfonds, beteiligen sich mit 139 Mio. USD in Aktien (sofort) und erwerben eine Pflichtwandelanleihe in Höhe von 112 Mio. USD. mit 4 Jahren Laufzeit, 4,5% Verzinsung und einem Wandlungspreis von 20% über einem Refernzpreis, der wohl sich an durchschnittlichne, aktuellen Kursen orientieren wird.

Ausgeglichen scheinbar - und die Forschung/klinischen Studien?

Bei BioNTech sind 4 verschiedene auf dem mRNA-Prinzip aufbauende "Kandidaten'" bereits im Test an Menschen - seit April läuft eine klinische Studie in Deutschland, seit Ende April/angang Juni in den USA und in den nächsten Tagen sollten aus Deutschland erste Zwischenergebnisse kommen - spannend, auch für die Entwicklung der Aktie. Und für die USA-Studien gab es letzte Woche eine Erfolgsmeldung: Man hat an 46 Probanden den Wirkstoff mit der kryptischen Bezeichnung BNT162b1 getestet und nach 28 Tagen bei allen Probanden, die nicht mit dem Placebo behandelt worden sind, einen Immunitätsgrad höher als bei Personen mit überstandener Covid-19 Infektion feststellen können. Und das bei überschaubaren Nebenwirkungen (bei den neidrigen Dosierungen gab es gar keine starken Reaktionen, bei den sehr hochdosierten und deshalb nicht weiterverfolgten Dosierungen eine. Also Immunisierung plus geringe Nebenwirkungen wie leichtes Fieber und leichte Schmerzen an der Einstichstelle.

Und CureVac startet unwesentlich später mit den klinischen Studien. Dafür sind die Studien weniger komplex. Man hat sich bereits auf nur eine Wirkstoffgruppe "eingeschossen" und sucht so "nur noch nach der richtigen Dosierung" und die Tests auf Nebenwirkungen und Wirksamkeit natürlich. Am 17.06.2020 gab es grünes Licht und den sofortigen Startschuss: Die deutsche Zulassungsbehörde Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die belgische Federal Agency for Medicines and Health Products (FAMHP) genehmigten die klinische Phase-1-Studie für sein Impfstoffprogramm zur Prävention einer SARS-CoV-2-Infektion. Die Studie wird in Deutschland und Belgien durchgeführt. Die ersten Probanden sollen im Institut für Tropenmedizin in Tübingen und dem Universitätsklinikum Gent (Belgien), dem Tropeninstitut des LMU-Universitätsklinikums München sowie an der Medizinischen Hochschule Hannover geimpft werden..

Kommentar seitens CureVac's CEO Dr. Franz-Werner Haas am 17.06.2020: „Es ermutigt uns, dass wir von den Behörden grünes Licht erhalten haben und diese klinische Studie mit unserem COVID-19-Kandidaten starten können. Unser Team hat in den vergangenen Monaten viel Mühe in die präklinische Validierung verschiedener Impfstoffkandidaten gesteckt, um schließlich den besten davon auszuwählen. Wir sind zuversichtlich, dass unser Impfstoffkandidat dank der frühen Optimierung bei einer niedrigen Dosierung sicher und wirksam sein wird. Parallel dazu stellen wir bereits große Mengen dieser Prüfmedikation unter GMP-Bedingungen her”

Dr. Mariola Fotin-Mleczek, Chief Technology Officer von CureVac, fügte hinzu: „Wir sind davon überzeugt, mit unserem Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2 auf dem richtigen Weg zu sein. Die präklinischen Daten aus verschiedenen Tiermodellen zeigen, dass unser Impfstoffkandidat im Vergleich zu Seren von Patienten, die sich von COVID-19 erholt haben, eine hohe Anzahl von virusneutralisierenden Titern erzeugt. Zudem bewirkt unser Impfstoffkandidat eine ausgewogene Immunantwort und führt zur Bildung von Spike-Protein-spezifischen T-Zell-Reaktionen. Wir freuen uns nun darauf, diese Ergebnisse mit unserem Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2 im Menschen zu bestätigen.”

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen und es winken viele Milliarden!

Allein die Spendengipfel der EU-Kommission, inclusive Benefiz-Konzerten, brachten für die Corona-Impfstoff-Entwicklung und anschließende weltweite zur Verfügungsstellung bis zum 27.06.2020 bereits beeindruckende 15,8 Mrd. EUR. Oder die Bundesbeteiligung an Curevac über 300 Mio. EUR - auch nur mit dem einzigen Zweck, dem Unternehmen die Covid-19- Impfstoffforschung zu ermöglichen und - hier gab es unbestätigte Gerüchte zu Hauf - eine irgendwie geartete Exklusivität für einzelne Staaten zu verhindern - der Impfstoff soll weltweit zur Verfügung stehen. Und die Bemühungen der einzelnen Staaten summieren sich auf Milliardenbeträge. Und die Zahlungsbereitschaft ist ungebrochen, denn nur ein möglichst früh eingeführter Impfstoff wird die weltwirtschaft wieder zur Normalität führen können.

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Aber wie bereits gesagt: Die ersten zugelassenen Impfstoffe, die in ausreichender Millionen- oder sogar Milliardenfacher Menge geliefert werden können, werden auch wirtschaftlich erfolgreich sein. BioNTech ist im Rennen, zweifellos, aber auch andere finanzstarke oder sogar stärkere "spielen mit". Der Aktienkurs BioN´Tech's hat bereits viel vorweg genommen - oder auch nicht, abhängig vom Timing einer - nicht garantierten - Zulassung eines Impfstoffes. Die Aktie wird auf jeden Fall reagieren, sobald Zwischenstände der klinischen Studien vorliegen - und die sind aktuell täglich fällig...

BioNTech außerdem

Es ist ja nicht so, als ob BioNTech "nur" für einen Impfstoff gegen Corona stehen würde. Eli Lilly and Company, Genmab, Sanofi, Bayer Animal Health, Genentech (ein Unternehmen der Roche Gruppe), Genevant, FosunPharma und Pfizer sind einige der Partner mit denen man bereits zusammenarbeitet - mit mehr als 1.300 Mitarbeitern forscht man im Bereich der individuellen Krebstherapie und Impfstoffentwicklung. Die Umsätze erreichen dreistellige Millionenwerte und die Kassen sind für zukünftige Entwicklungsschritte wohlgefüllt. 

Das originäre Geschäftsmodell von BioNTech basiert auf dem Verständnis, dass jeder Tumor eines Krebspatienten einzigartig ist und daher jeder Patient individuell behandelt werden sollte. Mit diesem Ansatz entwickelt das Unternehmen bahnbrechende Therapeutika gegen Krebs. Ziel ist es, dass weltweit führende Biotechnologie-Unternehmen für individualisierte Krebsmedizin zu werden. Daraus entwickelte man auch den Ansatz für den möglichen Corona-Impfstoff: "BioNTech arbeitet derzeit im Bereich der Infektionskrankheiten mit drei unterschiedlichen mRNA-Formaten: optimierte unmodifizierte mRNA (uRNA),nukleosidmodifizierte mRNA (modRNA), und selbstamplifizierende mRNA (saRNA), die jeweils verwendet werden können, um Immunogene zu kodieren, die spezifisch für einen Zielpathogen sind und in verschiedenen LNP-Formulierungen produziert werden, um T-Zellen und B-Zellen zuaktivieren und das Pathogen anzugreifen. mRNA-Impfstoffe haben sich als hoch immunogen erwiesen und bieten verschiedene Vorteile gegenüber anderen potenziellen Impfstoffplattformen, insbesondere wenn eine schnelle Entwicklung und ein Scale-up erforderlich ist. BioNTech hat vier Partnerschaften zur Entwicklung von mRNA-Impfstoffen für Infektionskrankheiten geschlossen, wozu Pfizer, die University of Pennsylvania, die Billand Melinda Gates Foundation und Fosun Pharma gehören." - größere Mengen innerhalb kürzester Zeit zu produzieren, höhere Wirksamkeit, schnellere Testserien möglich. So die Botschaft der BioNTECH verbunden mit potentiell weniger Nebenwirkungen.

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CureVac außerdem

"Überzeugt davon, dass die mRNA ein unvergleichliches Potenzial als Medikament bietet, hat sich CureVac auf eine spannende Mission und ein unerforschtes Gebiet begeben. Die CureVac-Methode wurde in langjähriger Arbeit in einer Kombination aus Forschung und Nukleotidanalyse von unseren passionierten Wissenschaftlern und Ingenieuren entwickelt und ermöglicht, mRNA-Moleküle für therapeutische Anwendungen einzusetzen. Dazu analysierten wir Millionen von körpereigenen Sequenzen und konnten so einen unvergleichlichen Einblick in die körpereigene RNA-Sprache nehmen. Durch diese Erkenntnisse konnten wir eine umfangreiche hauseigene Nukleotidsequenz-Bibliothek entwickeln, mit der wir die verschiedenen Teile des mRNA-Puzzles optimal für den gewünschten therapeutischen Einsatz zusammensetzen können, ohne auf zusätzliche chemische Modifikationen in der RNA angewiesen zu sein.

Jedes CureVac-Produkt kann als maßgeschneiderte molekulare Kreation betrachtet werden, in welcher die nicht-translatierten 5’ und 3’ Enden sowie der Open-Reading-Frame (welcher das gewünschte Protein codiert) angepasst werden. Dies stellt sicher, dass durch die Translation der mRNA-Sequenz die bestmögliche Herstellung des gewünschten Proteins im Körper erreicht wird. Alle Einheiten des durch CureVac angepassten mRNA-Moleküls bilden zusammen ein Therapeutikum, welches für verschiedene Indikationen speziell optimiert wurde."

Auch hier geht man in den Onkologie, abe rauch in den bereich Augenerkrankungen, Leberanomalien, Lungenerkrankungen und auch Impfstoffsuche gegen Malaria (Gates Stiftung involviert), Lassafieber, Gelbfieber, Tollwut.

Die Aktie von BioNTech kann auch bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker gehandelt werden.


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Prime Standard | RIB Gruppe: Jetzt ein Schweizer Traditionsunternehmen - Phase II Vertrag

nebenwerte news nebenwerte magazin07.07.2020 - Die RIB Software SE (ISIN: DE000A0Z2XN6), weltweit führender Anbieter der iTWO 4.0 Cloud Enterprise Plattformtechnologie, liefert wieder ab - sage und schreibe der 18. Vertrag dieses Jahr. Der Partner ist die Schweizer Lehmann-Gruppe für einen Phase II-Vertrag: Seit 145 Jahren ist die Familie Lehmann eng mit dem Werkstoff Holz verbunden. Der einstige Sägereibetrieb auf dem Erlenhof ist mittlerweile zu einer Familiengruppe mit drei Unternehmen und über 300 Mitarbeitenden gewachsen. Die Blumer-Lehmann AG, als Teil davon, ist eines der führenden Schweizer Holzbau-Unternehmen.

In Zusammenarbeit mit international renommierten Architekturbüros realisiert die Blumer-Lehmann AG zukunftsweisende Free-Form-Holzbauten auf der ganzen Welt. Daneben gehören der Modulbau und der Temporärbau ebenfalls zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Zur Gruppe gehören außerdem der in der Holzindustrie spezialisierte Betrieb, Lehmann Holzwerk AG sowie die auf Silo- und Anlagenbau spezialisierte Firma BL Silobau AG.

Tradition trifft auf die richtige Software

Katharina Lehmann, Inhaberin und CEO der Lehmann Gruppe: "Um unseren gesamten Kernprozess zu verbessern haben wir uns für eine voll integrierte Baubranchenlösung entschieden. Neben der nahtlosen, digitalen Abdeckung unseres Planungs- wie auch Ausführungsprozesses war uns die digitale Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten mittels Schweizer sowie Deutscher Normen und Standards wichtig. Die Möglichkeit, alle Standorte und Unternehmensbereiche in einem System darzustellen und damit die Bauwirtschaft und die Betriebswirtschaft zu vereinen, hat uns schließlich überzeugt."

Konstantin Petratos, CEO der RIB Cosinus AG, Schweiz: "Mit diesem Vertragsabschluss konnten wir ein führendes Holzbauunternehmen überzeugen, die voll integrierte Unternehmenssoftware einzuführen. Mit dieser strategischen Entscheidung wird das Unternehmen die immensen Vorteile einer durchgängigen Kosten- und Projekttransparenz durch die Digitalisierung aller Prozesse erreichen. Wir freuen uns darauf, die Unternehmen der Lehmann Gruppe bei der Implementierung unterstützen zu können."

Aurelius verkauft Beteiligung und sucht neue Möglichkeiten

BioNTech und CureVac - Kopf an Kopf Rennen bei der Covid-19 Impfstoffzulassung

Manz schnappt sich Folgeauftrag - Kassen klingeln

Rheinmetall wieder einmal in China erfolgreich

Fraport - langsame Erholung setzt sich fort

Diese Woche Weichenstellungen bei BioNTech, Steinhoff, Qiagen und Commerzbank möglich

Shopapotheke mit plus 42% im Q2 und Kapazität wird langsam zur Bremse - Ausbau läuft berets

DIC Asset - das war knapp

Steinhoff reagiert auf Gerüchte und versucht den Druck zu reduzieren.

Varta's Kurs kennt kein Halten mehr - aber es ziehen Wolken auf

Delivery Hero verdoppelt (fast) die Bestellungen im Q2 - Rekordlauf

GOLD, GOLD - geht es Richtung 5.000,00 EUR die UNZE -GOLDREPORT - KOSTENLOS

Neue Guidance seit der Hauptversammlung

Am 25.06.2020 auf der Hauptversammlung wurde eine "neue" Guidance genannt: Umsatzerlösen zwischen 240 Mio. EUR und 270 Mio. EUR sowie einem operativen EBITDA zwischen 55 Mio. EUR und 75 Mio. EUR werden jetzt geplant - die "Auftragsflut" gibt Stärke. Die "alte" Guidance vom 13.02.2020, die im Rahmen der Pandemiemaßnahmen ausgesetzt wurde, sah noch Umsätzen zwischen 270 Mio. EUR und 310 Mio. EUR und einem operativen EBITDA zwischen 57 Mio. EUR und 65 Mio. EUR. BEEINDRUCKEND: DIE GEWINNE WERDEN SOGAR IN EINER HÖHEREN RANGE ERWARTET, beim Umsatz gibt es Abstriche, sogar kräftig, aber die Profitabilität scheint darunter nicht zu leiden, vielmehr das Gegenteil.

Konzern zeigte solides Wachstum im ersten Quartal 2020

Am 30.04.2020 meldete die zukünftige Tochter der Schneider Electric sehr gute Zahlen: Die Gesamtumsatzerlöse konnten um 39,8% auf 65,0 Mio. € (Vorjahr: 46,5 Mio. €) gesteigert werden. Die wiederkehrenden Umsätze (ARR) stiegen um 58,4% auf 40,4 Mio. € (Vorjahr: 25,5 Mio.€). Die ARR und NRR Umsätze stiegen um 38,7% auf 49,1 Mio. € (Vorjahr: 35,4 Mio. €). Die Serviceerlöse wuchsen um 55,7% auf 13,7 Mio. € (Vorjahr: 8,8 Mio. €). Das organische Wachstum ARR beträgt 9,0%. Das EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um 21,9% auf 15,6 Mio. € (Vorjahr: 12,8 Mio. €). Die EBITDA-Marge lag mit 24,0% während der Investitionsphase im erwarteten Bereich von 20-25%. Das iMTWO Segment EBITDA stieg um 20% auf 15,6 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €).

Zum Ende des ersten Quartals betrug die Konzernliquidität 139,3 Mio. € (31.12.2019: 125,8 Mio. €). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter veränderte sich um 43,4% auf 1.827 (Vorjahr: 1.274). iTWO/MTWO User steigen auf 81.586 (Userziel für 2020 zu 81,5% bereits erreicht)

Der Gesamtumsatz stieg im Segment iMTWO um 43,1% auf 62,8 Mio. € (Vorjahr: 43,9 Mio. €). Die wiederkehrenden Erlöse (ARR) konnten um 59,7% auf 40,4 Mio. € gesteigert werden (Vorjahr: 25,3 Mio. €). Aufgrund der schrittweisen Transformation von NRR zu ARR sanken die nicht wiederkehrenden Erlöse (NRR) um 12,1% auf 8,7 Mio. € (Vorjahr: 9,9 Mio. €). Die EBITDA-Marge erreichte 24,8%.

Die Zahl der User unserer neuen cloudbasierten MTWO und iTWO 4.0 Plattformen wuchs im Vergleich zum Jahresende um 17,7% von 69.337 auf 81.586 User und erreichte damit bereits 81,5% unserer Zielmarke von 100.000 Usern in 2020. Die User werden zum Teil durch Neukundenakquise und zum Teil durch die Migration von bestehenden Usern aus anderen Softwareapplikationen innerhalb unserer Gruppe gewonnen werden.

Im Segment xYTWO verringerte sich der Gesamtumsatz um 19,2% auf 2,1 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €). Das Segment EBITDA betrug Null und ist weiterhin stark geprägt von Anlaufkosten im Bereich YTWO. Im Rahmen von weiteren Kostenreduzierungen und Schonung von Liquidität haben wir Investitionen in neue Geschäftsbereiche, wie z.B. xYTWO stark reduziert und fokussieren uns auf den erfolgreichen Ausbau von dem Segment iMTWO.

Übernahmeangebot durch Schneider Electric

Schneider Electric hat die ursprüngliche Annahmefrist, die am 22. April 2020 ausgelaufen ist, mit einem Anteil von rund 76,63 % der RIB-Aktien abgeschlossen. Die Aktionäre, die das Angebot noch nicht angenommen haben, konnten dies noch in der weiteren Annahmefrist tun, die am 11. Mai 2020 endete, tun. Sie erhielten dann den vollen Angebotspreis von 29,00 €. Infolge der schon jetzt sehr hohen Annahmequote würden die RIB-Aktien nach Vollzug des Angebots nur noch über eine sehr beschränkte Liquidität an der Börse verfügen. Infolgedessen könnte es zu wesentlichen Kursschwankungen kommen. Eine stetige Kursentwicklung, die den späteren Verkauf von RIB-Aktien zu günstigen Konditionen garantieren würde, sei dann nicht mehr gewährleistet. Es gibt auch Gerüchte, dass man möglicherwiese die RIB Software von der Börse nehmen könnte. - Bisher konnten wir keine Angaben über das Ergebnis der Nachfrist finden.

Weitere Geschäftsentwicklung

"Aufgrund der Unsicherheiten durch Covid-19 haben wir unsere M&A Aktivitäten derzeit stark eingeschränkt, was wiederum einen Einfluss auf den geplanten Umsatz und EBITDA Beitrag aus diesen Deals haben wird. Im Rahmen von weiteren Kostenreduzierungen und Schonung von Liquidität haben wir Investitionen in neue Geschäftsbereiche, wie z.B. xYTWO stark reduziert und fokussieren uns auf den erfolgreichen Ausbau von dem Segment iMTWO. In diesem Zusammenhang planen wir das physische Handelsgeschäft im Segment xYTWO, welches keinen EBITDA Beitrag erzielt, einzustellen oder zu verkaufen.

Da wir gegenwärtig nicht belastbar abschätzen können, welche Auswirkung die schnelle weltweite Ausbreitung des Coronavirus auf die wirtschaftliche Entwicklung der RIB Gruppe haben wird, sind diese Prognosen mit Risiken behaftet. Aus diesem Grund haben wir die Guidance vom 13. Februar 2020 bis auf weiteres suspendiert. Die RIB Gruppe wird gegebenenfalls anlässlich der Hauptversammlung im Juni eine neue Guidance für 2020 abgeben."

Aktuell (07.07.2020 / 10:20 Uhr) notieren die Aktien der RIB Software SE im XETRA-Handel mit einem Minus von -0,28 EUR (-1,04 %) bei 26,56 EUR. Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: RIB Software SE | Powered by GOYAX.de
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Über uns

Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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