Masterflex mit starkem Wachstum im ersten Quartal 2022

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Masterflex mit starkem Wachstum im ersten Quartal 2022 – operatives EBIT steigt um 38,7 %
Die Masterflex SE (ISIN: DE0005492938) verzeichnete einen dynamischen Start in das Geschäftsjahr 2022 und erwirtschaftete im ersten Quartal Umsatzerlöse in Höhe von 23,9 Mio. Euro nach 19,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Umsatzanstieg von 22,5 %.

Alle von Masterflex adressierten Märkte und Branchen trugen dabei zum Wachstum bei. Besonders stark wuchs Masterflex im ersten Quartal 2022 in Nordamerika und im Luftfahrtgeschäft. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes konnten deutlich mehr High-Tech-Schläuche verkauft werden als in dem von der Corona-Pandemie geprägten Vorjahresquartal. Der Auftragsbestand ist zudem im ersten Quartal zweistellig weiter angestiegen und erreichte 26,7 Mio. Euro zum 31. März 2022 gegenüber 22,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2021. Die anhaltend gute Auftragslage untermauert die Umsatz- und Ertragsziele für 2022.

Die erfolgreiche Umsetzung des Back-to-Double-Digit-Programms (B2DD) entfaltet wie avisiert die volle Wirkung. Das spiegelt sich insbesondere in einer deutlich höheren Ertragskraft im ersten Quartal wider. Das operative Konzern-EBIT lag im ersten Quartal 2022 mit 3,1 Mio. Euro um 38,7 % über der Vorjahresperiode (Q1/2021: 2,2 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge in der Gruppe von 12,8 % nach 11,3 % im Vorjahreszeitraum. Wesentliche Gründe für das gestiegene EBIT sind die Margenverbesserungen aufgrund des Volumenwachstums sowie Kostendisziplin und Produktivitätssteigerungen. Zusätzlich erhöhte sich der Anteil der margenstarken Medizintechnik am Gesamtumsatz auf nunmehr 18 % (Q1/2021: 17 %). Unter dem Strich ergab sich ein Nettoergebnis von 2,1 Mio. Euro, was einem Wachstum von 41,2 % gegenüber dem Vorjahreswert von 1,5 Mio. Euro entspricht. Das Konzernergebnis je Aktie der ersten drei Monaten belief sich somit auf 0,22 Euro nach 0,16 Euro im ersten Quartal 2021.

Dr. Andreas Bastin, CEO der Masterflex Group: „Der Jahresstart ist uns geglückt. Das erste Quartal untermauert unsere Ambition, in diesem Jahr eine zweistellige EBIT-Marge zu erreichen. Zudem stimmt uns der wachsende Auftragsbestand zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung auch weiterhin fortsetzen wird. Zwar stellt uns insbesondere die geopolitische Lage vor gewisse Unsicherheiten und Herausforderungen vor allem hinsichtlich der Verfügbarkeit von Rohstoffen und bei den Energiepreisen, die anhaltend gute Auftragslage in Kombination mit einem aktiven und flexiblen Kostenmanagement stimmen uns aber grundsätzlich optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Wir sind auf einem guten Weg, die Ziele, die wir uns für 2022 gesteckt haben, zu erreichen.“

Prognose 2022 bekräftigt

Für den weiteren Jahresverlauf ist festzuhalten, dass die Corona-Pandemie abgesehen von vereinzelt höheren Krankenständen an einzelnen Standorten an Brisanz verloren hat. Gewisse Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Covid-19-Pandemie bleiben allerdings. Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine sind kaum direkte Auswirkungen auf Masterflex spürbar, da traditionell nur ein geringes Umsatzvolumen in Russland und in der Ukraine erwirtschaftet wird. Die indirekten Folgen betreffen vor allem Energie- und Rohstoffpreise und die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Masterflex hat diesen Herausforderungen entsprechend Vorsorge getroffen und steht im permanenten Austausch mit den kritischen Lieferanten. Auftragsbestand und Auftragseingang lassen trotz aller Herausforderungen weiterhin eine positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 erwarten. Angesichts der sehr guten Entwicklung im ersten Quartal bestätigt das Management die Prognose für 2022, die einen Umsatzanstieg auf 83 bis 87 Mio. Euro vorsieht. Gleichzeitig bekräftigt das Management dank der deutlich verbesserten EBIT-Marge von 12,8 % im ersten Quartal das Ziel eines operativen EBIT zwischen 8,3 und 9,0 Mio. Euro.


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