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HELLA GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000A13SX22) veräußert Geschäft/Entwicklungseinheit Frontkamerasysteme an VW-Tochter. Finanziell hat es sich auf jeden Fall ausgezahlt: Außerordentlicher Ertrag in Höhe von rund 100 Mio. EUR bei Abschluss der Transaktion.

HELLA veräußert sein Geschäft mit Frontkamerasoftware sowie die zugehörigen Aktivitäten im Bereich Testing und Validation an die Car.Software Org, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Volkswagen AG.Die zu veräußernden Geschäftsaktivitäten sind bei der HELLA Aglaia Mobile Vision GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von HELLA mit Sitz in Berlin, angesiedelt. Im Zuge der Veräußerung soll rund die Hälfte der Belegschaft von HELLA Aglaia in die Car.Software Org wechseln, die Volkswagen Anfang des Jahres als markenübergreifende Einheit für Software-Entwicklung gegründet hatte.

"Der Ausstieg aus dem Geschäft mit Frontkamerasoftware erfolgt auf Basis eines stringenten Portfoliomanagements. Maßgeblich hierfür sind unsere strategischen Eckpfeiler Technologieführerschaft, Marktführerschaft sowie die Erfüllung bestimmter finanzieller Kennzahlen", sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung. "Wenn wir eines dieser drei Kriterien mit einem Produkt nicht nachhaltig erreichen können, verfolgen wir die entsprechenden Geschäftsaktivitäten nicht weiter. Um unsere Ziele dauerhaft zu erreichen, hätten wir im Bereich Frontkamerasoftware außerordentlich hohe Investitionen verbunden mit einem großen unternehmerischen Risiko tätigen müssen. Von daher freuen wir uns, mit Volkswagen nun einen starken Partner gefunden zu haben, der diese Aktivitäten strategisch weiterentwickeln wird."

"Mit der Übernahme der Kamerasoftware-Sparte von HELLA sowie des dazugehörigen Know-hows in der Bildverarbeitung setzen wir unsere Strategie fort, zukünftig wesentliche Softwarekomponenten intern zu entwickeln. Wir treiben damit den Kompetenzaufbau in der Car.Software Org in dem Bereich des maschinellen Sehens weiter voran und stärken unsere Position in der Entwicklung sicherer und innovativer Fahrfunktionen", sagt Dirk Hilgenberg, CEO der Car.Software Org.

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Marktführerschaft nicht möglich - also weg. Konsequent.

"Kannst du keine wesentliche Rolle in einem Markt/Segment spielen, ist es besser - und hier auch noch mit Gewinn - auszusteigen." - hat eine gewisse Logik und hätte vielen Großkonzernen viel Geld sparen können. Nicht von der Veräußerung betroffen sind die weiteren Geschäftsaktivitäten von HELLA Aglaia in den Bereichen Energiemanagement, Lichtsteuerung und People Sensing. "Wir werden weiterhin konsequent in automobile Zukunftsthemen wie Elektromobilität, automatisiertes Fahren, Software und Digitalisierung investieren", unterstreicht Dr. Rolf Breidenbach. Mit einem neu gegründeten Global Software House, das bei HELLA Aglaia verankert ist, baut HELLA beispielsweise die weltweiten Softwarekompetenzen weiter aus. Zugleich investiert HELLA auch weiterhin in wesentliche Schlüsselkomponenten für das assistierte und autonome Fahren. Dazu gehören insbesondere die Bereiche Radarsensorik und Lenkungselektronik, bei denen HELLA eine weltweit führende Marktposition einnimmt.

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Prognose nach Q1 bestätigt - Automobilzulieferer mit starkem Ersatzgeschäft

Nach den ersten drei Monaten bestätigt HELLA den Unternehmensausblick für das laufende Geschäftsjahr (1. Juni 2020 bis 31. Mai 2021). Für diesen Zeitraum erwartet HELLA einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz in der Bandbreite von rund 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBIT-Marge in der Bandbreite von 4,0 bis 6,0 Prozent.

"Der Ausblick auf die kommenden Monate stimmt uns verhältnismäßig positiv. Die Anzeichen für eine gewisse Markterholung im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres haben sich zuletzt weiter verdichtet", sagte Dr. Rolf Breidenbach am 24.09. bei Vorlage des Zwischenberichts. "Angesichts der weiterhin unabsehbaren Folgen der weltweiten Covid-19-Pandemie bestehen aber nach wie vor hohe Marktunsicherheiten, die Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf haben können. Deshalb bleiben wir bis auf Weiteres bei der genannten Prognosebandbreite."

KONKRET: "Trotz der weiterhin hohen negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die globale Automobilkonjunktur hat sich der international aufgestellte Automobilzulieferer HELLA in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres 2020/2021 besser entwickelt als ursprünglich erwartet. So ist der währungs- und portfoliobereinigte Konzernumsatz im ersten Quartal (1. Juni bis 31. August 2020) um 10,6 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zurückgegangen (Vorjahr: 1,5 Milliarden Euro). Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) reduzierte sich auf 56 Millionen Euro (Vorjahr: 111 Millionen Euro), die bereinigte EBIT-Marge liegt entsprechend bei 4,2 Prozent (Vorjahr: 7,3 Prozent). Aufgrund von Rückstellungen in Höhe von 169 Millionen Euro, die für das Programm zur langfristigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland im ersten Quartal berücksichtigt wurden, beläuft sich das berichtete EBIT für diesen Zeitraum auf minus 115 Millionen Euro (Vorjahr: 111 Millionen Euro). Die berichtete EBIT-Marge liegt demnach bei minus 8,6 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent)."

Aktuell (29.09.2020 / 09:04 Uhr) notieren die Aktien der HELLA GmbH & Co. KGaA im Tradegate-Handel mit einem Minus von -0,54 EUR (-1,27 %) bei 42,00 EUR. Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: HELLA GmbH & Co. KGaA | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000A13SX22

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