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Die Aareal Bank AG (ISIN: DE0005408116) hat eine Wachstumsperle im Portfolio: Die IT-Tochter, die weckte bereits Begehrlichkeiten, der Verkauf wurde gefordert, aber jetzt wählt Aareal einen intelligenten Zwischenschritt - analog zu BayWa mit ihrer Ökotochter - Beteiligung verkaufen, um kräftigeres Wachstum zu finanzieren. Schmiede das Eisen solange es heiß ist!

Aareal startet "mit ausgewählten, langfristig orientierten Finanzinvestoren in Gespräche über eine signifikante Minderheitsbeteiligung an der Tochtergesellschaft Aareon AG einzutreten. Der Prozess zielt darauf, in dem für Tech-Unternehmen wie die Aareon derzeit günstigen Umfeld gemeinsam mit einem Partner die Wachstumsperspektiven der Aareon weiter zu stärken und ihr Wachstumsprogramm noch schneller umzusetzen. Die Aareal Bank beabsichtigt, Mehrheitsgesellschafterin der Aareon zu bleiben.". Genau dass was der Markt mag: Wachstum finanzieren, wenn man es nicht selber kann/will, dann durch finanzstarke Miteigentümer. Der richtige Weg, wenn man langfristig mit diesem Wachstumsunternehmen Spass haben will. Ohne Wachstumsfiananzierung wäre die Beteiligung auf Dauer "entwertet" worden, da man nicht das notwendige Kapital hatte/bekam um Marktchancen zu nutzen.

Zukäufe und strategische Initiative sollen gestärkt werden, dafür gibt es professionelle Finanzinvestoren, die auch die fachliche Expertise mitbringen, kombiniert mit der Bereitschaft "Geld in die Hand zu nehmen", um Mehrwert zu schaffen. Erklärtes Ziel der Aareal bank: Forcierung der M&A-Aktivitäten, sowie die spezifische Transaktions- und Sektorexpertise des potenziellen Partners nutzen.

Der Vorstandsvorsitzende Hermann J. Merkens erklärt: "Die Aareon ist integraler Bestandteil der im Januar mit "Aareal Next Level" weiterentwickelten Strategie unserer Gruppe. Im Rahmen dessen hatten wir auch unsere grundsätzliche Offenheit für strategisch orientierte Partnerschaften als sinnvolle Möglichkeit bekundet, die dynamische Entwicklung der Aareon noch weiter zu beschleunigen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, einen solchen Schritt ernsthaft in Betracht zu ziehen. Das Marktumfeld für Tech-Unternehmen wie die Aareon ist gut. Die Aareon ist als stabiler und verlässlicher, aber auch wachstumsstarker und innovativer Partner und digitaler Wegbereiter der europäischen Immobilienbranche mit ihren zukunftsweisenden Produkten, ihrer Innovationsstärke und ihrem vorausschauenden Agieren gerade im aktuellen Umfeld für Kunden besonders attraktiv und wichtig. Mit der Einleitung eines strukturierten Prozesses für den möglichen Verkauf eines Minderheitsanteils an der Aareon zeigen wir zugleich, dass die Aareal Bank Gruppe auch inmitten der Covid-19-Pandemie ihre strategischen Ziele konsequent weiterverfolgt.."

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Erhöhte Risikovorsorge verhagelte das Q1 - und Dividende will die EZB vorerst nicht - also schwierige Aktienkursentwicklung

Man hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 wegen einer erhöhten Risikovorsorge im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sowie der wie üblich vollständig im ersten Quartal gebuchten Aufwendungen für die Bankenabgabe und die Einlagensicherung ein immerhin noch positives Ergebnis erzielt. Das Betriebsergebnis lag im Konzern bei 11 Mio. EUR, nach 61 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. RISIKOVORSORGE 58 Mio. EUR im Q1 - im Vorjahr noch 5 Mio. EUR - sagt alles. Daran war auch eine gescheiterte Sanierung wegen Corona-Impact schuld.

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IT-Tochter Aareon hielt sich gut in beginnenden Corona-Wirren: Umsatz 64 Mio. EUR (Q1/2019: 59 Mio. EUR), adjusted EBITDA 15 Mio. EUR (Q1/2019: 14 Mio. EUR). Die strategischen Initiativen kamen dabei gut voran. Die "Aareon Smart Platform" wurde weiter ausgerollt, für den "Virtual Assistant" wurde die Markteinführung vorbereitet. Die Übernahme der CalCon-Gruppe durch die Aareon wurde wie geplant zum 1. Januar 2020 abgeschlossen. Alles dass könnte Investitionen gut gebrauchen - folgerichtig der heutige Schritt.

...und die zumindest positives Ergebnis will man 2020 erreichen, Prognose: ???

"Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 wird für die Aareal Bank Gruppe - neben den strategischen Initiativen und Maßnahmen im Rahmen von "Aareal Next Level" - im Vordergrund stehen, die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie gemeinsam mit ihren Kunden bestmöglich zu bewältigen. Dabei wird es entscheidend darauf ankommen, wann die erwartete realwirtschaftliche Erholung einsetzt und wie schnell sie an Tempo gewinnt. Die Aareal Bank geht von einer ab Mitte des Jahres 2020 einsetzenden, kontinuierlichen Normalisierung des globalen Wirtschaftsgeschehens mit einer deutlichen Erholung im Jahr 2021 aus.

Basierend auf dieser Annahme und nach heutigem Ermessen hält das Unternehmen im Gesamtjahr 2020 ein deutlich positives Betriebsergebnis für erreichbar. Diese Prognose ist im gegenwärtigen Umfeld naturgemäß mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, vor allem mit Blick auf die unterstellte Dauer und Intensität der Krise, das Tempo der Erholung und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Kunden, sowie auf bestehende bilanzielle und regulatorische Unklarheiten und die Möglichkeit nicht verlässlich vorhersehbarer einzelner Kreditausfälle."

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Aktuell (20.05.2020 / 09:33 Uhr) notieren die Aktien der Aareal Bank AG im Xetra-Handel mit kräftigem Plus von 1,71 EUR (+11,28%) bei 16,87 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Aareal Bank AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005408116

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