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Krise bei Automotiven, aber HELLA GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000A13SX22) will mit Zukunftsthemen und Einsparungen im nächsten Zyklus vorne dabei sein - spannender Ansatz.

Hella nutz einen "Capital Markets Day" um sich von den anderen Zulieferern zu differnzieren, um zu zeigen, dass man besser durch die Krise kommen wird als andere und mit Marktanteilsgewinnen am Ende stärker als zuvor sein will. "Auf kurze Sicht wird sich die globale Fahrzeugproduktion nicht erholen. Im Gegenteil: Angesichts der aktuellen Coronavirus-Epidemie ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen", sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung im Rahmen des Kapitalmarkttages. "Mittelfristig erwarten wir stagnierende bis leicht wachsende Märkte. Aufgrund unserer guten strategischen Ausrichtung haben wir allerdings alle Voraussetzungen, uns auch in diesem Umfeld mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent und einer Profitabilität von über 8 Prozent deutlich besser zu entwickeln als der Markt."

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Natürlich spart man, aber das ist nicht das einzige Mittel: Zahlreiche Großaufträge für neueste Lichttechnologien und Elektroniklösungen unterstreichen die Stärke und Zukunftsfähigkeit des HELLA Geschäftsmodells. So hat HELLA beispielsweise vor kurzem die Serienproduktion von Radarsensoren auf 77 GHz Basis sowie von Hochvolt-Batteriemanagementsystemen für Elektro- und Hybridfahrzeuge aufgenommen, um zentrale Markttrends wie Autonomes Fahren und Elektrifizierung weiter voranzutreiben. "Diese Kundenaufträge verdeutlichen einmal mehr, dass wir schon heute von der Transformation der Mobilität profitieren und wesentliche Wachstumsfelder besetzen. Wir erwarten daher, dass wir die Umsätze in diesen Bereichen in den nächsten Jahren signifikant steigern können", sagte Dr. Rolf Breidenbach.
 

Zudem forciert HELLA mit der Scheinwerfertechnologie "Digital Light SSL | HD" die Digitalisierung der automobilen Lichttechnik. Die Technologie ist eine konsequente Weiterentwicklung und Miniaturisierung bestehender Matrix-LED-Systeme.  Um Wachstumschancen des Branchenwandels zu nutzen, wird HELLA zudem das bestehende Partnernetzwerk kontinuierlich ausbauen. Beispielsweise hat HELLA vor kurzem eine Entwicklungspartnerschaft mit dem US-amerikanischen Start-up-Unternehmen Oculii im Bereich leistungsstarker Radarlösungen vereinbart. Zugleich stoßen die neu etablierten Kooperationen mit den französischen Technologiepartnern Faurecia im Bereich der Fahrzeuginnenbeleuchtung sowie Plastic Omnium auf dem Gebiet integrierter Lösungsansätze für den Front- und Heckbereich von Fahrzeugen auf positive Resonanz im Markt. So konnten im Rahmen beider Partnerschaften bereits erste Serien- bzw. Vorentwicklungsprojekte akquiriert werden.

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Effizienzsteigerung - ja!

Im Rahmen des Kapitalmarkttages hat HELLA zudem hervorgehoben, die Phase der aktuellen Marktschwäche intensiv zu nutzen, um Kostenstrukturen und Effizienzen weiter nachhaltig zu optimieren. "Wir haben bereits frühzeitig ein umfassendes, vorausschauendes Kostenmanagement eingeführt, mit dem wir allein im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 60 Millionen Euro einsparen konnten. Diesen Ansatz werden wir mit Blick auf das unverändert herausfordernde Marktumfeld weiter fortsetzen", sagte HELLA CFO Bernard Schäferbarthold. "Zugleich werden wir unsere Effizienz unternehmensweit erhöhen, indem wir beispielsweise die Digitalisierung administrativer Unternehmensprozesse und die Automatisierung in der Produktion weiter vorantreiben. Auf dieser Basis halten wir es für realistisch, in Verbindung mit organischem Wachstum unser Profitabilitätsziel von 8 Prozent mittelfristig zu erreichen."

Unternehmensausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigt - am 14.01.2020

Nach dem ersten Halbjahr bestätigt HELLA die Prognose für das vollständige Geschäftsjahr 2019/2020. "Das Marktumfeld bleibt weiterhin sehr herausfordernd. Mit einer nachhaltigen Erholung ist in 2020 nicht zu rechnen", sagte Dr. Rolf Breidenbach. "Dennoch bekräftigen wir unsere Jahresziele. Wir werden die Phase der aktuellen Marktschwäche konsequent nutzen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und unvermindert in innovative Lösungen für die großen Trendthemen Elektrifizierung und Autonomes Fahren zu investieren." So erwartet HELLA für das laufende Geschäftsjahr einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 6,5 bis 7,5 Prozent.

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Aktuell (26.02.2020 / 13.08 Uhr) notieren die Aktien der HELLA GmbH & Co. KGaA im XETRA-Handel mit einem Plus von +0,46 EUR (+1,18 %) bei 39,50 EUR.


Chart: HELLA GmbH & Co. KGaA | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000A13SX22

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