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Die Evotec SE (ISIN: DE0005664809) scheint nicht mehr zu stoppen - während man irritiert und ängstlich nach China schaut liefert man aus Hamburg kontinuierlich wichtige und starke Meldungen. .

Evotec teilt heute eher lapidar mit, "dass ihr Partner Bayer AG entschieden hat, ein weiteres Programm aus der Multi-Target-Allianz in die Phase I der klinischen Entwicklung zu überführen. Die erste Verabreichung des Wirkstoffs in der klinischen Phase-I-Studie löst eine Meilensteinzahlung in Höhe von 2 Mio. € an Evotec aus. Zudem hat das Unternehmen potenziell Anspruch auf weitere signifikante klinische und kommerzielle Meilensteinzahlungen sowie Umsatzbeteiligungen, die vom weiteren Projektfortschritt während der klinischen Entwicklung und einer potenziellen Kommerzialisierung des Wirkstoffs abhängen."

Was das bedeutet? Ein wichtiger Schritt zu weiteren - wesentlich höheren Milestonezahlungen wird eröffnet. Viele Wirkstoffe scheitern bereits vor der klinischen Entwicklung. Die Kosten für diesen Schritt übernimmt Bayer, nicht weil man zu viel geld hat, sondern weil man sich sehr viel geld ausrechnet. Hier ist Evotecs Konzept der Finanzierung in ganz frühen Phasen und Verpartnerung beziehungsweise Kosten- und Risikoübernahme durch andere, wenn der Proof-of-concept erfolgte und die wirklich hohen Kosten kommen - Konzept bestätigt, Perspektive groß..

Dr. Werner Lanthaler, Chief Executive Officer von Evotec, kommentierte: "Es freut uns sehr, dass die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Evotec und Bayer nun mit einem vierten klinischen Projekt ihr ambitioniertes Ziel offiziell übertroffen hat. Die Wirkstoffkandidaten, die wir identifiziert haben, zeigen hervorragende Ergebnisse und haben ein großes Potenzial - höchstwahrscheinlich auch über die zunächst untersuchten Indikationen hinaus."

Startschuss war 2012! Und jetzt kommt langsam die Ernte

Evotec und Bayer sind ihre Multi-Target-Allianz im Oktober 2012 mit dem gemeinsamen Ziel eingegangen, drei klinische Arzneimittelkandidaten mit einem Fokus im Bereich Endometriose zu entwickeln. Bis heute hat die Allianz sechs präklinische Kandidaten geliefert, von denen nun ein vierter in die Phase I vorangeschritten ist. Im Jahr 2018 initiierte Bayer mit dem ersten Entwicklungskandidaten eine Phase-II-Studie in chronischem Husten. Die Phase-II-Studie lieferte positive Ergebnisse und erreichte alle untersuchten Endpunkte.

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Die Erfolge chronologisch: 07.01.2020 - Es gibt 6 Mio. USD von Bristol-Myers Squibb Company`s Celgene für eine erweiterte Zusammenarbeit. Dass heisst dieses Zahlung ist NUR eine weiterer Schritt zu weiteren Zahlungen. Es heisst bei Evotec vielversprechend: "Diese Partnerschaft verfolgt einen innovativen Ansatz zur Erforschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe, indem Evotec einige ihrer einzigartigen Technologieplattformen einbringt, darunter auch die humane iPSC-basierte Plattform. Die iPSC-Allianz von Evotec und Bristol-Myers Squibb ist bereits mehrfach um neue Zelllinien erweitert worden. FORTSETZUNG

09.01.2020 - Evotec "und Bayer AG gaben heute die Erweiterung ihrer Partnerschaft im Bereich Frauengesundheit im Rahmen einer neuen Multi-Target-Allianz bekannt, die zunächst auf fünf Jahre angelegt ist. Ziel ist die Entwicklung mehrerer klinischer Kandidaten für die Behandlung des polyzystischen Ovarialsyndroms ("PCOS")."  HEISST KONKRET: Evotec erhält eine Vorabzahlung in Höhe von 6,5 Mio. EUR sowie 10 Mio. EUR an Forschungszahlungen über fünf Jahre. Zudem könnte bei Erfolgen Evotec Meilensteinzahlungen in Höhe von insgesamt mehr als 330 Mio. EUR sowie potenzielle Beteiligungen an den Nettoumsätzen bis zum niedrigen zweistelligen Prozentbereich erzielen. FORTSETZUNG

14.01.2020 - Merck-Einheit zahlt sofort 15 Mio. USD.und hoffnungsfrohe: "kurzfristige Meilensteinzahlungen nach Fertigstellung der J.POD(R)-Anlage sowie eine breite Zusammenarbeit auf der Grundlage der reservierten Kapazitäten vereinbart." Und die Anlage, die von der in Seattle ansässigen Konzerntochter Just - Evotec Biologics, Inc. gerade gebaut wird, soll von MSD, ein Markenname von Merck & Co., Inc., Kenilworth, NJ, USA, mitgenutzt werden. FORTSETZUNG

16.01.2020 - Evotec-Konzerntochter Just - Evotec Biologics geht eine Zusammenarbeit mit OncoResponse, Inc. ein. Das Biotechunternehmen entwickelt humane Antikörper als Produktkandidaten für verschiedene vielversprechende Zielstrukturen, die mit immunsuppressiver myeloischer Biologie in Verbindung gebracht werden. FORTSETZUNG.

23.01.2020 - Evotec und Indivumed GmbH gehen eine weitere Partnerschaft zur Forschung und Entwicklung von first-in-class Therapeutika zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom ("NSCLC") ein. Ziel der Präzisionsmedizin-Partnerschaft ist die Entwicklung hocheffektiver Therapeutika für NSCLC-Patienten.. FORTSETZUNG

Kein Wunder, dass der Kurs kein Halten mehr kannte - und die Shorts reagieren kaum, das wird langsam interessant - irgendwann wird der Druck auf die Shorts den ersten zum Einknicken bringen, irgendwann wird er erste eindecken und dann wird der Short Squeeze möglich und dann...

Allzeithoch rückt immer näher

Selbst ohne Short Squeeze mit dem Zwang zur Eindeckung, möglicherweise errreichbar durch die grosse Mehrheit der Aktionäre, die nicht zu aktuellen Kursen verkaufen wollen, läuft es gerade für die Aktionäre der Evotec rund. Technisch ist die Aktie derzeit für eine "normale" technische Reaktion fällig. Ein Rückgang in den nächsten Tagen sollte also nicht überraschen - vielleicht für einige eine Einstiegsgelegenheit oder für einige eine Leerverkaufsausstiegsgelegenheit...

Aktuell (30.01.2020 / 09:33 Uhr) notieren die Aktien der Evotec AG im XETRA-Handel mit einem kleinen Minus von -0,17 EUR (-0,67 %) bei 25,26 EUR. Und das während die Märkte in den Krisenmodus schalten. Sichere Bank durch Sonderkonjunktur! Und man sieht die Auswirkungen unbehandelbarer Krankheiten für die Welt - auch die Weltwirtschaft - und kann die Zahlungsbereitschaft für Heilmittel, wie Evotec sie am laufenden Band (über 100 Projekte parallel) entwickeln will und vielleicht wird,


Chart: Evotec SE | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0005664809

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