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nebenwerte news nebenwerte magazin14.02.2020 –  Die LPKF Laser & Electronics  AG (ISIN: DE0006450000) - Aktien AG notieren ab Dienstag, dem 18. Februar 2020, im Small-Cap-Index SDAX der Deutschen Börse. Der Auswahlindex beinhaltet 70 Unternehmen, die den im MDAX enthaltenen Werten hinsichtlich Marktkapitalisierung und Handelsvolumen folgen. Man ersetzt die TLG-Aktie, die übernahmebedingt kurzfristig aus "dem Index fliegt".

Es läuft rund bei LPKF, jetzt sollten dann auch die Aktien Spass machen oder? Aktien-Analyse der LPKF AG - am 14.02. aktualisiert - gibt die überraschende Index-aufnahme weiteren Schwung für die Aktie?.

„Ich freue mich über die Aufnahme in den SDAX", sagt Dr. Götz M. Bendele, Vorstandsvorsitzender von LPKF. „Dies ist eine Bestätigung für die schnelle und erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Unternehmens, für die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viel geleistet haben. Die Aufnahme in den SDAX reflektiert sowohl den Erfolg unserer Arbeit als auch die Erwartung unserer Aktionäre, dass wir weiter profitabel wachsen und erfolgreich neue Technologien für unsere Kunden kommerzialisieren werden."

Finanzvorstand Christian Witt ergänzt: „Die Aufnahme in den SDAX verbunden mit der höheren Markkapitalisierung und dem deutlich gestiegenen Handelsvolumen macht unsere Aktie weltweit für neue Investorengruppen interessant." Im Jahr 2019 hat sich der Kurs der LPKF-Aktie fast verdreifacht, und in den ersten Wochen des laufenden Geschäftsjahres stieg er weiter auf 23,80 EUR (Schlusskurs 13.2.2020). „Wir freuen uns darauf, die aktive Kapitalmarktkommunikation fortzusetzen und LPKF bei Investoren auch international noch bekannter zu machen", sagt Witt..

Das Technologieunternehmen hat Umsatz und Ergebnis in den letzten zwei Jahren erheblich gesteigert und erwartet für 2019 einen Umsatz von 135 - 140 Mio. EUR. Gleichzeitig wird nach einer EBIT-Marge von 5,7 % im Jahr 2018 für 2019 bereits eine EBIT-Marge von 12 - 14 % erwartet. Darüber hinaus hat das Unternehmen das Net Working Capital deutlich reduziert, die Nettoverschuldung komplett abgebaut und die Netto-Cash-Position des Unternehmens bis Ende September 2019 auf 12,4 Mio. EUR erhöht.  

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Der Umsatz der LPKF

erreichte im Q3 mit 34,8 Mio. EUR (rund 19 % über dem Vorjahreswert). Nach neun Monaten erreichte er 107,5 Mio. EUR, ein Plus von 22 % im Vergleich zum Vorjahr.

„Mit nunmehr sechs Quartalsgewinnen in Folge ist unser Unternehmen jetzt wieder nachhaltig profitabel aufgestellt und befindet sich damit in einer starken Position", sagt Dr. Götz M. Bendele, CEO von LPKF dazu am 11.11.2019. Damit hat der Physiker das erste große Ziel erreicht, das er sich bei seinem Amtsantritt vor rund 18 Monaten für LPKF gesetzt hatte.

Aufträge hapern noch

Der Auftragseingang hat sich nach einem schwachen ersten Halbjahr 2019 mit 35,5 Mio. EUR im dritten Quartal (Q3 2018: 31 Mio. EUR) erholt. Der Auftragseingang für das bisherige Jahr liegt jedoch noch unter den Vorjahreswerten. Der Auftragsbestand lag Ende September mit 32,1 Mio. EUR leicht über dem Wert von Ende Juni, aber ebenfalls noch unter dem Vorjahreswert.

„Wir beobachten die Auftragslage sehr aufmerksam, insbesondere in Anbetracht der unklaren gesamtwirtschaftlichen Aussichten", sagt Bendele. Insgesamt sieht Bendele weiterhin eine starke Nachfrage nach den Lösungen und Dienstleistungen von LPKF.

erfolgsgeheimnisse 2020



Trotz der insgesamt positiven Nachrichten sieht Bendele LPKF noch lange nicht am Ziel: „Wir müssen einen noch stärkeren Fokus darauf legen, den Wertbeitrag für unsere Kunden zu maximieren," erklärt er im Quartalsbericht. Gemeinsam mit seinen Kollegen will Bendele das volle Potenzial von LPKF ausschöpfen. Dieses Potenzial ergebe sich aus den Technologien des Unternehmens, der Fähigkeit, diese in leistungsstarke Lösungen zu integrieren, dem außergewöhnlichen Know-how der Mitarbeiter sowie dem daraus resultierenden Wertbeitrag für die Kunden. „Bisher haben wir nur einen Bruchteil dieses Potenzials gesehen", sagt Bendele.

Prognose gehalten, nicht erhöht, weil...

... bereits im September erhöhte die LPKF bereits ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für 2019 und die langfristigen EBIT-Margenziele. Der Vorstand beurteilt die allgemeine Nachfrage des Marktes nach den Lösungen und Dienstleistungen von LPKF unverändert als grundsätzlich positiv und bestätigt die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur erwartet er mit einem Konzernumsatz zwischen 135 und 140 Mio. EUR eine EBIT-Marge zwischen 12 % und 14 %. Das entspricht einem ROCE zwischen 20 % und 25 %. In den Folgejahren will LPKF die Profitabilität weiter steigern und eine EBIT-Marge von mehr als 14 % erwirtschaften.

Schuldenfrei!

Christian Witt, seit September 2018 Finanzvorstand von LPKF, sah bereits im September ein wichtiges Etappenziel bereits erreicht: Das Unternehmen erwirtschaftet nachhaltig Gewinn und einen deutlich positiven Cashflow. Die Nettoverschuldung, die noch vor einem Jahr einen Betrag von 42,7 Mio. EUR ausmachte, wurde bis zum Ende des zweiten Quartals vollständig abgebaut. „Wir haben gezielte Maßnahmen ergriffen, um auf der einen Seite das Wachstum in allen vier Segmenten zu steigern und auf der anderen Seite die Kostendisziplin zu wahren. Jetzt sehen wir Ergebnisse", sagte Witt.

UND damals war Witt fast euphorisch wegen der Q3 Zahlen: „Insgesamt sind die Ergebnisse des dritten Quartals sowie der ersten neun Monate in nahezu jeder Hinsicht ein Grund zur Freude".

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Aktuell (14.02.2020 / 15:31 Uhr) notieren die Aktien der LPKF Laser & Electronics AG im Frankfurter-Handel  bei 23,80 EUR.

 


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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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