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nebenwerte news nebenwerte magazin15.11.2019 - Die konservativ bewertete B+S Banksysteme AG (ISIN: DE0001262152), liefert die Zahlen Q1 für das am 01.07. beginnende Geschäftsjahr. Die Gesellschaft konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 einen Umsatz von TEUR 2.168 und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 393 verzeichnen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden TEUR 2.118 Umsatzerlöse und TEUR 158 sonstige betriebliche Erträge realisiert. Somit lag die Betriebsleistung mit TEUR 2.561 um TEUR 284 über dem Vorjahresquartal. Bei den Umsätzen des ersten Quartals handelt es sich im Wesentlichen um Umsätze aus bestehenden Wartungs- und ASP-Verträgen sowie aus Service- und Beratungsleistungen. Damit kann die Prognose aus dem Geschäftsbericht 2018/2019 als substantiiert betrachtet werden.

Produkte?

B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist eine Softwaremanufaktur für Banken und Finanzdienstleister, die 1982 in Salzburg gegründet wurde. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist seit 2008 in München, weitere Standorte befinden sich in Österreich (Salzburg) und in der Schweiz (Kanton Bern). Bei B+S stellt sich ein Team von über 80 Experten verschiedenster Fachgebiete den umfangreichen und vielschichtigen Herausforderungen der Finanzwelt. Durch Teamgestaltung mit fachlichen (Finanzspezialisten, Controllern, Bankern) und technischen Spezialisten (Informatikern, Mathematikern, Organisationsprogrammierern, Systemadministratoren) ist es möglich wettbewerbsfähige Produkte für anspruchsvolle Kunden zu entwickeln und diese auf Wunsch auch im eigenen Rechenzentrum zu betreiben. B+S bietet seinen Kunden sowohl für die klassischen Bankprozesse als auch für modernes Electronic und Mobile Banking die passenden Softwarelösungen.

die erfolgsgeheimnisse

Am Standort in Salzburg befindet sich das Kompetenzzentrum für die Bereiche Zahlungsverkehr, Risikomanagement, Währungsmanagement sowie Treasury und Trading. Bei der Konzernmutter in München werden die Lösungen für die Bereiche Electronic Banking und Payment entwickelt. Die Produkte können von den Kunden entweder als Lizenzsoftware erworben oder im Rahmen eines Outsourcings genutzt werden.

Eigentlich hat der Vorstandssprecher der B+S alles in seinem Interview, das wir Mitte des Jahres führen durften, gesagt. Erinnern Sie sich noch? Hier ein Auszug:

Für das neue Geschäftsjahr planen Sie aufgrund des nachzuholenden Auftrages mit wieder deutlich steigenden Umsätzen und Erträgen. Im Neugeschäft sind Sie im großen Maß davon abhängig, dass Banken und Finanzdienstleister in neue Infrastruktur und Anwendungen investieren. Welche Chancen sehen Sie angesichts der aktuellen Wettbewerbslage im Finanzsektor, dass sich Ihr Neugeschäft ebenfalls kräftig belebt?

Wilhelm Berger: Wir haben uns mit den Anforderungen, die an die Banken gestellt werden, sehr intensiv auseinandergesetzt und hierzu bereits hohe Investitionen und Vorleistungen getroffen. Wir erwarten hierzu für die nächsten Wochen einen entsprechenden Rücklauf zusätzlich zu unserem bestehenden Bestandsgeschäft aus ASP und Wartung.

Sie sprechen das Bestandsgeschäft an: Ihr Wartungs- und ASP-Geschäft bleibt grundsätzlich der „Fels in der Brandung“ und trägt einen Großteil der laufenden Kosten. Wie schätzen Sie hier die Möglichkeiten ein, neben dem Neugeschäft als bestimmenden Wachstumstreiber auch im Bereich Wartung und ASP die Erlösbasis zu erhöhen?

Wilhelm Berger: Der Bestand aus Wartung und ASP wird sich weiterhin kontinuierlich erhöhen. Aus dem erwarteten Lizenzneugeschäft folgen wiederkehrende langfristige Wartungsumsätze und die ASP-Verträge werden in der Regel mit einer Mindestlaufzeit von fünf Jahren geschlossen.
Es tritt dabei natürlich nicht der Einmaleffekt ein, der bei einem hohen Lizenzeingang entsteht. Dafür sind die Umsätze aus ASP und Wartung aber langfristiger Natur und entsprechend planbar.FORTSETZUNG


Chart: B+S Banksysteme AG | Powered by GOYAX.de
 

 

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0001262152

Über uns

Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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