Circus, ein globales KI-Robotik-Unternehmen, öffnet sich breiter für den US-Kapitalmarkt: Das Unternehmen hat ein gesponsertes Level-I-ADR-Programm in den USA aufgelegt.
Über diese Struktur können US-Investoren die Aktie nun als American Depositary Receipt (ADR) handeln, lokal abwickeln und bequem in ihren US-Brokerage-Depots halten – während die Hauptnotierung weiterhin auf XETRA in Deutschland bleibt. Jeder ADR entspricht eins zu eins einer Circus-Aktie. Gehandelt wird außerbörslich (OTC) unter dem Tickersymbol CCUSY in US-Dollar.
Damit schlägt Circus eine Kapitalmarkt-Brücke: europäische Technologie-Story, amerikanischer Zugang.
Warum Circus jetzt den Schritt über den Atlantik geht
CEO und Gründer Nikolas Bullwinkel bringt die strategische Stoßrichtung auf den Punkt: Das ADR-Programm soll helfen, die internationale Investorenbasis auszubauen, ohne die eigene Kapitalmarktstruktur aufzublähen oder unnötig teuer zu machen.
Circus positioniert sich als KI-Robotik-Player – ein Themenfeld, das gerade im US-Markt bei Tech- und Growth-Anlegern traditionell auf besonders offene Ohren stößt. Laut Bullwinkel gibt es bereits ein „stark wachsendes Interesse“ US-amerikanischer Investoren an der Aktie. Das ADR ist nun der formale Türöffner:
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Handel in US-Dollar
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vertraute Struktur für US-Anleger
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kein Zwang, über ausländische Börsenplätze oder Spezialbroker zu gehen
Für ein wachstumsorientiertes Tech-Unternehmen ist das ein logischer Schritt, um Aufmerksamkeit, Liquidität und potenziell auch Bewertungsperspektiven zu verbreitern – ohne gleich ein volles US-Listing mit allen Pflichten anzustreben.
BNY Mellon als starker Partner im Hintergrund
Die Bank of New York Mellon (BNY) fungiert als Depositary Bank für das Programm. Sie gibt die Circus-ADRs aus und hält im Gegenzug die entsprechenden Originalaktien treuhänderisch.
BNY Mellon zählt zu den größten und renommiertesten Finanzinstituten der Welt, mit verwahrten Vermögenswerten von über 50 Billionen US-Dollar. Für ein vergleichsweise junges, wachstumsorientiertes Unternehmen wie Circus ist das ein Qualitätssiegel:
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Professionelle Abwicklung
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Hohe Bekanntheit der Depositary Bank bei US-Investoren
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Vertrauensanker für institutionelle Anleger, die ADR-Strukturen seit Jahrzehnten nutzen
Dass jeder ADR eine echte Circus-Aktie repräsentiert, macht die Struktur für Anleger zudem leicht nachvollziehbar – kein kompliziertes Verhältnis, keine exotischen Konstrukte.
Was das für Anleger konkret bedeutet
Für US-Investoren wird der Einstieg deutlich einfacher: Wer auf die KI-Robotik-Story von Circus setzen möchte, kann dies künftig direkt im Heimatmarkt tun – in US-Dollar, über gewohnte OTC-Infrastruktur und ohne Währungsumrechnung im Orderprozess.
Für bestehende Anleger in Deutschland ändert sich zunächst nichts:
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Die Hauptbörse bleibt XETRA.
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Die Aktie bleibt die „eigentliche“ Referenz.
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Das ADR-Programm ist ergänzend und zielt vor allem auf zusätzlichen Kapitalmarktzugang.
Mögliche Effekte mittelfristig:
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Mehr internationale Sichtbarkeit
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Potenziell höhere Handelsvolumina
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Breitere Investorenbasis, insbesondere aus dem technologieaffinen US-Umfeld
Wichtig: Ein Level-I-ADR ist das „leichte“ Format – ohne gleichzeitige US-Hauptnotierung oder Kapitalerhöhung. Es ist damit eher ein strategischer Reichweiten-Booster als ein radikaler Börsenumbau.
Für Investoren, die nach spannenden Small- und Midcaps im Bereich KI, Robotik und Automatisierung suchen, wird Circus mit dem Ticker CCUSY jetzt deutlich leichter auffindbar – und die Aktie ist nicht mehr nur ein deutscher Nebenwert, sondern offiziell auch ein Baustein im globalen Tech-Radar der Wall Street.















