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Aktuell notiert der TecDAX mit einem Plus von +0,22% bei 2.589,58 Punkten. Die aktuellen Top-Werte sind S+T AG, Nordex, Adva, Draegerwerk und GFT Technologies, die allesamt deutlich im Plus stehen.

Nordex SE | ISIN: DE000A0D6554

Nordex-CEO José Luis Blanco: „Derzeit ermutigen uns die aktuellen Verhandlungen mit großen internationalen Kunden. So gehen wir von einem erneut starken Schlussquartal aus“. Nordex erwartet für das Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz leicht unterhalb von 3,1 Mrd. EUR und eine EBITDA-Marge von 7,8 bis 8,2 Prozent (vor Einmalaufwendungen für das „45 by 18“ Kostensenkungsprogram). Zudem hält der Vorstand daran fest, die Working Capital-Quote zum Jahresende weiter auf 5 bis 7 Prozent zu reduzieren und die Investitionen auf 150 Mio. EUR zu erhöhen.

Für eine konkrete Prognose der Entwicklung im nächsten Jahr sind die Planungsgrundlagen noch nicht ausreichend sicher. Trotzdem ist der Vorstand davon überzeugt, dass die Nachfrage in den europäischen Kernmärkten in 2018 schwach bleibt und hat sich dazu entschieden, seine Strukturkosten in der Division Europa um 45 Mio. EUR zu reduzieren. Der damit verbundene Stellenabbau ist bereits in Vorbereitung. Dabei setzt das Unternehmen auf eine sozialverträgliche Lösung.

„Auf mittlere Sicht sehe ich gute Chancen für unser Geschäft. So stoßen unsere im Sommer vorgestellten neu entwickelten Turbinen mit 140 und 149 Meter großen Rotoren auf wachsendes Interesse bei Kunden. Hier haben wir vor allem auf geringere Stromgestehungskosten gesetzt, die insbesondere im derzeitigen Umfeld voll zur Geltung kommen. Auch vor diesem Hintergrund erwarten wir ab 2019 eine sich wieder erholende Geschäftsentwicklung“, erklärt José Luis Blanco.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Nordex von 8 auf 5 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen.

Nordex sei der am schlechtesten positionierte Anbieter der von ihm beobachteten Hersteller von Windturbinen, schrieb Analyst Manuel Losa in einer am 20.11.2017 vorliegenden Branchenstudie. Die vergleichsweise geringe Größe und die Ausrichtung auf Deutschland dürften das Jahr 2018 herausfordernd machen. Längerfristig ist der Analyst indes optimistischer. Er rechnet mit einer Erholung des Absatzes und der Profitabilität im Jahr 2021.

Aktuell (22.11.2017 / 14:36 Uhr) notierten die Aktien der Nordex SE im Xetra Handel mit einem Plus von +0,41 EUR (+5,39 %) bei 7,93 EUR.


Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de
 

S&T AG | ISIN: AT0000A0E9W5

Die S&T AG hat im dritten Quartal 2017 den Umsatz und das EBITDA gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich ausgebaut. In den ersten neun Monaten konnte die S&T unter Einbeziehung der Kontron Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von EUR 587,3 Mio. (Q1-3/2016: EUR 301,3 Mio.) erwirtschaften und damit einen Anstieg von rund 95 % zum Vorjahr verzeichnen. Noch besser entwickelte sich das Bruttoergebnis bzw. die Bruttomarge im Vorjahresvergleich von EUR 104,9 Mio. auf EUR 220,6 Mio. bzw. von 34,8 % auf 37,6 %. Wesentlicher Grund für den Anstieg ist, wie auch in den Vorquartalen des Geschäftsjahres 2017, der gestiegene Anteil von hochmargigen Produkten im Geschäftsegment „IoT Solutions“, das mit einem Anteil von 37% am Konzernumsatz 49% des EBITDA erwirtschaftete.

Noch erfreulicher entwickelte sich zudem das EBITDA, das um rund 122 % auf EUR 43,0 Mio. (Q1-Q3/2016: EUR 19,4 Mio.) anstieg. Maßgeblich für den Anstieg waren vor allem die gestiegene Bruttomarge und die erfolgreich umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen, insbesondere in der Kontron Gruppe. Das Konzernergebnis betrug zum Ende des dritten Quartals EUR 15,4 Mio. (Q1-Q3/2016: EUR 11,0 Mio.).

Nach dem starken dritten Quartal 2017 und auf Basis des Auftragsbestandes, der sich in den ersten neun Monaten von EUR 306 Mio. auf EUR 462 Mio. erhöht hat, hebt die S&T AG ihre EBITDA Prognose für das Geschäftsjahr 2017 von über EUR 50 Mio. auf EUR 60 Mio. an.

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für S&T von 18,50 auf 23,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen.

Die mit den Einnahmen aus der Kapitaerhöhung geplanten Investitionen seien vernünftig, sollten sie doch die Position des im TecDax notierten österreichischen IT-Dienstleisters stärken, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer am 22.11.2017 vorliegenden Studie.

Aktuell (22.11.2017 / 14:35 Uhr) notierten die Aktien der S&T AG im Xetra Handel mit einem Plus von +1,21 EUR (+7,05 %) bei 18,44 EUR.


Chart: S&T AG | Powered by GOYAX.de

 

Adva Optical Networking SE | ISIN: DE0005103006

ADVA Optical Networking rechnet in Q4 2017 mit Umsatzerlösen zwischen EUR 115 Millionen und EUR 130 Millionen sowie einem Proforma Betriebsergebnis zwischen 0% und 5% vom Umsatz. ADVA Optical Networking analysiert quartalsweise die Werthaltigkeit seiner immateriellen Vermögenswerte inklusive der aktivierten Entwicklungsprojekte auf Basis der erwarteten Geschäftsentwicklung. Bei ungünstigen Geschäftsaussichten könnten diese Überprüfungen in Q4 2017 und in den Folgequartalen zu nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen führen, die in dieser Prognose nicht enthalten sind. Das Unternehmen wird seine Geschäftsergebnisse für Q4 2017 am 22. Februar 2018 bekannt geben.

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adva nach Zahlen von 5,80 auf 5,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen.

Das abgelaufene Quartal des Telekomausrüsters sei umsatzseitig abermals schwach ausgefallen und auch das Umsatzziel für das vierte Jahresviertel liege unter seiner Erwartung, schrieb Analyst Robert Sanders in einer Studie vom 01.11.2017.

Aktuell (22.11.2017 / 14:43 Uhr) notierten die Aktien der Adva Optical Networking SE im Xetra Handel mit einem Plus von +0,30 EUR (+4,85 %) bei 6,41 EUR.


Chart: Adva Optical Networking SE | Powered by GOYAX.de


Draegerwerk AG & CO. KGaA | ISIN: DE0005550636

Im Konsolidierungsjahr 2016 war bei einem erfolgreichen Kostensparprogramm der Umsatz währungsbereinigt um 1,5% gesunken. Im laufenden Jahr 2017 wird der Umsatz währungsbereinigt wieder zwischen 0 und 3% wachsen, die EBIT-Marge wird zwischen 5 und 7% liegen. Für 2018 rechnet das Unternehmen mit einem verstärkten währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen 2 und 5%, das durch die nun beschlossenen Maßnahmen auch mittelfristig anhalten soll. Um dieses Wachstum zu ermöglichen, setzt das Unternehmen auf anhaltende strenge Kostenkontrolle, und investiert gezielt noch mehr in R&D- und IT-Projekte, sowie in spezifische Fähigkeiten im Vertrieb, insbesondere in den USA. Durch diese gezielten Ausgaben sinkt die Profitabilität vorübergehend leicht ab.

Für 2018 und voraussichtlich auch 2019 rechnet das Unternehmen mit einer EBIT-Marge zwischen 4 bis 6%.Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Drägerwerk von 89 auf 68 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die neuen Unternehmensziele des Medizin- und Sicherheitstechnikanbieters seien eine weitere Enttäuschung, sorgten langfristig nicht für Klarheit und implizierten Druck auf die Margen, schrieb Analyst Richard Latz in einer Studie vom 16.11.2017.

Aktuell (22.11.2017 / 14:45 Uhr) notierten die Aktien der Draegerwerk AG & CO. KGaA im Xetra Handel mit einem Plus von +3,97 EUR (+5,49 %) bei 76,26 EUR.


Chart: Draegerwerk AG & CO. KGaA | Powered by GOYAX.de


GFT Technologies SE | ISIN: DE0005800601

Wie bereits am 24. Oktober 2017 bekanntgegeben, hat GFT die Prognose für das Gesamtjahr 2017 angepasst. Die Einsparungen zweier Kunden aus dem Bereich Investment Banking werden auch im vierten Quartal 2017 anhalten. Gleichzeitig investiert GFT verstärkt in die Erweiterung des Branchenfokus auf Industriekunden. Vor diesem Hintergrund plant das Unternehmen nunmehr, 2017 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) von 34,00 Mio. Euro (bisher 42,00 Mio. Euro) zu erwirtschaften. Die Prognose für das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt bei 18,00 Mio. Euro (zuvor 26,00 Mio. Euro). Für das Geschäftsjahr 2017 wird ein Konzernumsatz von 415,00 Mio. Euro (zuvor 425,00 Mio. Euro) erwartet.Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für GFT Technologies von 15 auf 12 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen.

Das niedrigere Kursziel spiegele die Bewertung auf Basis der Rendite auf die freien Barmittel wider, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer am 20.11.2017 vorliegenden Studie. Größere Investmentbanken als Kunden des IT-Dienstleisters agierten gegenwärtig eher kurzfristig.

Aktuell (22.11.2017 / 14:48 Uhr) notierten die Aktien der GFT Technologies SE im Xetra Handel mit einem Plus von +0,33 EUR (+2,74 %) bei 12,39 EUR.


Chart: GFT Technologies SE | Powered by GOYAX.de

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