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Die im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602) hat heute ihren Zwischenbericht für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2020 veröffentlicht.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres erzielte die Unternehmensgruppe einen Konzernumsatz in Höhe von 36,2 (Q1 2019: 36,9) Mio. Euro - ein leichtes Minus von 1,9 Prozent. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT) lag im ersten Quartal bei 1,1 (Q1 2019: 1,7) Mio. Euro, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) bei 3,2 (Q1 2019: 3,7) Mio. Euro.

"Damit lagen wir bei unseren drei wesentlichen Erfolgskennziffern innerhalb der Bandbreiten, die wir im Rahmen unserer Kapitalmarktmeldung Ende März für das erste Quartal 2020 prognostiziert hatten", erklärt Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft, und führt weiter aus: "Wie erwartet spüren wir als Unternehmen die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft." Es seien gegenwärtig insbesondere drei Faktoren, die belastende Folgen hätten. Zum einen sei das Gastronomiegeschäft mit Spirituosen und alkoholfreien Getränken fast vollständig zum Erliegen gekommen. Zum anderen würden Vermarktungsaktivitäten im Lebensmitteleinzelhandel signifikant reduziert. Drittens verzeichne die Berentzen-Gruppe im Segment Frischsaftsysteme einen deutlichen Rückgang bei den Bestellungen von Fruchtpressen, weil Investitionsgüter derzeit vermieden würden. "Unser Segment Frischsaftsysteme ist unter Absatz- und Umsatzgesichtspunkten bislang am stärksten von den Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffen", so Schwegmann.

Während die Umsatzerlöse konzernweit gegenüber dem Vorjahreszeitraum relativ stabil geblieben seien, sei der Rohertrag aufgrund eines weniger vorteilhaften Segmentmixes deutlich zurückgegangen. "Im Wesentlichen ist dies auf die skizzierten Herausforderungen zurückzuführen", erläutert Schwegmann. Dieser Effekt wirke sich nahezu vollständig auch auf die Ergebniskennziffern EBIT und EBITDA aus, da die Gemeinkosten weitestgehend auf Vorjahresniveau gelegen hätten. "Wir haben zwar bereits frühzeitig begonnen, unternehmerische Maßnahmen gegen die negativen Effekte der aktuellen Pandemie einzuleiten, diese werden ihre entsprechende Wirkung aber erst im Verlauf der kommenden Wochen und Monate voll entfalten können", so Schwegmann.

Zu diesen Maßnahmen gehörten unter anderem die deutliche Reduzierung von Investitionen, diverse Budgetkürzungen sowie die Einführung von Kurzarbeit in besonders betroffenen Unternehmensbereichen.

Außerdem seien in der Unternehmensgruppe strenge Abstands- und Hygieneregeln, ein umfassendes Schicht- und Präsenzkonzept, die intensivere Nutzung von Home-Office sowie Reise- und Meetingbeschränkungen umgesetzt worden. "Diese Maßnahmen tragen auch dazu bei, die Produktions- und Lieferfähigkeit der Berentzen-Gruppe zu gewährleisten und damit die operative Leistungsfähigkeit sicherzustellen", so Schwegmann.

Im Zuge ihrer sozialen Verantwortung habe die Berentzen-Gruppe entschieden, bei der Bereitstellung von dringend benötigtem Desinfektionsmittel einen Beitrag im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu leisten. In einer händischen Produktion und Abfüllung werde Desinfektionsmittel selbst hergestellt und regional an Krankenhäuser und Altenheime gespendet. Zudem werde der für die Desinfektionsmittelherstellung wichtige Rohstoff Ethanol an Apotheken geliefert und in größeren Mengen auch einem Kooperationspartner bereitgestellt, der daraus industriell Desinfektionsmittel herstelle, was ebenfalls an medizinische Einrichtungen abgegeben werde.

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Ein besonderes Augenmerk liege in solch herausfordernden Zeiten auch auf der Sicherung der Liquidität des Unternehmens. "Die Berentzen-Gruppe verfügt im Rahmen ihrer Finanzierungsstruktur über eine Gesamtfinanzierung, die es ihrem Umfang nach grundsätzlich ermöglicht, eine etwaige Verminderung der Innenfinanzierungskraft des Konzerns, beispielsweise infolge eines geringeren Erfolgswirtschaftlichen Cashflows, abzufangen", so Ralf Brühöfner, im Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft unter anderem für den Bereich Finanzen verantwortlich. Dennoch prüfe die Berentzen-Gruppe vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie und ihrer nicht einschätzbaren weiteren Entwicklung fortlaufend mögliche Handlungsoptionen im Bereich der Unternehmensfinanzierung.

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Weiterer Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020

Im Rahmen einer Kapitalmarktmeldung am 26. März 2020 hatte der Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft erklärt, dass eine ausreichend belastbare und gesicherte Einschätzung über den Verlauf der Geschäftsentwicklung der Berentzen-Gruppe im Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht möglich sei. An der Dynamik und Einzigartigkeit der Situation habe sich insofern seitdem nichts geändert, als dass eine neue, aktualisierte Prognose aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht aufgestellt werden könne. "Wir gehen aber dennoch davon aus, dass uns die Auswirkungen des Coronavirus nicht in dem Ausmaß treffen wie viele andere Unternehmen und Branchen. Daher erwarten wir nach wie vor auch in diesem Jahr ein positives EBIT", so Schwegmann abschließend. Eine aktualisierte Prognose werde veröffentlicht, sobald die Daten- und Erkenntnislage eine belastbare Einschätzung zuließe.

Aktuell (06.05.2020 / 09:13 Uhr) notierten die Aktien der Berentzen-Gruppe AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,02 EUR (+0,37 %) bei 5,36 EUR.


Chart: Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0005201602

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