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Der Konzernumsatz der  2G Energy AG (ISIN: DE000A0HL8N9) stieg in den ersten neun Monaten um 7,5 % auf 141,5 Mio. Euro (Vorjahr: 131,6 Mio. Euro), die Gesamtleistung um 3,3 % auf 161,3 Mio. Euro (Vorjahr: 156,1 Mio. Euro).

Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) steigerte 2G auf nunmehr 4,9 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro), entsprechend einer EBIT-Marge von 3,5 % (Vorjahr: 3,0 %). Analog zu den Vorjahren geht der Vorstand für das laufende vierte Quartal erneut von hohen Umsatz- und Ergebnisbeiträgen aus installierten und bis zum 31. Dezember 2019 abgenommenen KWK-Anlagen aus. Auf dieser Grundlage bestätigt der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr seine Umsatzprognose zwischen 220 und 230 Mio. Euro und erwartet weiterhin eine EBIT Marge zwischen 5,5 % und 7,0 %.

2G Energy passt in die Zeit

2G profitiert von globalen Langfristtrends: Dazu zählt die steigende Energienachfrage bei gleichzeitiger Notwendigkeit, schonend mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Des Weiteren ist die von 2G konsequent umgesetzte Digitalisierung im zukünftigen Strommarktdesign der Energiewende im Verbund mit den Erzeugern aus Sonne und Wind, Biogas und Erdgas ein unverzichtbares, systemrelevantes Element und stellt eine hohe Markteintrittshürde für Wettbewerber dar.

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Die gleichzeitige Erzeugung von mechanischer Energie und Nutzwärme macht die KWK-Technologie effizienter und klimafreundlicher als konventionelle Methoden der Energieerzeugung. Mit ihr werden im Vergleich zur herkömmlichen Stromerzeugung bis zu 40 Prozent an Primärenergie gespart bei um bis zu 60 Prozent verringerten CO2 bzw. NOx-Emissionen. Somit profitieren 2Gs Kunden konsequent von ökonomisch und ökologisch hoch vorteilhaften Innovationen, die eine schnelle Amortisation sowie umfangreiche Mehrwerte ermöglichen.

2G beschäftigt rund 600 Mitarbeiter, die am Hauptsitz in Heek, Deutschland, in St. Augustine, USA und fünf weiteren europäischen Standorten tätig sind. Insgesamt ist das Unternehmen in 50 Ländern aktiv. Und in Deutschland stimmt der gesetzliche Rahmen jetzt noch mehr.

Vorteilhafte Änderungen im EEG und KWKG für Betrieb von KWK-Anlagen traten im September in Kraft

Am 20. September 2019 stimmte der Bundesrat ohne Änderungen den vom Bundestag vor der Sommerpause beschlossenen Änderungen für KWK-Anlagen im EEG und im KWKG (Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz) zu. So wird die EEG-Umlage auf die KWK-Eigenstromversorgung wieder auf einheitlich 40 Prozent gesenkt. Auch die Regelungen mit einer Beschränkung der anteiligen EEG-Umlage auf 3.500 Vollbenutzungsstunden pro Jahr und dem Claw-Back-Mechanismus für alle ab dem 1. August 2014 in Betrieb genommenen KWK-Anlagen entfallen für alle KWK-Anlagen, die gasförmige Brennstoffe verwenden, rückwirkend ab dem 1. Januar 2019. Mit der Zustimmung des Bundesrates kann auch die lang erwartete Verlängerung des KWK-Gesetzes bis zum 31. Dezember 2025 in Kraft treten. Außerdem entfallen im KWKG die beihilferechtlichen Vorbehalte hinsichtlich der Förderung von Bestandsanlagen. Diese hatten zur Folge, dass die Förderung der KWK-Bestandsanlagen für das Jahr 2019 ausgesetzt war. Mit dem Wegfall des Genehmigungsvorbehalts kann die Bestandsanlagenförderung nunmehr ausgezahlt werden.

Insgesamt haben sich damit die Planungssicherheit und der Investitionshorizont für die KWK-Branche in Deutschland deutlich verbessert. 2G erwartet für die kommenden Quartale, dass sich die Nachfrage insbesondere nach Erdgas betriebenen Anlagen belebt.

Auch im Ausland läufts rund

Die positive Entwicklung in den Auslandsmärkten unterstreicht das strategische Vorgehen des Konzerns, sich von einzelnen Märkten unabhängig zu machen und den KWK- und Service-Absatz über den Ausbau des weltweiten Partnernetzwerkes weiter zu diversifizieren und effizient zu gestalten. Aufgrund des hohen Auftragsbestands von 157,2 Mio. Euro per Ende Oktober, des weiterhin stabilen Auftragseingangs sowie des konstant wachsenden Service-Geschäfts geht der Vorstand für das kommende Jahr von Umsätzen in Höhe von 230 bis 250 Mio. Euro aus.

Bis zum Jahr 2024 erwartet 2G, den Umsatz auf jährlich rund 300 Mio. Euro steigern zu können. Dazu werden neben dem Direkt- bzw. Partnervertrieb von KWK-Anlagen und entsprechenden Servicedienstleistungen auch Industriekooperationen mittel- und langfristig ihren Beitrag leisten.

Aktuell (25.11.2019 / 08:34 Uhr) notieren die Aktien der 2G Energy AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,90 EUR (+2,90 %) bei 36,90 EUR.


Chart: 2G Energy AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0HL8N9

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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