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Die Fortschritte der Neuausrichtung lassen sich insbesondere in der positiven Dynamik der Ertragslage der MAX Automation SE (ISIN: DE000A2DA58) ablesen.

Im Neun-Monatszeitraum 2019 lag der Umsatz mit 234,9 Mio. Euro in den drei Kerngeschäftsfeldern um 17,3 % über den Planungen des Managements und über dem Vorjahreszeitraum (9M 2018: 200,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg mit ähnlicher Dynamik um 38,6 % auf 25,4 Mio. Euro nach 18,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, inkl. des Effektes aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 (Leasingverhältnisse) in 2019.

Die umgesetzten Maßnahmen zur Bewältigung der operativen Problemfelder im Nicht-Kerngeschäft sind zu über 80 % verarbeitet und nähern sich ihrem Abschluss. Nach sorgfältiger Prüfung wurde entschieden, jene Tochtergesellschaften zu schließen, deren Verkauf wirtschaftlich nicht sinnvoll realisiert werden konnte. Der Verkaufsprozess für die ELWEMA Automotive GmbH wird fortgeführt, entwickelt sich jedoch durch ein verschlechtertes Marktumfeld deutlich langsamer als vorgesehen.

So wird beispielsweise die verlustreiche Tochtergesellschaft IWM Automation Bodensee GmbH in Bermatingen zum 31. Dezember 2019 beschlossen. Noch abzuarbeitende Kundenprojekte sollen geordnet beendet werden. Die Belastungen durch die Fortführung der Geschäftstätigkeit würden ohne Aussicht auf eine erfolgreiche Restrukturierung über den Aufwendungen der Abwicklung liegen. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 hatte IWM Automation Bodensee GmbH als verlustreichstes Portfoliounternehmen zu angepassten Ergebniserwartungen der MAX Automation Gruppe für 2018 geführt. Offen ist noch die 51-prozentige Beteiligung an der MAX Automation Shanghai Co. Ltd. .

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Kerngeschäft ist gut

Die MAX Automation SE befindet sich mitten in einer Phase der Transformation und des Übergangs zu nachhaltig profitablem Wachstum, deshalb ist es wichtig, das diese Strategie durch die wirtschaftliche Entwicklung der identifizierten neuen Kerngeschäftsfelder bestätigt wird: Im Kerngeschäft profitiert die MAX Automation SE insbesondere von ihrem ausgeprägten Know-how in Bereichen zukunftsweisender Technologien wie E-Mobility, Prozessautomation und Nachhaltigkeit. Der Auftragseingang belief sich im Berichtszeitraum auf 232,2 Mio. Euro und lag damit zwar 7,0 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 249,6 Mio. Euro, aber im Rahmen der Erwartungen, da der Rückgang durch zwei wesentliche Faktoren beeinflusst ist. Einerseits sorgten einmalige Projekte in den ersten neun Monaten 2018 für eine erhöhte Vergleichsbasis im Vorjahreszeitraum. Andererseits verschob sich ein Großauftrag in das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2019. Der Auftragsbestand per Ende September 2019 sank gegenüber dem Vorjahresstichtag von 177,2 Mio. Euro um 4,4 % auf jetzt 169,4 Mio. Euro, verbleibt aber dennoch auf einem hohen Niveau.

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Bei dem ins vierte Quartal verschobenen Auftragseingang handelt es sich um eine besonders erfreuliche Bestellung durch den deutschen Premium-Automobilhersteller Audi. In den kommenden drei Jahren wird die Process Technologies-Gesellschaft bdtronic umfangreiche Systeme zur Produktion von Elektromotoren liefern. bdtronic zeigt damit weiter eine ungebrochene Wachstumsdynamik.

Ausblick stimmt optimistisch

"Wir sind mit den erreichten Ergebnissen zufrieden. Unsere Strategie zur Neuausrichtung trägt erste Früchte. Wir blicken zuversichtlich auf die noch verbleibenden Monate im Geschäftsjahr 2019 und die weiterhin vor uns liegenden Aufgaben in dieser Phase des Umbruchs", sagt Andreas Krause, Vorsitzender des Management Boards und CFO der MAX Automation SE.

Wie am 22. Oktober 2019 kommuniziert, erhöhte und konkretisierte die MAX Automation SE aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten 2019 und der weiterhin hohen Nachfrage im Kerngeschäft ihre Prognose für das Gesamtjahr 2019. Diese Prognose bestätigt das Management und rechnet mit einem Umsatz in der Bandbreite von 320 bis 330 Mio. Euro. Für den Gesamtkonzern wird ein Umsatz in Höhe von 400 bis 420 Mio. Euro erwartet. Für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird von 26 bis 28 Mio. Euro für das Kerngeschäft ausgegangen, während für den Gesamtkonzern ein Ergebnis von minus 6 bis minus 10 Mio. Euro erwartet wird. Die Ergebnisse berücksichtigen noch nicht die Auswirkungen aus der erstmaligen IFRS 16 Anwendung, welche voraussichtlich einen positiven Effekt in Höhe von 3 bis 4 Mio. Euro haben werden.

Aktuell (14.11.2019 / 08:00 Uhr) notieren die Aktien der Max Automation SE im Tradegate-Handel mit einem Plus von +0,06 EUR (+1,26%) bei 4,84 EUR.


Chart: MAX Automation SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2DA58

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