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Vectron Systems AG (ISIN: DE000A0KEXC7) ein führender Anbieter von intelligenten Kassensystemen seit Jahren unspektakulär: Ein König in der Nische, Wachstumsaussichten eher "normal".

Man hat vor einiger Zeit eine News veröffentlicht: "Vectron digitalisiert die Gastroszene" ABER die eigentlichen Chancen aus dieser Initiative haben wir erst jetzt verstanden. Da sage noch jemand IR-Veranstaltungen machen keinen Sinn. Vectron deckt derzeit in einem stark fragmentierten Markt in der Gastro- und Bäckereibranche circa 25% der Kassensysteme ab. Die stehen für den größten Teil des Umsatzes, den Rest bringen Auslandsmärkte.

Und jetzt kommt die EU...

...die im Rahmen einer Registrierkassenrichtlinie(2017) auch die Deutschen Spielregeln ändert: Um Schwarzgeld und Steuerhinterziehung zu erschweren, muss ab dem 1.01.2020 jeder Bezahlvorgang im Retailgeschäft fälschungssicher dokumentiert werden. Da erst im 4.Quartal 2019  die ersten technsichen Lösungen autorisiert werden können/konnten, wird man seitens des Finanzministeriums wohl die Regel zwar pünktlich in Kraft setzen, aber erst ab September 2020 die Nichtbefolgung ahnden. Also muss jeder Kunde der Vectron und alle anderen Branchenvertreter spätestens bis September nächsten Jahres sein System umstellen, oft austauschen, da veraltete Systeme (durchschnittlich werden Kassensysteme alle 8 Jahre ausgetauscht)  oft nicht nachrüstbar sind..

Klar wird es -sehr wahrscheinlich- eine Umsatzexplosion geben...

... als in Österreich die Fiskalisierungsinitiative umgesetzt wurde, konnte Vectron an diesem Markt seine Umsätze um bis zu 400% steigern (2014-2016) und nach der erfolgten Marktsättigung gingen die Umsätze "nur" um 62% zurück - d.h. selbst nach dem Hype konnte Vectron seine Marktposition annähernd verdoppeln. Dasselbe für Deutschjland unterstellt allein wäre schon eine Wachstumsstory par exellence für die nächsten 12 Monate - Kaufzurückhaltung vor der technischen Umsetzung der Initiative führte auch zu den relativ schwachen Halbjahreszahlen der vectron - logisch!.

DAS allein wäre schon interessant, aber Vectron versucht noch mehr: Lesen Sie doch bitte unsere Digitalisierungsnews nochmals durch und machen Sie sich ihre Gedanken.

Was wäre wenn, Vectron sein Marktpotential von den reinen Kassensystemen (Gesamtmarkt rund 110 Mio. EUR) auf andere Märkte erweitert? Was wäre wenn Vectron die Umstellung nutzt ein ganzheitliches System ohne Einmalkosten für den Gastronomen und Bäcker anbieten kann und das auch noch finanziert bekommt? Seinen Marktanteil dadurch erhöht und nicht mehr "nur" einmalig den Kaufpreis eines Kassensystems vereinnahmt, sondern monatliche Einnahmen aus Datenverkauf, Sitzplatzreservierungen, Essenslieferungen, Kundenbindungssystemen u.a. erhalten würde?Neugierig geworden? - Wir denken, eine interessante Vorstellung.

Vectron ist auf einem guten Weg -  und was sagt die Analyse von HEUTE zu den Perspektiven? Schwierig ist es natürlich in einer Analyse die heute vorgestellten Möglichkeiten zu berücksichtigen, aber zumindest...

Vectron, wer?

Mit mehr als 200.000 Installationen ist die börsengelistete Vectron Systems AG einer der größten europäischen Hersteller von Kassensystemen. Stabile Hardware kombiniert mit flexibler, zuverlässiger Software hat Vectron zum Marktführer für Kassenlösungen im deutschsprachigen Raum und in Benelux in den Branchen Gastronomie und Bäckerei gemacht. Mehrere Hundert Fachhandelspartner vertreiben die Produkte international. Digitale Cloud Services werden unter den Markennamen myVectron und bonVito angeboten. Das Spektrum reicht von Loyalty- und Paymentfunktionen bis hin zu Online-Reservierung und Online-Reporting. Alle Dienste sind direkt mit dem Kassensystem verbunden, wodurch dieses zum zentralen Data Center wird.

Aktuell (13.09.2019 / 17:36 Uhr) notierten die Aktien der Vectron Systems AG im Xetra-Handel zum Handelsschluß am Freitag um 17:35 Uhr nahezu unverändert bei 11,00 EUR.


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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0KEXC7

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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