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Der Vorstand der MagForce AG ( ISIN: DE000A0HGQF5), hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats auf Grundlage des satzungsmäßigen genehmigten Kapitals eine Erhöhung des Grundkapitals durch Ausgabe von 1.176.472 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien von derzeit EUR 26.463.802,00 auf dann EUR 27.640.274,00 unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre beschlossen und durchgeführt.

Die neuen Aktien mit Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2018 wurden im Rahmen einer Privatplatzierung wie folgt platziert: 705.883 der neuen Aktien bei M&G International Investments Ltd., London, und 470.589 der neuen Aktien bei dem Vorstandsvorsitzenden der MagForce AG, Herrn Dr. Ben Lipps, jeweils zu einem Preis von EUR 4,25 je neuer Aktie. Insgesamt fließt der Gesellschaft aus der Kapitalerhöhung ein Bruttoemissionserlös in Höhe von EUR 5 Millionen zu.

Das zusätzliche Kapital wird hauptsächlich zur Beschleunigung der internationalen Expansion von MagForce, insbesondere dem weiter voranschreitenden Roll-out in Europa, eingesetzt.

In Deutschland und allen weiteren Mitgliedsstaaten der Europäischen Union besitzt die NanoTherm Therapie die offizielle Zulassung für die Behandlung von Hirntumoren und wird an ausgewählten Kliniken, die mit MagForces patentiertem Therapie-System ausgestattet sind, für die kommerzielle Behandlung angeboten. Da wir es mit einer sehr aggressiven Form von Krebs zu tun haben, ist der schnelle Zugang zur Therapie von höchster Priorität. Um NanoTherm einem breiteren Patientenkreis zugänglich zu machen und somit eine schnellere Behandlung zu ermöglichen, hat sich unser Team daher weiterhin erfolgreich auf die Identifizierung und den Aufbau von Beziehungen zu möglichen Partnerkliniken in weiteren europäischen Ländern konzentriert. Im April 2019 konnte MagForce die Eröffnung des ersten NanoTherm Behandlungszentrums außerhalb Deutschlands an der Eigenständigen Öffentlichen Klinik Nr. 4 (SPSK4) in Lublin, Polen bekannt geben, die fortan unsere innovative Therapie als zusätzliche Behandlungsoption für Hirntumorpatienten aus Polen und Umgebung anbietet. Darüber hinaus wurde kürzlich eine Kooperationsvereinbarung mit einer weiteren deutschen Klinik, der Paracelsus-Klinik in Zwickau, abgeschlossen, wo die Eröffnung des Behandlungszentrums für den Sommer 2019 geplant ist. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Paracelsus-Klinik Zwickau neben den Universitätskliniken Münster und Köln und der SPSK4 in Lublin das vierte Krankenhaus sein, welches MagForces NanoTherm Therapie aktuell zur kommerziellen Behandlung von Hirntumorpatienten anbietet. Sowohl die neue Kooperation in Deutschland als auch die in Polen decken geographisch wichtige Regionen ab und sind daher ein weiterer wichtiger Schritt in der europäischen Roll-Out-Strategie.

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Auch in Italien und Spanien besteht weiterhin ein großes Interesse an der NanoTherm Therapie. In beiden Ländern stehen wir aktuell in Vertragsverhandlungen bezüglich erster Behandlungszentren und werden den Markt zu gegebener Zeit über mögliche neue Kooperationsvereinbarungen informieren.

Während eine breite geographische Verfügbarkeit der NanoTherm Therapie ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für einen Behandlungsplan ist, sind die Kostenerstattung sowie die Zertifizierung der behandelnden Neurochirurgen gleichermaßen entscheidend. Wurde die Kostenerstattung in Deutschland bisher in einem langwierigen Prozess für jeden Patienten und Fall individuell erwirkt, verfügen wir nun über ausreichend Fälle, sodass die NanoTherm Behandlungszentren ihre Budgets mit den Krankenkassen verhandeln können. Diese Verhandlungen laufen derzeit, und wir unterstützen die Kliniken in jeder Hinsicht, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen und den Erstattungsprozess zu erleichtern. In Polen wird derzeit ein kleines sogenanntes Investigator Initiated Trial (IIT) durchgeführt, um die Kostenerstattung für die NanoTherm Therapie als Zusatzbehandlung bei der Agentur für die Bewertung von Gesundheitstechnologien und -abrechnung zu beantragen. Im Jahr 2019 hat MagForce auch eine umfassende Anwendungstrainingsreihe, bestehend aus drei aufeinander aufbauenden Modulen, ins Leben gerufen. Ziel dieses Trainings ist es, Chirurgen in der Verwendung unserer innovativen NanoTherm Technologie zu zertifizieren. Das erste Modul, "Modul A - der Basiskurs", fand Ende Januar 2019 statt und wurde von den teilnehmenden Neurochirurgen äußerst positiv aufgenommen. Die nächsten Module, bei denen fortgeschrittene Techniken im Vordergrund stehen werden, sind für den Sommer 2019 geplant.

Aufgrund der besonders guten Behandlungsergebnisse ist MagForce zuversichtlich, dass die europäische Markteinführung in Kombination mit der Genehmigung der Kostenerstattung in den relevanten Ländern einen nachhaltig positiven Einfluss auf die Entwicklung von Umsatz und Profitabilität haben wird.

In den USA treibt MagForce die klinische Studie zur Zulassung der NanoTherm Therapie zur Behandlung von Prostatakrebs weiter voran und erwartet, die erste Stufe der pivotalen Studie zeitnah abzuschließen. Parallel bereitet die Gesellschaft die nächste Stufe vor. Darunter fallen die Ausweitung der Patientenrekrutierung sowie die geplante Eröffnung eines dritten Studienzentrums. Um nach der Zulassung ohne Verzögerung mit der Kommerzialisierung beginnen zu können, hat MagForce mit den entsprechenden Vorbereitungen begonnen und wird ambulante NanoActivator Stühle in ausgewählten urologischen Praxen (,Active Surveillance'-Programme) platzieren, damit Ärzte die Anwendung an Phantom-Modellen trainieren können, wie es bei neuen urologischen Verfahren gängig ist.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage in 2018

Die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf TEUR 9.222 (Vorjahr: TEUR 1.289). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Übertragung von Anteilen an der MagForce USA, Inc. auf die MagForce USA Holding GmbH und die hieraus resultierende Aufdeckung stiller Reserven in Höhe von TEUR 8.769 zurück zu führen.

Der Personalaufwand blieb mit TEUR 1.729 auf Vorjahresniveau (TEUR 1.707). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich auf TEUR 1.527 (Vorjahr: TEUR 1.876). Dies spiegelt vor allem den Wegfall von Finanzierungskosten im Zusammenhang mit den Fremdkapitaltransaktionen des Vorjahres wider.

Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft einen Periodenüberschuss in Höhe von TEUR 4.106 (Vorjahr: TEUR -3.023).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei TEUR -4.009 (Vorjahr: TEUR -3.154). Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit wurde indirekt aus dem Periodenergebnis abgeleitet. Die Zahlungsmittelabflüsse betreffen größtenteils die Finanzierung des operativen Geschäfts.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug TEUR -516 (Vorjahr: TEUR -3).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 9.189 (Vorjahr: TEUR 10.285) und ist im Berichtszeitraum im Wesentlichen auf den Abruf der ersten Tranche des EIB-Darlehens, im Vorjahr auf die Ausgabe der Wandelanleihe und die getätigte Kapitalerhöhung zurückzuführen.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stiegen um TEUR 4.664 auf TEUR 5.330 (31. Dezember 2017: TEUR 666).

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Über MagForce AG und MagForce USA, Inc.

Die MagForce AG, zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft MagForce USA, Inc., ist ein auf dem Gebiet der Nanomedizin führendes Medizintechnik-Unternehmen mit Fokus auf Onkologie. Die unternehmenseigene Behandlungsmethode NanoTherm® Therapie ermöglicht die gezielte Behandlung solider Tumoren über die intratumorale Abgabe von Wärme durch Aktivierung superparamagnetischer Nanopartikel. Vor einigen Monaten schauten wir uns bereits die MagForce AG an.

NanoTherm®, NanoPlan® und NanoActivator® sind Bestandteile der Therapie und verfügen als Medizinprodukte über eine EU-weite Zertifizierung für die Behandlung von Hirntumoren. Bei MagForce, NanoTherm, NanoPlan und NanoActivator handelt es sich um Marken der MagForce AG in verschiedenen Ländern.

Aktuell (26.06.2019 / 09:29 Uhr) notieren die Aktien der MagForce AG im Xetra-Handel mit Plus 0,19 EUR (+4,19 %) bei 4,60 EUR.

 

 


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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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