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Die STRATEC SE (ISIN: DE000STRA555) gibt heute im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsmitteilung Q1|2019 Erläuterungen zum Geschäftsverlauf und zu wesentlichen Ereignissen für den Zeitraum 1. Januar 2019 bis 31. März 2019 bekannt.

GESCHÄFTSVERLAUF

Der Konzernumsatz erhöhte sich im ersten Quartal 2019 gegenüber Vorjahr um 20,3% auf 47,7 Mio. EUR (Vorjahr: 39,6 Mio. EUR). Währungsbereinigt entspricht dies einem Anstieg von 17,6%. Der Umsatzanstieg ist dabei insbesondere auf höhere Abrufzahlen von Systemen im Segment Instrumentation zurückzuführen. Auch die Umsätze im Segment Diatron konnten gegenüber dem Vorjahr vor dem Hintergrund kürzlich erfolgter Produkteinführungen deutlich gesteigert werden.

Das adjustierte EBIT stieg im ersten Quartal 2019 um 26,2% auf 5,1 Mio. EUR im Vergleich zu 4,0 Mio. EUR im Vorjahr. Die adjustierte EBIT-Marge konnte damit im Vergleich zum Vorjahr um 60 Basispunkte auf 10,7% gesteigert werden. Hierbei wirkten sich insbesondere das höhere Umsatzvolumen und der damit verbundene Skaleneffekt positiv auf die Margenentwicklung aus. Dieser Effekt wurde jedoch teilweise durch gesteigerte Aufwendungen im Zusammenhang mit der vollgefüllten Entwicklungspipeline, höhere Personalaufwendungen in Verbindung mit Aktienwertsteigerungsrechten sowie durch den Produktmix kompensiert. Auch die im Januar 2019 erfolgte Produktivschaltung eines neuen ERP-Systems sowie die damit verbundene geplante Produktionsunterbrechung wirkte sich erwartungsgemäß negativ auf die Unternehmensleistung aus.

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Aufgrund des höheren operativen Ergebnisses, verbesserte sich auch das adjustierte Konzernergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche um 14,3% auf 3,8 Mio. EUR gegenüber 3,4 Mio. EUR im Vorjahr. Das adjustierte Ergebnis je Aktie der fortzuführenden Geschäftsbereiche (unverwässert) beträgt 0,32 EUR nach 0,28 EUR im Vorjahresquartal.

Die adjustierten Zahlen wurden für Vergleichszwecke um Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen aus Akquisitionen und mit diesen in Zusammenhang stehenden Reorganisationsaufwendungen sowie um sonstige Sondereffekte adjustiert. Eine Überleitung der adjustierten Zahlen zu den in der Konzernergebnisrechnung ausgewiesenen Werten kann der ebenfalls heute veröffentlichten Quartalsmitteilung Q1|2019 entnommen werden.

PROJEKTE UND SONSTIGE ENTWICKLUNG

Insbesondere durch die hohen Entwicklungsaktivitäten der letzten Jahre, erwartet STRATEC innerhalb des Geschäftsjahres 2019 eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Produkteinführungen. Dementsprechend vermeldete ein nordamerikanischer Partner bereits im ersten Quartal 2019 die CE-IVD-Zertifizierung für ein von STRATEC entwickeltes und gefertigtes System. Bis zur Jahresmitte ist zudem der Vermarktungsbeginn von zwei weiteren Systemen, die STRATEC in Kooperation mit Partnern entwickelt hat, vorgesehen. Darüber hinaus sind für die zweite Jahreshälfte Markteinführungen von Eigenentwicklungen im Plattform- sowie Modulbereich geplant.

Auf operativer Ebene wurde im ersten Quartal 2019 mit der erfolgreichen Produktivschaltung eines neuen einheitlichen ERP-Systems an den beiden größten Produktionsstandorten Birkenfeld (DE) und Beringen (CH) ein bedeutender Meilenstein erreicht. Mit der bereits im Jahr 2018 erfolgten Implementierung am Standort Budapest (HU) und Anif (AT), verfügen nun alle produktionsrelevanten Standorte der STRATEC-Gruppe über ein einheitliches ERP-System. Nach Adressierung der in der Anfangsphase üblichen Ineffizienzen, wird das neue System die standortübergreifende Zusammenarbeit erheblich vereinfachen und Abläufe effizienter gestalten.

PERSONALENTWICKLUNG

Zum 31. März 2019 beschäftigte die STRATEC-Gruppe, unter Hinzurechnung der durch Personaldienstleister überlassenen Beschäftigten sowie der Auszubildenden, insgesamt 1.217 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahresstichtag entspricht dies einer Steigerung von 9,6%. Der anhaltende Zuwachs bei den Mitarbeiterzahlen ist dabei insbesondere auf den hohen Bedarf an hochqualifizierten Entwicklungsmitarbeitern im Zusammenhang mit der stetig wachsenden Entwicklungspipeline zurückzuführen. Auch für die kommenden Jahre erwartet STRATEC zur Realisierung der Entwicklungspipeline einen hohen zusätzlichen Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern.

FINANZPROGNOSE

Aufgrund der erwartungsgemäßen Entwicklung im ersten Quartal sowie aktueller Bestellprognosen seitens der Kunden, bestätigt STRATEC ihre für das Geschäftsjahr 2019 gegebene Finanzprognose. STRATEC erwartet somit für 2019 weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mindestens 12% (Basis: 187,8 Mio. EUR) und eine adjustierte EBIT-Marge von etwa 14% bis 15% (2018: 13,9%).

Vor dem Hintergrund der laufenden Baumaßnahmen zur deutlichen Kapazitätserweiterung am Unternehmenshauptsitz in Birkenfeld sowie der Investitionen in eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten, erwartet STRATEC für 2019 eine weiterhin überdurchschnittlich hohe Investitionsquote. In 2019 sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von etwa 12% bis 14% des Umsatzes (Vorjahr: 10,3%) geplant. Nach Abschluss der Baumaßnahmen, wird ab 2020 mit einer deutlich sinkenden Investitionsquote gerechnet.

Aktuell (24.05.2019 / 08:01 Uhr) notieren die Aktien der Stratec SE im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,80 EUR (+1,31%) bei 61,80 EUR.


Chart: STRATEC SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000STRA555

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