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Das erste Quartal 2019 war bei comdirect Bank AG (ISIN: DE0005428007) durch hohes Neukundenwachstum und Wachstumsinvestitionen geprägt.

Mit 18,1 Millionen Euro hat die comdirect Gruppe ein solides Vorsteuer-Ergebnis erzielt. "comdirect ist eine Wachstumscompany - das haben wir auch im ersten Quartal unter Beweis gestellt. Mit 84 Tausend Neukunden in einem Quartal ist dies eines der stärksten Quartale in der comdirect Geschichte", sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. "Mit smarten Produkten und exzellenten Services schaffen wir herausragende Kundenerlebnisse und sind zu jeder Zeit genau da, wo unsere Kunden sind", so Walter weiter. "Es freut uns besonders, dass dies auch durch externe Studien belegt wird und wir unsere Titel als beste Bank und beste Direktbank beim großen Bankentest vom Finanzmagazin Euro* verteidigen konnten."

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Hohes Neukunden- und Depotwachstum

Die Kundenzahl im Kerngeschäft B2C belief sich zum Ende des ersten Quartals 2019 auf 2,61 Millionen. Mit 84 Tausend Neukunden liegt das Wachstum damit deutlich über dem des Vorjahresquartals (52 Tausend) und ist gleichzeitig das stärkste Neukundenwachstum seit zehn Jahren.

Auch die Zahl der Depots stieg mit 62 Tausend neuen Depots kräftig - auf 1,45 Millionen zum Quartalsende. Die Anzahl der Girokonten erhöhte sich um 52 Tausend auf 1,62 Millionen. Das betreute Kundenvermögen nahm von 62,1 Milliarden Euro zum Jahresende auf 68,7 Milliarden Euro zu. Gründe dafür sind der Nettomittelzufluss in Höhe von 2,7 Milliarden Euro und positive Effekte durch Kursgewinne an den Börsen.

Ergebnis geprägt durch Wachstumsinvestitionen und niedrige Handelsaktivität

Das Vorsteuerergebnis der comdirect Gruppe lag im ersten Quartal mit 18,1 Millionen Euro über dem des vierten Quartals 2018 (6,5 Millionen Euro). Wegen höherer Investitionen in das Wachstum und einer im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Handelsaktivität an den Börsen lag es unter dem sehr hohen Vorjahreswert (29,3 Millionen Euro).

Die Gesamterträge im Kerngeschäft B2C beliefen sich nach den ersten drei Monaten auf 87,3 Millionen Euro (Vorjahr: 88,9 Millionen Euro). Der Provisionsüberschuss, auf den sich die Handelsaktivität auswirkt, bewegte sich mit 50,1 Millionen Euro auf dem durchschnittlichen Niveau der vorangegangenen drei Quartale, lag aber unter dem Rekordwert aus dem ersten Quartal 2018 (59,2 Millionen Euro). So lag die durchschnittliche Anzahl der Trades je Depot p.a. im ersten Quartal 2019 bei 16,0 im Vergleich zu 19,3 im Vorjahr. Insgesamt wurden im ersten Quartal 5,7 Millionen Trades ausgeführt (Vorjahr: 5,9 Millionen). Den Zinsüberschuss nach Risikovorsorge hat comdirect trotz des weiter anhaltenden Nullzinsumfelds von im Vorjahr 26,3 Millionen Euro auf 31,8 Millionen Euro gesteigert. Der Anstieg beruht auf Zuwächsen beim Einlagen- und Kreditvolumen sowie auf einer Stabilisierung der Zinsmarge.

Die Verwaltungsaufwendungen im Kerngeschäft B2C nahmen von 63,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 74,8 Millionen Euro zu. Haupttreiber für den Anstieg waren die höheren Sachaufwendungen infolge zusätzlicher Vertriebsaufwendungen.

Das Ergebnis im Kerngeschäft (aus fortgesetzten Aktivitäten) lag im ersten Quartal 2019 bei 12,5 Millionen Euro vor Steuern (Vorjahr: 25,9 Millionen Euro). Die nicht fortgesetzten Aktivitäten (ebase) erzielten mit 5,6 Millionen Euro ein Ergebnis vor Steuern über Vorjahr (3,4 Millionen Euro). Hauptgrund für den Anstieg sind reduzierte Verwaltungsaufwendungen, da nach IFRS 5 im Zuge des eingeleiteten Verkaufs keine planmäßigen Abschreibungen mehr vorgenommen werden dürfen. Der Verkauf der Tochtergesellschaft ebase an die FNZ Group wurde im Juli 2018 vereinbart und steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Mit dem Vollzug der Transaktion wird im Laufe des zweiten Quartals 2019 gerechnet. Insgesamt wird aus den nicht fortgesetzten Aktivitäten ein Ergebnisbeitrag in Höhe von mehr als 85 Millionen Euro vor Steuern erwartet.

Innovative Angebote schaffen herausragende Kundenerlebnisse

Im ersten Quartal stand weiterhin die konsequente Umsetzung der Strategie im Fokus, smarter Finanzbegleiter der Kunden sowie erste Adresse für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren zu sein. Mit der Chat-Order macht comdirect den Wertpapierkauf und -verkauf so einfach wie das Senden einer Nachricht über einen Messenger. Seit kurzem ermöglicht comdirect außerdem als einer der wenigen Broker den Handel an allen deutschen Börsenplätzen.

Mit der im ersten Quartal gestarteten Banking-Kooperation mit der HSV Fußball AG schafft comdirect für Kunden und Fußball-Fans ein hohes Maß an Identifikation. Zum Angebot gehören neben dem bargeldlosen Bezahlen an allen stationären Verkaufsstellen des Hamburger Volksparkstadions ein HSV Fan-Konto mit einem Armband für kontaktloses Bezahlen im HSV-Design sowie eine HSV Banking-App.

Effiziente Prozesse unterstützen das Wachstum

Um das Geschäftsmodell zu skalieren und effizient zu wachsen, ist im ersten Quartal unter anderem der Prozess der digitalen Konto-oder Depoteröffnung weiter ausgebaut worden. Neukunden erhalten ihre Zugangsdaten seit kurzem digital. Der papierlose Prozess dauert inklusive Video-bzw. E-Ident zur sofortigen Legitimation nur wenige Minuten.

Ergänzend wurde Anfang April die Suchfunktion auf der Website um eine Dialogfunktion erweitert, um so den Kunden das noch schnellere Auffinden von Informationen zu ermöglichen. Dies wird im Kundenservice ergänzt durch den gezielten Einsatz eines hybriden Chat-Bots, einem Sprachdialogsystem sowie automatisierten Standardprozessen durch Robotic Process Automation (RPA). Durch den Einsatz neuer Technologien wird comdirect kosteneffizienter und schafft zudem erstklassige Kundenerlebnisse.


Chart: comdirect Bank AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005428007

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