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Die Medigene AG (ISIN: DE000A1X3W00) verkauft ihre verbleibenden Rechte an dem dermatologischen Medikament Veregen® sowie

ihre kompletten Lagerbestände des aktiven pharmazeutischen Wirkstoffs (API) an das Pharmaunternehmen Aresus Pharma GmbH ("Aresus") in München, Deutschland. Im Zuge des Verkaufs werden alle bestehenden relevanten Verträge mit Distributionspartnern und externen Dienstleistern von Medigene auf Aresus übertragen. Die US-Rechte an dem Medikament hatte Medigene bereits Ende 2017 an das US-Unternehmen Fougera Pharmaceuticals Inc. veräußert. Mit dem Komplettverkauf ihres letzten Produkts aus ihrem "Nicht-Kerngeschäft" schließt die Medigene AG den Wandel zu einem reinen Immuntherapie-Unternehmen vollständig ab.

Prof. Dolores Schendel, Vorstandsvorsitzende und CSO der Medigene AG , kommentiert: "Seit Medigenes Fokussierung auf zelluläre Immuntherapien passt das dermatologische Medikament Veregen® nicht mehr in die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens. Wir freuen uns sehr, dass wir nach dem Verkauf der US-Rechte nun auch die verbleibenden Rechte an diesem Produkt in die Hände eines Unternehmens legen können, das von Spezialisten im Bereich dermatologischer Produkte und klinischer Studien geleitet wird. Dadurch können wir uns nun vollständig auf die Weiterentwicklung unserer immunonkologischen Zelltherapien konzentrieren."

Dr. Francisco Harrison, Direktor der Aresus Pharma GmbH: "Wir freuen uns, Aresus als dynamisches Dermatologieunternehmen aufzubauen, das sich auf die weitere Vermarktung und klinische Entwicklung von Veregen® konzentriert. Dieses Produkt verfügt über ein vielseitiges Potenzial und wir beabsichtigen, in die Expansion von Veregen® in weitere Indikationen und Märkte zu investieren."

Medigene wird von Aresus ca. 7,75 Mio. EUR für die verbleibenden Veregen®-Rechte und den vorhandenen API-Vorrat erhalten. Davon erhält Medigene 300.000 EUR sofort und den Restbetrag des Kaufpreises innerhalb der nächsten zehn Jahre als jährliche Umsatzbeteiligung beginnend ab 2021. Diese zu erwartenden Zahlungen werden als Forderungen verbucht und in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie aufgrund von Bewertungsmethoden zum Zeitpunkt der Transaktion abgezinst. Dadurch wird Medigenes EBITDA-Ergebnis durch einen nicht-zahlungswirksamen Verlust zwischen EUR 4 und 5 Mio. beeinflusst. In Zukunft wird dieser Verlustbetrag, der keine Auswirkung auf Medigenes Finanzmittel hat, durch entsprechende Zinserträge kompensiert, da sich die Zahlungsfrist fortlaufend verkürzt. Medigene wird die Finanzprognose in Bezug auf Umsatz und EBITDA im Zuge der Veröffentlichung des nächsten Quartalsberichts aktualisieren. Der Abschluss der Transaktion mit dem Übergang der Rechte ist für Mitte April 2019 geplant.

Aktuell (09.04.2019 / 09:24 Uhr) notieren die Aktien der Medigene AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,06 EUR (-0,55%) bei 9,88 EUR.


Chart: Medigene AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000A1X3W00

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