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Die AKASOL AG (ISIN: DE000A2JNWZ9),wächst, wie beim Börsengang 2018 angekündigt, kontinuierlich weiter und errichtet im Südwesten Darmstadts ihre neue Firmenzentrale.

Auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht nach den Plänen des Batterietechnologie-Unternehmens bis Mitte 2020 das neue Hauptverwaltungsgebäude mit 7.000 Quadratmetern, sowie ein hochmodernes und umweltfreundliches Test- und Prüfzentrum. Darüber hinaus wird eine insgesamt 15.000 Quadratmeter große, doppelstöckige Produktions-, Montage und Logistikhalle errichtet. Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.AKASOL hat am 26. März 2019 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) das 20.000 Quadratmeter große Grundstück im Südwesten von Darmstadt (ehemalige Kelley-Barracks) erworben. Finanziert wird die Erschließung wie geplant und angekündigt durch einen Teil der Nettoemissionserlöse von rund 100 Mio. EUR aus dem erfolgreichen Börsengang im Juni 2018. Ergänzend plant AKASOL, das Bauvorhaben durch ein Bankdarlehen zu finanzieren. Der Baubeginn am neuen Standort ist für April 2019 vorgesehen. Nach heutiger Planung wird die Fertigstellung der neuen Firmenzentrale Mitte 2020 erwartet.

"Das extrem dynamische Wachstum von AKASOL erfordert eine massive Erweiterung der Büro- und Produktionskapazitäten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir unseren Entwicklungsstandort mit einem neuen und hochmodernen Test- und Validierungszentrum stärken, das alle Wünsche unserer Batteriesystementwickler erfüllen soll. Ich bin froh und stolz, unseren hochverdienten und top motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukünftig die innovativen und komfortablen Arbeitsplätze bieten zu können, die sie brauchen, um unser Unternehmen weiter voranzutreiben. Ein besonderer Dank gilt dabei Herrn Oberbürgermeister Partsch für seine entscheidende Unterstützung. In einem nicht ganz einfachen Umfeld hat er sich für die Ansiedlung von AKASOL stark gemacht und immer wieder persönlich zwischen den unterschiedlichen Behörden und unserem Unternehmen vermittelt. Alles in allem hat die Stadt Darmstadt die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen, um uns den Ausbau des Standorts und damit das weitere Wachstum zu ermöglichen", so Sven Schulz, Vorstandsvorsitzender der AKASOL AG. "Unsere kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Bündelung und der Ausbau der Test- und Prüfkapazitäten sind unter anderem durch die sehr gute Auftragslage notwendig geworden. AKASOL leistet damit einen bemerkenswerten Beitrag für die Verkehrswende auf dem Gebiet der Nutzfahrzeuge nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit."

Im Wesentlichen werden auf dem Grundstück zwei Baukörper errichtet. Zum einen das vierstöckige Hauptverwaltungsgebäude mit einer Bruttofläche von 7.000 Quadratmetern, das eine moderne Außenarchitektur erhalten wird und somit ideale Arbeitsbedingungen für bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft. Zum anderen wird die angrenzende Produktions-, Montage- und Lagerhalle mit einer über zwei Geschosse verteilten Bruttofläche von 15.000 Quadratmetern, sowohl für den Ausbau der Serienproduktion als auch für die Fertigung von Kleinserien ausgerichtet sein. Daneben sollen dort auch Prototypen- und Musterbau, Service-Werkstätten, das Lager sowie das hochmoderne Test- und Prüfzentrum für die Batteriesystem-Entwicklung Platz finden.

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Die Produktionsfläche am Standort der Firmenzentrale wird damit viermal so groß, wie der aktuelle Serienproduktionsstandort in Langen, der weiterhin erhalten bleibt. Die neue Firmenzentrale wird die bisherige Niederlassung im Darmstädter Schenck Technologie- und Industriepark ablösen. Die am neuen Standort geplanten Produktions-Kapazitäten werden sich an neuen Kundenauftragsvolumen orientieren, die sich aktuell noch in der Verhandlung befinden. In den USA soll Ende 2019 der Produktionsstandort für die Serienfertigung für den nordamerikanischen Markt in Betrieb genommen werden.

Akasol ist?

AKASOL ist ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen. Mit fast 30 Jahren Erfahrung ist AKASOL ein Pionier in der Entwicklung, Prüfung und Herstellung von zertifizierten Batteriesystemen für den kommerziellen Transportsektor. Die Aktien der AKASOL AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Mit Unternehmenssitz in Deutschland betreibt AKASOL in Langen, Deutschland, eine Fertigungsanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr, die bis 2020 auf bis zu 600 MWh ausgebaut werden soll. Nach Kenntnis von AKASOL ist dies Europas größte Produktionsanlage für Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge, die derzeit pro Jahr je nach Batteriegröße Batteriesysteme für bis zu 1.500 vollelektrische Busse oder bis zu 6.000 Nutzfahrzeuge produzieren kann. Die Systeme von AKASOL werden gemäß Anforderungen der Branchenstandards führender OEM-Kunden gefertigt. Zu den aktuellen Kunden zählen Daimler, ein skandinavischer Bus- und Lkw-Hersteller, Alstom, Bombardier, Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen) und Medatech. AKASOL verfügt über ein technologieunabhängiges Produktportfolio. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, orientiert an den individuellen Kundenbedürfnissen die besten Batteriezellen und die beste Batteriechemie auszuwählen.

Aktuell (27.03.2019 / 11.42 Uhr) notieren die Aktien der Akasol AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,58 EUR (+1,58 %) bei 37,26 EUR.


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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2JNWZ9

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