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29.02.2016 – Der chinesische Maschinebauer Shanghai Electric Group will im Zuge einer Kapitalerhöhung bei dem derzeit angeschlagenen Hightech-Maschinenhersteller Manz AG (ISIN: DE000A0JQ5U3) einsteigen.

Die Manz AG musste im vergangenen Jahr einen Verlust verbuchen. Grund dafür waren eine Auftragsstornierung und mehrere Auftragsverschiebungen durch Kunden aus China. Die daraus resultierenden Einbußen konnten auch durch neue Aufträge und Folgeaufträge nicht vollständig kompensiert werden. Das Unternehmen begann daraufhin mit einer Restrukturierung, bei der auch fast 10% der Arbeitsplätze wegfallen.

An der Börse brach der Aktienkurs aufgrund der Gewinnwarnung und angeheizt durch Leerverkäufe stark ein. Nach dem neuen Allzeithoch bei 96,12 EUR verlor die Aktie zeitweise über 75% an Wert.

Manz profitiert vor allem durch den Automatisierungstrend bei der Herstellung von Elektronik in Asien, bekommt dadurch aber auch die Konjunkturabkühlung in China zu spüren. Mit der zunehmenden Fokussierung auf den Bereich der Batterieproduktion will sich das Unternehmen jedoch unabhängiger davon machen.

Laut Angaben von Manz ist eine Übernahme von mindestens 29,9% der Anteile durch Shanghai Electric Group Co. Ltd. (ISIN: CNE100000437) geplant. Zu diesem Zweck erhöht das Unternehmen sein Eigenkapital um 43% und verkauft die neuen Anteile zu einem Bezugspreis von maximal 40 EUR.

Das Unternehmen rechnet jedoch damit, dass sich der Anteil von Shanghai Electric durch eine Stimmrechtsvereinbarung mit dem Unternehmenschef Dieter Manz weiter erhöht, was ein Übernahmeangebot notwendig macht.

Quelle: Manz AG

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