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Der TECDAX hat nach den Verlusten im August im abgelaufenen Monat um 2,41% zulegen können. Damit erholte sich der Index ein wenig von der zuvor gesehenen Korrektur. Anleger griffen vor allem bei den Aktien von Drillisch, Wirecard und SMA Solar Technology zu und verschmähten demgegenüber insbesondere die Aktien von Dialog Semiconductor und QSC.


Best-Index-Performer: Aktie von Drillisch steigt um über 19%

Die Drillisch AG (ISIN: DE0005545503) ist einer der größten netzunabhängigen Telekommunikationsprovider in Deutschland. Marken wie smartmobil.de, maxxim. McSim und andere mehr gehören dem Unternehmen aus Maintal. In diesem Jahr kaufte das Unternehmen zudem The Phone House sowie von Telefonica Deutschland die E-Plus Tochter Yourfone auf. Drillisch expandiert damit gezielt weiter. Nun aber nicht mehr ausschließlich online, sondern durch die rund 200 aufgekauften tecdax gewinner. september15
The Phone House-Filialen nun auch offline. Das Jahr läuft für Drillisch bisher operativ auch gut. Das Unternehmen hatte das bereits im August mit den Q2-Zahlen bekannt gegeben. Im letzten Monat haben daraufhin einige Analysten die Kursziele für die Aktie erhöht. Im September stieg der Kurs von Drillisch an der Börse um 19,15% auf 47,51 EUR.

Dahinter auf Platz zwei der Monatsrangliste schaffte es die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) mit einer ebenfalls deutlichen Outperformance gegenüber der Benchmark des TECDAX. Der Aschheimer Anbieter für elektronische Zahlungs- und Risikomanagementlösungen legte im September 16,11% zu. Mit verantwortlich für den Anstieg war die Meldung, dass man für das Abo von Sky Deutschland künftig zusätzlich die Online-Zahlungsabwicklung via Kreditkarte und PayPal übernimmt.

Auf den weiteren Plätzen folgen SMA Solar Technology AG (ISIN: DE000A0DJ6J9) auf Rang drei mit einem Plus von 15,28% auf Monatsbasis. Der Vorstand von SMA Solar hatte Ende des letzten Monats noch einmal die Jahresprognose angehoben. Man erwartet nun ein positives EBIT von 0-10 Mio. EUR. Auf dem vierten Rang haben es die Vorzugsaktien der Sartorius AG (ISIN: DE0007165631) mit 14,27% geschafft. Dahinter folgen auf Platz fünf die Anteilsscheine von GFT Technologies AG (ISIN: DE0005800601) mit einer Performance von 10,47%.


Worst-Index-Performer: Dialog Semiconductor und QSC mit Abstand Schlusslicht

Im September musste der Halbleiterhersteller Dialog Semiconductor Plc (ISIN: GB0059822006) wegen der angekündigten Übernahme des US-Konkurrenten Atmel heftig an der Börse einstecken. Aktionäre quittierten die Vorankündigung mit einem gewaltigen Ausverkauf, der die Aktie am Tag der Bekanntgabe um nahezu 20% nach unten zog. Auf den Monat gesehen, verlor die Aktie der Kirchheimer 16,63%.

tecdax verlierer september15Ebenfalls wenig Freude bereitete Aktionären die Aktie der QSC AG (ISIN: DE0005137004). Das Kölner Telekommunikations-Serviceunternehmen verlor im September 14,03% an Börsenwert. Dabei hatte QSC Mitte August nach Sparerfolgen noch die Gewinnprognose angehoben und Anfang September mitgeteilt, dass Huawei in Zukunft auf die Dienste der IoT-Plattform SOLUCON der Q-loud zurückgreifen wird.

Die Vorzugsaktie der Drägerwerk AG & Co. KGaA (ISIN: DE0005550636) nahm mit einem Minus von 7,73% den drittletzten Platz in der Monatswertung ein. Neuigkeiten gab es beim Hersteller von Geräten und Systemen für die Medizin- und Sicherheitstechnik dabei nicht. Aixtron SE (ISIN: DE000A0WMPJ6) und Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554) zählten im September ebenfalls zu den Verlierern im TECDAX. Dabei stieg die Aktie von Aixtron bis Mitte September zunächst bis zu einem Dreimonatshoch bei 6,63 EUR. Im Weiteren verlor sie aber durch den anschließenden Kursrutsch auf 5,42 unterm Strich doch noch 5,99%. Während es operativ bei Aixtron längst noch nicht rund läuft, meldete der Windanlagen-Hersteller Nordex auch im September weitere positive Nachrichten. Trotzdem nahm sich die Aktie eine kurze Verschnaufpause und konsolidierte um 5,55%. Allerdings stehen die Vorzeichen für die Zukunft bei Nordex weiterhin gut.       

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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