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Wirecard AG (ISIN: DE0007472060): Gestern schrappte Wirecard knapp an einer Katastrophe vorbei. Der Markt korrigierte scharf un dbis Mittags sah es so aus, als ob die Wirecard überproportional verlieren würde, d.h. stärker als der Gesamtmarkt..

Eigentlich unlogisch: Fluglinien, Reiseveranstalter, Konzertveranstalter - die sind direkt betroffen, aber ein Zahlungsdienstleister? Wir mutmaßten ja bereits am Wochenende,dass einerseits sich auch Wirecard einer allgemeinen Marktkorrektur nicht entziehen kann, aber andererseits bei einem Wert mit so grossen Shortpositionen immer das Risiko besteht, dass in einer Schwächephase an charttechnisch wichtigen Marken noch weitere Aktien "auf den Markt  geschmissen werden". So schien es auch gestern loszugehen: Tagestief bei 121,30 EUR (XETRA) - scheinbar kein Halten mehr, dann aber drehte sich - zumindest für Wirecard die Stimmung - während der DAX weiter verlor erholte sich die Wirecard Aktie bis Handelsschluss wieder auf 128,40 EUR. Immer noch MINUS 3,96%, aber bei einem Gesamtmarktminus von 4,01% für den DAX (XETRA) "normal". Wie kam diese Wende im Laufe des Tages zustande?

Einerseits bestimmt Schnäppchenjäger, die bei der Jahresanfangsralley bis auf gut 144,00 EUR nicht dabei waren und jetzt die chance nutzen wollten, andererseits hatten vielleicht auch einige ihre Shortlimits überschritten und mussten gegensteuern. Oder vielleicht hat das FAZ-Interview von CEO Braun vom Sonntag die Marktmeinung über den Inhalt des KPMG-Berichts beeinflusst und so manche zum "rechtzeitigen2 Einstieg motiviert. Viellleicht haben auch einige Shorts den Kursrücksetzer zur Realisierung ihrer Position bewogen, bevor KPMG dieses "teurer" machen könnte. Alles spekulativ, aber man sollte mit Spannung auf den Bundesanzeiger warten und auch auf die S3 Partners LLC- Shortzahlen aus Amerika.

Was diese Woche wichtig ist: Steinhoff Zahlen, ThyssenKrupp Entscheidung und Wirecard FAZ-Interview plus Shortentwicklung

Und gestern machten auch andere Werte Extrembewegungen mit, pbb erholte sich davon im Laufe des Tages, bei dieser Aktie scheint sich die Logik durchgesetzt zu haben: pbb Tagesverlierer im MDAX - wieso? was spricht für die Aktie?

AURELIUS fällt Richtung 30,00 EUR - warum? Was fehlt? Oder nur Angst vor spekulativen Werten?

Wirecard - woher kommen die 2,16 Mio zusätzlich geshorteteten Aktien? Vielleicht helfen die §40 Meldungen weiter, leider zeitverzögert...

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HEUTE könnte Wirecard wieder einmal mit einer operativen News aufwarten - wieso?

Weil es ins Muster passt: Wirecard präsentiert sich heute und Morgen auf einer Branchenmesse in den USA mit den passenden Produkten (wirecube-Kooperation), über die in den letzten Wochen bereits zwei Erfolge gemeldet wurden: Referenzstore im Münchneer Flughafen und Referenzkunde BILLA (übrigens auch im Rahmen einer Messe -  Euroshop  - mitgeteilt). Würde also apssen. Operative Meldungen könnten in dieser unsicheren allgemeinen Marktphase etwas Ruhe in den Wert bringen. Aber natürlich bleibt es dabei: KPMG wird es entscheiden. Und natürlich solche Messeteilnahmen, um entwickelte Produkte einem größeren Publikum näher zu bringen: "Next stop: Palm Springs! Meet team #WirecardUSA February 25-26 at #eTailWest to talk the future of #retail. Book a meeting at Booth 200 here." (Wirecard Tweet, 24.02.2020, 19:59 Uhr)

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UND sie machen es wieder und weiter!

Für den 21.02.2020 meldet der Bundesanzeiger eine Erhöhung der Shortposition von Marshall Wace LLP auf nunmehr 0,74% (Position um mehr als 10% aufgestockt) - passt ins Bild. Wobei die über den Bundesanzeiger gemeldeten Positionen ja nur die Spitze des Eisberges sind.

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Zur Erinnerung

Freitag Abend gab es den neuen Stand der SHORT-Positionen auf Wirecard zum 21.02.2020: Wahnsinnige 25,3 Mio. Aktien sind jetzt short, noch am Dienstag, dem18.02.2020 waren es "nur" noch 23.14 Mio. Aktien - also seit Dienstag ein Anstieg um 2.160.000 Aktien, dass ist eine gewaltige Zahl. Erklärt natürlich zum Teil die Kursentwicklung der Aktie seit Dienstag. Shorts sprangen auf die verhaltene Aufnahme der Q4-Zahlen auf und versuchten offensichtlich die Schwäche zu verstärken. Eine bessere Erklärung als Charttechnik oder eher nicht: Durch Verkäufe charttechnsich wichtige Marken außer Reichweite des Kurses bringen. Hat ja geklappt. Zu einem hohen Einsatz: Jeder Euro Kurssteiegerung kostet "DIE" Shorts jetzt 25,3 Mio. EUR. Leihgebühren liegen jetzt bei 3,75% p.a. noch immer günstig, aber höher als in den Vorwochen: "WDI GR short int is $3.66BN ;25.03MM shs shorted;21.80% of float; 3.75% borrow fee.Shs shorted up +430K shs, +1.75%,over last 30 days as price rose +2.29% & up +1.93MM shs, +8.34%,last week. Shorts down -$627MM in 2020 mark-to-market losses;+$23MM on today's -0.64% move"(Ihor Dusaniwsky, S3 OPartners LLC, 21.02.2020) Kommentiert von einem User auf Twitter mit "@ihors3Serious? They are STILL throwing in.... WTF! After this amazing Q4/19 with over 46% growth, they throw with another 2 Million shares…. HOLY SHIT. I cant believe it... WHY?????"

ÜBRIGENS auch die Wirecard AG-Aktien, die NASDAQ OTC gehandelt werden haben eine Shortposition von zusätzlichen rund 6,6 Mio. Aktien (Stand 14.02.2020) - "$WRCDF short int is $1.10bn ; 6.93mm shs shorted; 6.03% of float. Shs shorted down -552mm shs,-7.4%, over last 30 days as price rose +19% & up +1k shs, +0.01%, last week. Shorts down -$278mm in 2020 mark-to-market losses; +$5.5mm on today's -0.51% move" "(Ihor Dusaniwsky, S3 OPartners LLC, 14.02.2020)

Die Steigerung der Shortposition erklärt - wie gesagt - die Kursentwicklung der Aktie, aber es fragt sich, warum erhöht man eine Shortposition so drastisch? Musste die 140,00 EUR Chartmarke verhindert werden, um nicht in die Gefahr zu kommen ausgestoppt, ausgesqueezt zu werden? Reine Spekualtion, aber der Einsatz steigt, auch auf der Shortseite. Aber so auch die Gefahr für die Shorts im Falle eines stärkeren Kursanstiegs in einen Wettlauf um Aktien getrieben zu werden: Das Angebot ist fix und die potentielle Nachfrage steigt mit jeder geshorteten Aktie.

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PLUS OPERATIV

Es ist Wirecard letzte Woche wieder einmal gelungen einen hochkarätigen Partner zu finden. Die Raiffeisenbank International, bekannt für ihr starkes Osteuropa Geschäft, wird "gemeinsame Sache" mit Wirecard machen. Die Bank hat die Kunden - Retailhändler in Mittel- un dOsteuropa, Wirecard das Produkt. Und wie verkauft sich eine technologische Innovation am besten? Durch jemanden dem man vertraut. Wem vertraut man, demjenigen der das Firmenkonto betreut, der die Finanzierung der Firma ermöglicht. Also perfect fit. Und gleichzeitig auch eine klare Aussage: Führende Bank vertraut Technik von Wirecard - geht also von einer langfristigen Beziehung aus, macht man das, wenn man an der Zukunfstfähigkeit des Partners zweifelt?...

Ukraine, Polen, Rumänien, Bulgarien, Tschechei, Slowakei... -ALLES steht offen: Im Rahmen der Kooperation bieten die beiden Unternehmen Händlern in aktuell 13 zentral- und osteuropäischen Ländern gemeinsam ein komplettes Spektrum an Finanzdienstleistungen über die Wirecard Financial Commerce-Plattform an.In Nicht-EU-Ländern wie Ukraine oder Serbien übernimmt die RBI die Rolle des Kartenakzeptanzpartners und wickelt Zahlungen über die Wirecard-Plattform ab. Dadurch haben Händler einfachen Zugriff auf das gesamte Portfolio an Payment-Services, welche über die Wirecard-Plattform angeboten werden. Die Integration dieser Dienstleistungen in ihr Business ist somit schnell und unkompliziert.

FAZ Interview vom Sonntag macht in Optimismus und hilt - und wenn auch nur unterschwellig

Der CEO Markus Braun stellte sich den Fragen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und betonte dabei klar: KPMG habe nichts wesentliches bis jetzt gefunden, sonst hätte man schon eine Ad-hoc-Meldung machen müssen; operativ laufe alles hervorragend; nach dem KPMG-Bericht könne man sich wieder ausschließlich auf das Operative konzentrieren; man habe gelernt und die Zahl der Compliancestellen wesentlich erhöht; man arbeite an mehr Transparenz. UND offenkundig hat sich auch die Unternehmenskommunikation verbessert, während früher Wirecard wie ein Getriebener und stellenweise unbeholfen oder fast beleidigt auf Vorwürfe reagierte, ist man jetzt wesentlich proaktiver, konsequenter und dadurch auch überzeugender.

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Chart: Wirecard AG | Powered by GOYAX.de
 
 

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  • ISIN: DE0007472060, DE0005664809

Über uns

Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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