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Die Software AG (ISIN: DE000A2GS401) ist im Q3 weiter vorangekommen, es fehlt aber der Zuwachs im Cloud-Bereich..

Seit die Neueinschätzung von Goldman Sachs über die Software AG zu einer schönen Kurserholung der Aktie führte, sind die Erwartungen gestiegen. Ob diese nun bereits mit diesem Quartal erfüllt werden können? Zumindest der Ausblick und die Hoffnung auf Q4 lassen einiges erwarten. Im Berichtszeitraum erzielte die Software AG einen Gesamtumsatz 224,2 (Vj. 208,8) Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent. Der Lizenzumsatz des Konzerns erhöhte sich um 9 Prozent auf 64,1 (Vj. 56,7) Millionen Euro. Der Wartungsumsatz belief sich auf 109,3 (Vj. 104,7) Millionen Euro, das entspricht einem Wachstum von 2 Prozent. Daraus ergibt sich im dritten Quartal ein Produktumsatz (Lizenzen und Wartung) von 179,2 (Vj. 165,9) Millionen Euro, das entspricht einem Wachstum von 5 Prozent.

Das EBIT betrug im Berichtszeitraum 59,0 (Vj. 54,5) Millionen Euro, die EBIT-Marge erreichte damit 26,3 (Vj. 26,1) Prozent. Mit 68,4 (Vj. 63,8) Millionen Euro entwickelte sich das EBITA (Non-IFRS) gut und lag über den Erwartungen für das Quartal. Die operative Gewinnmarge (Non-IFRS) lag entsprechend bei 30,5 (Vj. 30,5) Prozent.

ABER: "Cloud & IoT: 17 neue IoT-Kunden; anhaltendes Wachstum der Wartungs- und SaaS-Umsätze teilkompensiert fehlende große Lizenzabschlüsse, die für das vierte Quartal erwartet werden" Heißt also warten auf Q4 um die Bestätigung zu erhalten, dass der "Wachstumsmarkt" auch zu Umsatzanstiegen führt, die notwendig sind, um wegfallendes Geschäft zu kompensieren, zu überkompensieren!

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Viel Begeisterung beim Management

"Acht Monate nach dem Kick-off unserer Transformationsstrategie Helix sind die ersten positiven Auswirkungen unserer harten Entscheidungen, der disziplinierten Konzentration und einer konsequenten Umsetzung sichtbar. Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Aber ein starkes Wachstum der wiederkehrenden Umsätze, die Verfügbarkeit von Cloud-Versionen aller wichtigen Produkte, die Dynamik bei der Akquise von Neukunden und die Stabilisierung unseres Nordamerikageschäfts zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich sehr, dass wir heute unser Partner-Ecosystem durch unsere neue OEM-Partnerschaft mit Marketo erweitern und damit die Zusammenarbeit mit Adobe weiter intensivieren konnten. Unsere Stellung im wichtigen Markt "Hybrid Integration" verbessert sich zunehmend, und wir konzentrieren uns als Team nach wie vor auf die Initiativen, die auf unsere langfristigen Wachstumsziele ausgerichtet sind", sagte Sanjay Brahmawar, Vorstandsvorsitzender der Software AG.

"Nach einem gedämpften Start unseres Digitalgeschäfts im ersten Halbjahr haben wir im dritten eine starke Performance gezeigt. Das bestätigt unser Vertrauen, die richtigen Märkte und Ziele anzugehen. Das Resultat des Digitalgeschäfts war trotz der verzögerten Umsatzeingänge bei Cloud & IoT ermutigend. Es zeichnet sich ab, dass wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr erreichen werden. Beim Umstieg auf Subskriptionen haben wir große Fortschritte gemacht, und wir haben weiterhin eine solide finanzielle Grundlage. Das ermöglicht es uns, dies in Zukunft ebenso zu unterstützen wie unsere Fokussierung auf Helix", kommentierte Arnd Zinnhardt, Finanzvorstand der Software AG

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Entwicklung der Geschäftsbereiche im 3. Quartal 2019

Im dritten Quartal erwirtschaftete der Geschäftsbereich A&N einen Umsatz von 62,0 Millionen Euro. Die Lizenzumsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf 25,0 (Vj. 16,1) Millionen Euro. Der A&N-Wartungsumsatz erreichte 36,8 (Vj. 36,0) Millionen Euro.

Die Ergebnisse des Geschäftsbereichs DBP (ohne Cloud & IoT) lagen mit einem Umsatzwachstum von 1 Prozent auf 108,7 (Vj. 104.7) Millionen Euro ebenfalls über unseren Erwartungen. Die Lizenzumsätze blieben mit 37,9 (Vj. 37,1) Millionen Euro stabil.

Im Segment Cloud & IoT lag der Lizenzumsatz unter den starken Vorjahreszahlen. Demgegenüber konnte bei Wartung und SaaS ein zweistelliges Wachstum erzielt werden. Insgesamt sank der Umsatz des Geschäftsbereichs um 6 Prozent auf 8,6 (Vj. 9,1) Millionen Euro.

die erfolgsgeheimnisse

 

Ausblick 2019

Die Software AG bestätigt ihren Ausblick für das Geschäftsjahr 2019. Auf der Grundlage der Geschäftserwartungen für das vierte Quartal rechnet der Vorstand der Software AG weiterhin mit einer Gewinnmarge (EBITA, Non-IFRS) zwischen 28,0 und 30,0 Prozent für das Geschäftsjahr 2019. Im Bereich DBP (exkl. Cloud & IoT) wird ein Umsatz zwischen 0 und 6 Prozent unter Vorjahr, für den Bereich Cloud- & IoT ein Anstieg zwischen 75 und 125 Prozent erwartet. Für das Datenbankgeschäft, also den Bereich A&N, geht die Software AG von einer Entwicklung zwischen -3 und +3 Prozent aus.

Aktuell (22.10.2019 / 07:34 Uhr) notieren die Aktien der Software AG im Xetra-Handel zum Handelsschluß gestern um 17:35 Uhr mit einem Plus von +0,50 EUR (+1,88 %) bei 27,09 EUR.


Chart: Software AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2GS401

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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