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Der TecDAX hat in den letzten Wochen ständig neue Höchststände erreicht und dabei die Marke von 1.900 Punkten hinter sich gelassen.

Der deutsche Technologie-Index, der die 30 größten deutschen Technologie-Nebenwerte umfasst, marschierte zuletzt von einem Allzeithoch zum nächsten. Seit Jahresbeginn konnte der Index auf Schlusskursbasis bis zum 3. März schon um +6,34% zulegen.

Nun drängt sich die Frage auf: Wird der TecDAX in diesem Jahr auch noch die psychologisch wichtige Marke von 2.000 Punkten knacken? Aktuell notiert er bei rund 1.931 Punkten.

 

TecDAX
Chart: TecDAX | Powered by GOYAX.de
 

Ob der TecDAX den Anstieg zum Jahresauftakt im laufenden Börsenjahr wird fortsetzen können, hängt vor allem vom Ausgang der anstehenden Wahlen in den Niederlanden, in Frankreich und von der Bundestagswahl im Herbst ab. Zudem wird das weitere Vorgehen des neuen US-Präsidenten Donald Trump sicherlich an der einen oder anderen Stelle für Turbulenzen an den Börsen sorgen.

Bereits in 2016 sorgten politische Ereignisse wie z.B. der Krieg in Syrien und die Flüchtlingskrise, der Brexit sowie auch der überraschende Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen dafür, dass der TecDAX das letzte Jahr im Minus beendete. Dies passierte in den vergangenen zehn Jahren damit erst zum dritten Mal.

Auf Basis der Schlusskurse vom 3. März 2017 schlugen zwölf Einzelwerte die Gesamt-Performance des TecDAX, während 18 Einzelwerte eine Underperformance aufwiesen.


TecDAX-Tops: ADVA Optical Networking mit über 30% im Plus

Zu den Top-Performern im deutschen Technologie-Index gehörten im laufenden Börsenjahr 2017 bisher ADVA Optical Networking SE (ISIN: DE0005103006) und Jenoptik AG (ISIN: DE0006229107).

Mit einer Performance von +32,61% setzte sich der Spezialist für Telekommunikations-Infrastruktur ADVA Optical Networking klar an die TecDAX-Spitze. Der Kurs der Aktie stieg von 7,718 EUR (30. Dezember 2016) auf 10,235 EUR (3. März 2017).

 

ADVA Optical Networking SE
Chart: ADVA Optical Networking SE | Powered by GOYAX.de
 

Auf Platz zwei der TecDAX-Rangliste schaffte es in den ersten zwei Monaten Jenoptik mit einem Plus von +28,83%. Die Anteilsscheine des Optoelektronik-Konzerns aus Jena stiegen von 16,425 EUR auf 21,16 EUR.

Mit einem Kursanstieg von +24,34% folgt auf Rang drei Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor Plc (ISIN: GB0059822006). Die Aktie legte in den ersten Wochen des neuen Börsenjahres von 40,165 EUR auf 49,94 EUR zu.

Ebenfalls mit einer deutlich positiven Performance wartete bis dato die MorphoSys AG (ISIN: DE0006632003) an der Börse auf: Das Papier des BioTech-Unternehmens stieg im Verlauf des Jahres von 48,75 EUR um +18,67% auf 57,85 EUR. Im heutigen Handel legt die Aktie nach einer positiven News zudem weiterhin zu. Der Kurs steht aktuell bei 60,13 EUR und stieg heute somit bisher um weitere +3,94%.

Den Sprung unter die Top-5 gelang auch der SLM Solutions Group AG (ISIN: DE000A111338): Das Papier des Herstellers von 3D-Metalldruckern aus Lübeck kletterte im Verlauf des Jahres von 32,50 EUR um +18,46% auf 38,50 EUR.


TecDAX-Flops: Nordex-Aktie mit über -30% am Index-Ende

Zu den großen Verlierern im TecDAX gehörten bislang insbesondere die Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554) und die GFT Technologies SE (ISIN: DE0005800601).

Den Hamburger Windanlagenhersteller Nordex traf es dabei überaus schmerzhaft. Die Aktie stürzte seit Beginn des Jahres von 20,39 EUR (30. Dezember 2016) um -31,68% auf 13,93 EUR (3. März 2017) mächtig ab. So niedrig hatte das Papier zuletzt im Oktober/November 2014 notiert. Grund für den starken Kursverfall war allen voran die veröffentlichte Gewinnwarnung Ende Februar 2017.

 

Nordex SE
Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de
 

Nicht ganz so übel, aber dennoch mit einem dicken Minus, startet die GFT Technologies in das neue Börsenjahr. Der Stuttgarter IT-Dienstleister mit Schwerpunkt auf dem Finanzsektor hatte in der letzten Woche Anleger mit einem eher zurückhaltenden Ausblick für 2017 enttäuscht. Die Aktie fiel in diesem Jahr von 20,495 EUR auf 17,70 EUR und verzeichnete somit einen Kursrückgang von -13,64%.

Ein weiterer Verlierer im TecDAX ist die Nemetschek SE (ISIN: DE0006452907). Die Anteilsscheine des Software-Anbieters im Bereich Architektur und Bau verloren im Laufe der ersten zwei Monate -7,89%.

Ein Minus in Sachen Performance verzeichneten außerdem die SMA Solar Technology AG (ISIN: DE000A0DJ6J9) mit -3,82%, die RIB Software AG (ISIN: DE000A0Z2XN6) mit -3,53%, die CompuGroup Medical SE (ISIN: DE0005437305) mit -1,04% und die EVOTEC AG (ISIN: DE0005664809) mit -0,39%.


Aixtron kehrt in den TecDAX zurück

Wie die Deutsche Börse AG am letzten Freitag nach Börsenschluss mitteilte, wird es zum 20. März 2017 ein schnelles Comeback von Aixtron SE (ISIN: DE000A0WMPJ6) im TecDAX geben.

Gemäß der Fast-Entry-Regel konnte sich der Spezialist von Beschichtungsanlagen für die Halbleiterindustrie aufgrund der Marktkapitalisierung und des Orderbuchumsatzes für eine Rückkehr in den deutschen Technologie-Index qualifizieren.

Das Unternehmen aus Herzogenrath hatte erst im Dezember 2016 den TecDAX wegen einer zu niedrigen Marktkapitalisierung verlassen müssen. Nun werden die Anteilsscheine von Aixtron in Kürze die der STRATEC Biomedical AG ersetzen.

 

Aixtron SE
Chart: Aixtron SE | Powered by GOYAX.de
 

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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