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nebenwerte news nebenwerte magazin02.07.2020 - Über die aktuelle Erwerbung von Jenoptik (ISIN: DE000A2NB601) kann man bei solchen Eckdaten nur sagen, das sie nicht zu teuer bezahlt wurde: 17% jährliches Wachstum, Multiple 10,4 bei 27% Marge vor Abschreibungen. Die Trioptics GmbH hat rund 400 Beschäftigte, in 2019 rund 80 Mio. EUR Umsatz und ihren Hauptsitz in Wedel. Sie macht "Mess- und Fertigungssysteme, die weltweit die Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle von Linsen, optischen Systemen und Kamerasystemen beschleunigen und verbessern." Oder mit den Worten Jenoptics: "ein international führender Anbieter von Mess- und Fertigungssystemen für optische Komponenten und Sensoren der digitalen Welt"

Passt schon vom Namen her zu Jenoptik - Trioptics ist weltweit tätig und hat 8 Tochterunternehmen. Von der Komplexität vielleicht etwas schwierig zu integrieren. Der Kauf erfolgt in zwei Schritten: Die Transaktion erfolgt in zwei Schritten. Zunächst übernimmt Jenoptik 75 Prozent der Anteile, die restlichen Anteile nach Erfüllung definierter Erfolgskriterien bis Ende 2021.

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Jenoptik ist sowieso schon interessant

Und der Vorstand ist überzeugt trotz corona-bedingt schwächerem ersten Halbjahr für das Gesamtjahr die angestrebten Zielwerte zu erreichen, nämlich die aktuelle durchschnittliche Markterwartung der Analysten beim Umsatz von etwa 800 Mio EUR und bei der EBITDA-Marge von rund 14,3 Prozent. Das muss also ein wirklich gutes zweites Halbjahr werden. Und die hohen Marterwartungen will man trotz im zweiten Quartal erwarteten, weiteren Corona-bedingten Umsatz- und Ergebniseinbußen insbesondere in den Automotive-nahen Geschäftsbereichen sowie in der Luftfahrtindustrie erreichen.

Die Nachfrage nach Produkten des Jenoptik-konzerns erwies sich im 1. Quartal trotz Corona in vielen Bereichen als positiv. So verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg des Auftragseingangs (bereinigt um die Effekte aus der Entkonsolidierung der Hillos GmbH) um 3,6 Prozent auf rund 212 Mio EUR (i.Vj. 210,4 Mio EUR). Der Auftragsbestand legte deutlich um über 12 Prozent auf 523 Mio EUR zu (31.12.2019: 466,1 Mio EUR).

Die Geschäfte mit öffentlichen Auftraggebern sowie mit der Halbleiterausrüstungsindustrie waren nicht von der Pandemie betroffen und verzeichneten Zuwächse. Die Division Light & Production war durch die Entwicklung in der Automobilindustrie im Umsatz und Ergebnis stark beeinflusst. Insgesamt erlöste Jenoptik im 1. Quartal 2020 einen Umsatz in Höhe von rund 165 Mio EUR. Bereinigt um die Effekte aus der Entkonsolidierung der Hillos GmbH (im Vorjahr Erlöse in Höhe von 5,7 Mio EUR) entspricht das einem leichten Rückgang in dem saisonal schwächsten Quartal im Jahresverlauf von etwa 8 Prozent (i.Vj. 178,3 Mio EUR).

Der Umsatzrückgang führte zu einem adjustierten EBITDA von rund 17 Mio EUR (i.Vj. 23,8 Mio EUR). Die adjustierte EBITDA-Marge belief sich damit auf etwa 10,5 Prozent (i.Vj. 12,9 Prozent). Das nicht adjustierte EBITDA einschließlich der nicht wiederkehrenden Sonderaufwendungen belief sich auf rund 14 Mio EUR, bei einer EBITDA-Marge von 8,3 Prozent.

Aktuell (02.07.2020 / 16:43 Uhr) notieren die Aktien der Jenoptik AG im Xetra-Handel mit einem Plus von 1,66 EUR (8,08 %) bei 22,20 EUR. Auch diese Aktien können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln


Chart: Jenoptik AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2NB601

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