SDAX | Hapag-Lloyd möchte Nummer eins sein

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Die Hapag-Lloyd AG (ISIN: DE000HLAG475) hat Details der neuen Mittelfriststrategie „Strategy 2023“ bekanntgegeben.

Nach einer Phase der Konsolidierung hat sich die Branche der Linienreedereien deutlich verändert. Bezogen auf die Transportkapazität ist Hapag-Lloyd heute mehr als doppelt so groß wie im Jahr 2014. Zugleich ist eine weitere Konsolidierung in der Branche weniger attraktiv aufgrund abnehmender Skaleneffekte, was insgesamt zu einem Wendepunkt führt. Hapag-Lloyd wird sich daher auf eine deutliche Steigerung der Qualität für die Kunden, selektives globales Wachstum und durchgängige Profitabilität fokussieren.

„Größe ist nicht länger Trumpf, sondern strikte Kundenorientierung. Es ist offensichtlich, dass Kunden zuverlässigere Lieferketten erwarten und dass unsere Industrie sich verändern und mehr investieren muss. Gleichzeitig wissen wir, dass Kunden bereit sind, für Mehrwert zu bezahlen. Nach vorne blickend wollen wir Mehrwert schaffen, um die attraktivste Ladung an Bord zu bekommen – dies steht im Mittelpunkt unserer neuen Strategy 2023. Wir möchten die Nummer eins für Qualität sein, dies ist ein ultimatives Kundenversprechen und hebt uns deutlich von unseren Mitbewerbern ab“, so Rolf Habben Jansen, CEO von Hapag-Lloyd.

Die Strategy 2023 von Hapag-Lloyd basiert auf verschiedenen Elementen: Wesentliche Kosteninitiativen fokussieren auf Netzwerkoptimierungen, Terminalpartnerschaften und weitere Verbesserungen im Einkauf sowie in der Steuerung von Equipment. Zusätzlich soll über ein optimiertes Umsatzmanagement die finanziell attraktivste Fracht geladen werden. Im Kern der neuen Strategie steht eine noch bessere Differenzierung am Markt durch eine herausragende Zuverlässigkeit und Servicequalität. Hapag-Lloyd wird deshalb eigene Strukturen, Systeme, Prozesse und operative Abläufe verändern und sich darauf konzentrieren, noch bessere und effizientere Kundenerlebnisse entlang der Lieferkette anzubieten.{loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

Gleichzeitig zielen weitere Optimierungen darauf ab, die Organisation von Hapag-Lloyd agiler, dynamischer und analytischer auszurichten. Es wird mehr in Digitalisierung und Automatisierung investiert werden, um noch stärker von digitaler Exzellenz zu profitieren. So soll beispielsweise der Anteil des Online-Verkaufs über den Web-Kanal bis 2023 auf 15 Prozent des Gesamtvolumens von Hapag-Lloyd gesteigert werden.

Die finanziellen Ziele bis 2023 fokussieren auf wirtschaftlichen Nutzen und eine Rendite auf das investierte Kapital (ROIC), die über den gewichteten Kapitalkosten (WACC) liegen soll. Damit verbunden ist eine EBITDA-Marge von rund 12 Prozent. Zudem wurde ein Kostenmanagement-Programm mit einem Einsparziel von 350 bis 400 Millionen US Dollar gestartet, wodurch auch nach dem Start der strategischen Initiativen die weitere Wettbewerbsfähigkeit auf der Kostenseite gewährleistet werden soll. Beim Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung zu EBITDA) ist eine Quote von kleiner als 3.0x als Ziel gesetzt sowie eine Eigenkapitalquote von mehr als 45 Prozent. Zudem soll eine angemessene Liquiditätsreserve von rund 1,1 Milliarden US-Dollar beibehalten werden.

Aktuell (22.11.2018 / 12:16 Uhr) notieren die Aktien der Hapag-Lloyd AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,38 EUR (-1,31%) bei 28,70 EUR.


Chart: Hapag-Lloyd AG | Powered by GOYAX.de
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