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Die Hamburger Hafen und Logistik AG (ISIN: DE000A0S8488) kauft sich ein Stück Wachstumspotential: HHLA übernimmt mit 50,01 Prozent die Mehrheit am Multifunktions-Terminal "Piattaforma Logistica Trieste" (PLT) im italienischen Seehafen Triest - mit der Option auf weitere Flächen- und Umschlagkapazität.

Nach Odessa (Ukraine) und Tallinn (Estland) ist dies die dritte Hafenbeteiligung der HHLA außerhalb von Hamburg. Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA: "Die Adria-Region hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Als nördlichster Hafen im Mittelmeer ist Triest das südliche Tor für Zentral- und Osteuropa. Die Beteiligung ist eine strategische Erweiterung unseres bestehenden Hafen- und Intermodal-Netzwerks. Der Terminal eröffnet uns die Möglichkeit, an neuen und sich verändernden Ladungsströmen zu partizipieren und diese aktiv mitzugestalten. Wir unterstreichen damit unsere Ambitionen, international wachsen zu wollen. Gleichzeitig werden wir durch Investitionen in Anlagen und Technik unsere Hamburger Terminals weiter stärken. Wir sind ein Hamburger Unternehmen, das in Europa zu Hause ist und global agiert."

Francesco Parisi, Vorstandsvorsitzender der PLT: "Die Beteiligung der HHLA stärkt die Wachstumsaussichten der PLT und des gesamten Hafens von Triest. Unsere Entwicklungsstrategie in Richtung Mittel- und Osteuropa passt zur Ausrichtung der HHLA. Die Position der neuen Partner bestätigt uns in der Entwicklung des von uns vorangetriebenen Terminalausbaus."

Die Terminalanlage liegt innerhalb der Freihafenzone von Triest und verfügt über eine Gesamtfläche von 28 Hektar. Im Norden der Anlage werden vorrangig Stückgutverkehre abgefertigt und logistische Dienstleistungen erbracht. Im Süden entsteht derzeit das neue Herzstück des Terminals: Das neu erschlossene Areal am seeschifftiefen Wasser nimmt im ersten Quartal 2021 den Betrieb auf, der auf den Umschlag von Container- und RoRo-Verkehren ausgelegt ist. Die Kapazität des PLT-Terminals umfasst dann insgesamt ca. 300.000 TEU (Standardcontainer), 90.000 RoRo-Units und 700.000 Tonnen General Cargo. Zudem besteht die Option, die Terminalkapazität durch angrenzende Flächenerweiterungen deutlich auszubauen.

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Die im ersten Halbjahr in Folge der Coronavirus-Pandemie weltweit drastisch gesunkenen wirtschaftlichen Aktivitäten und der daraus resultierende Konjunktureinbruch haben sich auch spürbar auf die Geschäftsentwicklung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ausgewirkt. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis waren stark rückläufig, was sich entsprechend auf die Profitabilität auswirkte. Bedingt durch das schwache Handelsgeschehen insbesondere im zweiten Quartal ging der Containerumschlag im ersten Halbjahr stark und der Containertransport deutlich zurück. Auch das Segment Immobilien konnte sich der Entwicklung trotz weitgehender Vollvermietung nicht entziehen. In Summe führte dies zu einem Konzernumsatz von 628,4 Mio. Euro (- 9,4 Prozent). Das Betriebs-ergebnis (EBIT) sank um 58,8 Mio. Euro (- 51,5 Prozent) auf 55,5 Mio. Euro. Die verfügbare Liquidität des Konzerns lag zum Ende des ersten Halbjahrs 2020 bei 296,1 Mio. Euro (zum 30. Juni 2019: 260,1 Mio. Euro).

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H2TEIL5:SFC Energy AG. - Deutschlands Ballard Power?

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BUCHTIP: EIN SPANNENDES BUCH GEFÄLLIG? Nachhaltigkeit als Anlageprinzip - logisch, zukunftsfähig und lesenswert! Wasserstoff, Energiewende und alles drum herum

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Am 12.08.2020 kündigte Angela Titzrath, HHLA-Vorstandsvorsitzende an: "Die zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie im zweiten Quartal angeordneten Maßnahmen haben Gesellschaft und Wirtschaft vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Als systemrelevantes Unternehmen in der Logistikkette sind wir dennoch jederzeit unserer Verantwortung gerecht geworden und haben verlässlich zur Versorgung Deutschlands und Europas beigetragen. Durch verantwortungsvolle Kostensenkungen und Investitionszurückhaltung haben wir versucht, die starken Auswirkungen der Krise auf unsere Geschäftsentwicklung aufzufangen und um vorbereitet zu sein, wenn sich die Lage wieder entspannt. Derzeit gehen wir von einer graduellen Erholung in der zweiten Jahreshälfte aus. Ungeachtet der anhaltenden Herausforderungen, die uns viel abverlangen, arbeiten wir weiter an der Stärkung der Zukunftsfähigkeit der HHLA. So ist das Unternehmen in den vergangenen Monaten noch einmal deutlich digitaler geworden. Innovativ gehen wir in diesem Jahr auch bei der Auszahlung der Dividende vor. Unseren Aktionären bieten wir an, anstelle der üblichen Bardividende diese in A-Aktien der Gesellschaft zu beziehen. Dies ist ein weiterer Beitrag zur Sicherung der Liquidität, die trotz Pandemie-induzierter Belastungen weiterhin ausreicht, um fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen."

Prognose war und ist nicht möglich - Corona ist egrade für einen Logistiker,d er floriert wenn der weltweite Handel blüht, schwierig.

Aktuell (29.09.2020 / 11:06 Uhr) notieren die Aktien der Hamburger Hafen und Logistik AG im Xetra-Handel mit einem Plus von 0,16 EUR (+1,09% %) bei 14,82 EUR. Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Hamburger Hafen und Logistik AG | Powered by GOYAX.de

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