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Steinhoff International Holdings NV (ISIN: NL0011375019)‚s 100% - Tochter PEPCO  Group Ltd. (Großbritannien)  hat heute Zahlen für das zum 31.03.2020 endende Erste Halbjahr veröffentlicht.Zusammengefasst kann man sagen bis zum 31.03. war die Wachstumsstory in Takt! Wichtig für den Konzern.

Eckdaten der Bilanz: Hier muss man genau zwischen den „ersten 5 Monaten“ und dem letzten Monat, Corona-betroffen, unterscheiden. Corona hat natürlich getroffen und die Wachstumsstory unterbrochen oder gebrochen?  Einiges spricht "nur" für eine Unterbrechung: Gesunde Unternehmen, die die Krise überstehen werden wahrscheinlich eine geschwächte und ausgedünnte Konkurrenz vorfinden und so ihren Wachstumskurs fortsetzen können mit „Turbo“. Wir unterscheiden also jeweils die Daten für die ersten fünf Monate und das Gesamtergebnis nach 6 Monaten – immer noch positiv, aber Lock-Down heisst natürlich für einen Shop-Betreiber, der keine Lebensmittel verkauft, keinen oder weniger Umsatz.

Das erste Halbjahr (welches auch das entscheidende Weihnachtsquartal umfasst) zeigte eine Wachstumsrate beim Umsatz von 9,7% auf 1,912 Mrd. EUR (Ende Februar noch plus 14,4%, 1,705 Mrd. EUR) - hiervon kann Metro oder Aldi nur träumen. Das EBIT erreichte immerhin 116 Mio. EUR (Feb. 139 Mio. EUR) – ein Minus von 14,9%. Wachstum ergab sich einerseits aus der europaweiten Expansion mit insgesamt 2.844 Geschäften (Plus 15,0 %) und einem organischen Wachstum von 0,7% (Feb. Noch +5,0%). AKTUELL SIND WIEDER 99% DER STORES GEÖFFNET. Man nähere sich wieder den Vor-Corona-Umsatzzahlen, auch wenn der Umsatz pro Fläche immer noch niedriger sei als vor der Krise.

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Wachstumsschwerpunkte sind weiterhin Zentral- und Osteuropa - Dealz startete in Polen und Spanien und betreibt dort mittlerweile zum Stichtag 85 Stores (65% mehr als zuvor). Poundland konnte für 76 Geschäftsmietverträge niedrigere Mieten durchsetzen, gut für die Marge.

Die Einzelmarken

Pepco eröffnete 126 weitere Geschäfte im ersten Halbjahr 23 Stores wurden aufgewertet oder verlegt. Bulgarien war mit 12 neuen StoresSchwerpunkt. Geplant sind im Geschäftsjahr bis zu 300 neue Stores. Italien kommt neu auf die Pepco-Landkarte - Ziel 10 Geschäfte bis Jahresende. Poundland ist weiter im Konsolidierungsmodus. Die angestrebte Mietreduktion erreichte bereits Level übe r den ursprünglich geplanten 25%. Mit Billigprodukten und der Eigenmarke "PEP&CO" konnte im Kleidungsmarkt Grossbritanniens und Irland gepunktet werden. Dealz ist auf Kontinentaleuropa konzentriert und eröffnete im ersten Halbjahr 32 weitere Geschäfte, geplant waren vor der Corona-Krise 50 Neueröffnungen bis Ende des Jahres. Die Neueröffnungen waren in den neuen Märkten Polen und Spanien.

NACHTRAG 24.06.2020, 12.18 Uhr: Die heutigen Nachrichten der Südafrika-Tochter Steinhoffs sind auch nicht schlecht: Steinhboff's Südafrika Tochter holt sich frisches Geld und meldet Rekordumsätze nach dem Lockdown

CEO zufrieden

Andy Bond, CEO der Pepco Group: It is pleasing to report continued strong operational, strategic and financial progress made by all parts of the Pepco Group before the impact of Covid. We continued our store expansion programme, delivered compelling like-for-like sales growth and converted sales to profit, while at the same time investing in infrastructure and maintaining our price leadership position within the European discount variety retailing sector.

When Covid impacted, the Group reacted quickly, protecting both our teams throughout the supply chain and our customers in our stores while protecting our cash position. Our actions ensured we had sufficient liquidity to operate through this wave of the virus but also by, for example, maintaining our store expansion programme, leave us positioned strongly to thrive once we are through this period of reduced consumer demand. All of this was delivered while maintaining high levels of morale among colleagues and ensuring other stakeholders, such as our suppliers, were treated with respect and fairness when negotiating new arrangements. Personally, and on behalf of the Board, I would like to thank every colleague across the Pepco Group who have worked tirelessly and shown enormous commitment to ensure that we continued to serve our customers in this particularly challenging period.

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Looking forward, the consumer outlook remains uncertain and our plans reflect our expectation of a ‘new normal’ trading environment once we all emerge from the Covid virus. However, it is likely that consumer demand for discount retailing will increase in a period of prolonged economic uncertainty and we are extremely well placed to take advantage of this trend. We remain confident that we have the vision, the strategy and the business model to continue to deliver attractive long-term sales and profit growth.”

Die Dynamik stimmt positiv und macht PEPCO Group Ltd. attraktiv -eigentlich zu schade zu verkaufen.

Pepco Group soll noch viel bewegen!

Pepco Group, die erfolgreiche Tochter Steinhoffs, die europaweit mit beeindruckenden Wachstumszahlen von sich reden machte und jetzt wieder macht, die als Perle in der Krone Steinhoffs bezeichnet wird, wäre ohne Corona wohl schon börsennotiert und hätte die Gruppe mit einem kräftigen Liquiditätsschub schlagkräftiger in der Krise gemacht - aber wegen Corona hieß es ja "verschoben", wobei auch die Variante eines Direkt-Verkaufs immer wieder diskutiert wurde. Aber die Preisvorstellungen Steinhoffs für das ganze (oder eben Teile im Rahmen eines Börsengangs) können nur in entspannteren Nach-Corona-Zeiten, wenn "die Geschäfte wieder laufen" auch nur annähernd erzielt werden. Also muss man noch auf den Milliardensegen warte. Bloomberg fasste die Entwicklung am 12.03.2020 so zusammen:

„Steinhoff, which had been considering a sale or listing of Pepco, plans to delay the process until later this year, the people said, asking not to be identified because the information is private.Buyout firms including Advent International and Partners group Holding AG have been considering bids for Pepco Group, which owns the Poundland discount chain, Bloomberg News reported in January. Steinhoff was seeking to value the business at more than 4 billion euros ($4.5 billion) in a sale, people with knowledge of the matter said at the time.“

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Wirkungen der Corona-Krise auf den Gesamtkonzern

Bereits am 09.06.2020 veröffentlicht: Klar: Als weltweit tätiger Retailkonzern wurde man durch die Schließungen nahezu aller Geschäfte, die Hygienemaßnahmen in den – wiedereröffneten – Stores und Warenlagern betroffen: Auch Steinhoff musste eine Umstellung der Verhaltensweisen seiner Kunden feststellen – Onlinetrend allenthalben, nicht unbedingt positiv für den noch größtenteils storegebundenen Konzern. Positiv sei die stark gestiegene Nachfrage nach Wiedereröffnung der Stores, deren Dauerhaftigkeit man natürlich nicht abschätzen könne. Das Ausscheiden von Wettbewerbern aus wirtschaftlichen Gründen erhöhe die Marktanteile vieler Konzerntöchter nach der Pandemie und eröffne so neue Möglichkeiten – hier denkt man wahrscheinlich insbesondere an die Südafrika-Tochter, die vor kurzem gute Zahlen liefern konnte. Auch der niederpreisige Discountansatz helfe beim Marktanteilsausbau. „The Group's main trading subsidiaries, with their more resilient and defensive discount and value positioning, are, however, confident that they are well positioned to gain market share in the post-COVID-19 'new economy'.“ FORTSETZUNG

Heute (23.06.2020 / 08.03) notierten die Aktien der Steinhoff International Holdings AG im Tradegate-Handel nahezu unverändert bei 0,053 EUR. Auch diese Aktie können Sie ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Steinhoff International Holdings NV | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: NL0011375019