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Mit seinem Konzept in die Top-Unternehmen des Mittelstandes zu investieren fährt die Beteiligungsgesellschaft Indus Holding AG (ISIN: DE0006200108) einen Wachstumskurs. Die Investitionen in Sachanlagen und in das Wachstum neuer Unternehmen zahlen sich laut Indus nach und nach aus. Das Wachstum in den Segmenten wird zudem durch die Zukäufe angefeuert.


Wachstum in fast allen Segmenten

Beim Halbjahresbericht 2015 kann das Unternehmen somit trotz des schwierigen internationalen Marktumfeldes ein starkes Wachstum vorweisen. Die Umsätze legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13% auf 675,6 Mio. EUR zu. Bis auf den Bereich Bau und Infrastruktur stützte das Umsatzwachstum in allen Segmenten, vor allem in Metall- sowie Gesundheitstechnik, den Anstieg beim Gesamtumsatz. Der Bereich Bau und Infrastruktur soll aber in der zweiten Jahreshälfte sein Wachstum wegen der guten Auftragslage nachholen.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 7% auf 62,7 Mio. EUR an. Mit 14% stieg der Gewinn am stärksten und belief sich auf 32 Mio. EUR. Die 44 Mio. EUR an Kosten für Zukäufe zahlen sich neben den Investitionen von 32 Mio. EUR in Sachanlagen besonders aus.


Weiterhin gute Aussichten

Das dynamische Wachstum der akquirierten Unternehmen sorgt bei Indus für weiterhin optimistische Aussichten. Die mittlerweile 43 Beteiligungen sollen auch von den Problemen der Märkte in China und Russland kaum beeinflusst sein. Unternehmenschef Abromeit bekräftigt deshalb die Ziele für dieses Jahr. Der Umsatz soll von 1,26 Mrd. EUR in 2014 auf 1,3 Mrd. EUR anwachsen und das Ebit von 127 Mio. EUR im Vorjahr auf bis zu 130 Mio. EUR.

Da Indus in diesem Jahr weitere Zukäufe plant, könnte sich das Jahresergebnis noch um die Umsätze und Ergebnisse aus diesen erhöhen. Insgesamt will das Unternehmen in diesem Jahr 100 Mio. EUR investieren. Die Anleger nehmen die Halbjahresbilanz positiv auf und ließen den Kurs der Aktie um über 1% ansteigen.

Nach der Kurskorrektur im Juni ist nun eine erneute Wende und somit ein langfristiger Anstieg möglicher. Ob das Allzeithoch von 50,78 EUR in diesem Jahr jedoch überschritten wird ist vorerst noch unsicher. Die weitere Entwicklung der Investitionen und der neuen Zukäufe wird die Richtung vorgeben.

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