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Prime Standard | USU Software muss anpassen

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Die USU Software AG (ISIN: DE000A0BVU28) und ihre Tochtergesellschaften haben nach IFRS im 3. Quartal 2019 die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr deutlich ausgebaut.

So steigerte der Konzern das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (“EBITDA”) von TEUR 1.922 im 3. Quartal 2018 um 65,6% auf jetzt TEUR 3.183 in Q3/2019. Zugleich stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (“EBIT”) um 51,4% auf TEUR 1.849 (Q3/2018: TEUR 1.221). Das Konzernergebnis erhöhte sich um 149,5% von TEUR 946 im Vorjahresquartal auf nunmehr TEUR 2.360 im Berichtsquartal. Darin enthalten ist ein Steuerertrag in Höhe von TEUR 455 (Q3/2018: TEUR -289). Das Ergebnis pro Aktie belief sich entsprechend auf EUR 0,22 (Q3/2018: EUR 0,09). Auch das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (“Bereinigtes EBIT”) verbesserte USU im 3. Quartal 2019 um 40,1% auf TEUR 2.194 (Q3/2018: TEUR 1.566).

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Wesentlicher Wachstumstreiber war der Ausbau der Lizenzerlöse, die sich im 3. Quartal 2019 signifikant um 43,9% gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres auf nunmehr TEUR 4.126 (Q3/2018: TEUR 2.868) erhöhten. In Summe verbesserte sich der Konzernumsatz gegenüber dem starken Vorjahresquartal um 5,9% auf TEUR 23.836 (Q3/2018: TEUR 22.504).

Auf 9-Monats-Sicht erzielte USU einen Umsatz von TEUR 68.713 (Q1-Q3/2018: TEUR 64.278). Dies entspricht einem Anstieg um 6,9% gegenüber dem Vorjahr. Dabei profitierte USU auch vom weiter anziehenden Auslandsgeschäft, welches um 7,3% auf TEUR 19.134 (Q1-Q3/2018: TEUR 17.833) anstieg. Entsprechend erhöhte sich der Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2019 leicht auf 27,8% (Q1-Q3/2018:  27,7%). Dank erfolgreicher Vertragsabschlüsse baute USU die Lizenzerlöse um 32,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 10.361 (Q1-Q3/2018: TEUR 7.829) aus.

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Daher steigerte USU auch das EBITDA im Vorjahresvergleich um 95,4% auf TEUR 5.603 (Q1-Q3/2018: TEUR 2.868). Darin enthalten waren TEUR 1.696, die aus der Anwendung der neuen IFRS 16 Vorschrift im Zusammenhang mit der Abbildung von Leasing- und Mietverträgen resultieren. Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 3.755 (Q1-Q3/2018: TEUR 2.119) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein EBIT von TEUR 1.848 (Q1-Q3/2018: TEUR 749). Dies entspricht einer operativen Ergebnissteigerung um 146,7% gegenüber dem Vorjahr. Das Bereinigtes EBIT stieg im Zuge der Ausweitung des margenstarken Softwaregeschäftes um 58,4% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.884 (Q1-Q3/2018: TEUR 1.821).

Für das laufende Schlussquartal erwartet der Vorstand, dass sich mehrere Risikofaktoren negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken werden. So planen mehrere potentielle Großkunden im In- und Ausland statt eines Software-Lizenz-Vertrages einen Software-as-a-service- (SaaS-) Auftrag zu erteilen. Ursprünglich geplante Software-Lizenzumsätze können dadurch nicht direkt realisiert werden, sondern verteilen sich über die Laufzeit des SaaS-Vertrages. Dazu kommen die verhaltene Entwicklung des französischen Marktes sowie Auslastungslücken im Servicesegment. Daher hat der Vorstand die Guidance für den Konzernumsatz im Gesamtjahr 2019 auf EUR 93 – 95 Mio. (2018: EUR 90,5 Mio.) angepasst und die des Bereinigten EBIT auf nunmehr EUR 5 – 8 Mio. (2018: EUR 4,1 Mio.). In Summe wird USU damit auch im laufenden Jahr den Konzernumsatz und das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich ausbauen.

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Des Weiteren wurde auch die Mittelfristplanung für die USU-Gruppe angepasst: Aufgrund der jüngsten Entwicklungen geht der Vorstand nun von einem durchschnittlichen organischen Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% aus. Dabei soll sich die operative Marge auf Basis des Bereinigten EBIT mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft in den nächsten 4 Jahren auf 13-15% erhöhen.

Aktuell (21.11.2019 / 11:50 Uhr) notieren die Aktien der USU Software AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -2,55 EUR (-14,33 %) bei 15,25 EUR.


Chart: USU Software AG | Powered by GOYAX.de
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