Prime Standard | SFC Energy: Öl-Industrie erteilt Auftrag – weiter so…

Post Views : 221

nebenwerte news nebenwerte magazin02.03.2020 – Simark Controls Ltd., ein Unternehmen der SFC Energy AG ( ISIN: DE0007568578) hat einen weiteren Folgeauftrag für vollintegrierte Frequenzwandler-Antriebssysteme (engl. Variable Frequency Drives, VFDs) von einem bestehenden Ölkonzernkunden in Alberta, Kanada, erhalten. Dieser Auftrag beinhaltet VFD-Systeme für insgesamt 68 ESP-Systeme. Dabei betreiben die VFD-Systeme Pumpen (engl. ESPs) zur Förderung von Schweröl aus den Förderstellen. Die VFDs ermöglichen signifikante Einsparungen bei Installation und Betrieb. Weitere Vorteile sind verbesserte Pumpenlaufzeiten, optimierter Betrieb und höhere Fördermengen.

„Wir freuen uns sehr über diesen neuen, sogar noch größeren Folgeauftrag für unsere VFD-Lösungen von diesem Ölkunden“, sagt Martin Curtis, President von Simark Controls. „Mit unserer System- und Integrationsexpertise und unseren sauberen, innovativen Produktlösungen können wir die wachsende Nachfrage der Öl- und Gasproduzenten nach betrieblicher Leistungssteigerung und mehr Umweltfreundlichkeit perfekt bedienen.“

„Wir sehen in diesem Auftrag den Beleg für eine beginnende Stabilisierung des kanadischen Öl- und Gasmarktes, der seit fast drei Jahren unter Logistikherausforderungen und fehlenden Transportinfrastrukturen leidet“, sagt Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Energy. „Zusätzliche Pipelineprojekte dürften die Nachfrage nach unseren hocheffizienten Automations- und Stromversorgungslösungen weiter antreiben.“{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google-300-250)}

Die SFC Energy AG hat ihre im November 2019 revidierten Ziele

in Bezug auf Umsatz als auch Profitabilität für das Gesamtjahr 2019 erreicht.Nach vorläufiger Konsolidierung erwirtschaftete die Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2019 einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 58,5 Mio. (2018: EUR 61,7 Mio., revidierte Jahresprognose 2019: EUR 58 bis 62 Mio.). Grund für die angepasste Jahresprognose und die damit unter dem Vorjahr liegende Umsatz- und Ergebnisentwicklung war zum einen eine deutliche Investitionszurückhaltung im Bereich Oil & Gas und zum anderen die fehlende Auftragsvergabe eines Beschaffungsvorhabens im Verteidigungsbereich in Deutschland.

WOCHENAUSBLICK CHANCEN BEI WIRECARD; HELLOFRESH; PROSIEBENSAT1 – Zahlen und Prognosen

MDAX Dividendenkönige – Top Drei des nwm: Aareal, freenet und RTL

Morphosys setzt auf die FDA – Zulassung Tafasitamap liegt jetzt dort – im beschleunigten Verfahren

Corestate liefert eine hohe Dividendenrendite und gute Aussichten – Chance in der Krise?

DEFAMA refinanziert 100% zu 1,05% – spannend und interessant

QSC schließt 2019 durch plusnet-Verkauf stark ab, 2020 wird neu aufgebaut – soll zweistellliges Wachstum mit Anlaufverlusten geben

GOLD, GOLD – geht es Richtung 5.000,00 EUR die UNZE -GOLDREPORT – KOSTENLOS

EINE AKTIE DIE BESSER ALS WIRECARD IST – HIER

{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google)}

Das bereinigte EBITDA lag laut vorläufigen Berechnungen im Berichtsjahr bei EUR 3,6 Mio. (2018: EUR 3,7 Mio.). Das bereinigte EBIT belief sich laut vorläufigen Berechnungen im Jahr 2019 auf EUR 0,3 Mio. gegenüber EUR 2,6 Mio. im Vorjahr. Beide Ergebniszahlen (bereinigtes EBITDA und bereinigtes EBIT) beinhalten die Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 16.

Ohne Anwendung von IFRS 16 ergibt sich ein bereinigtes EBITDA von EUR 1,3 Mio. sowie ein bereinigtes EBIT von EUR 0,1 Mio. Damit wurde auch ohne Effekte aus der Anwendung des IFRS 16 ergebnisseitig die angepasste Jahresprognose erreicht (bereinigtes EBITDA in einer Größenordnung von EUR 0,5 bis 2,5 Mio. und bereinigtes EBIT von EUR -0,5 bis 1,5 Mio.).

Der Umsatz im Bereich Oil & Gas lag im Berichtsjahr aufgrund fehlender Pipeline-Kapazitäten für Öl und Gas in West-Kanada, die zu einer deutlichen Investitionszurückhaltung führten, laut vorläufigen Zahlen mit 15,6 % unter dem Vorjahr. Dieser Investitionsstau beginnt sich infolge erster positiver Entscheidungen bezüglich neuer Pipeline-Kapazitäten aktuell aufzulösen. SFC Energy ist mit einem wieder erstarkten Auftragsbestand ins erste Quartal 2020 gestartet. Im laufenden Geschäftsjahr steht der Ausbau des USA-Geschäfts im strategischen Fokus, um die Abhängigkeit vom kanadischen Öl- und Gasgeschäft weiter nachhaltig zu reduzieren.

Im Berichtsjahr ist es gelungen, das Geschäft im Segment Defense & Security weiter zu internationalisieren. Der internationale Anteil am Umsatz ist auf Jahressicht laut vorläufigen Berechnungen um 84,5 % gewachsen (Auslandsanteil: 70,5 %, nationaler Anteil 29,5 %). Der umsatzseitige Rückgang um 24,2 % im Vergleich zum Vorjahr basiert weiterhin auf dem hohen Vergleichswert des Vorjahreszeitraums, der einen großvolumigen Auftrag der Bundeswehr beinhaltete. Die deutliche Diversifizierung des Kundenstammes unterstreicht das hohe Vertrauen, das SFC-Energy-Lösungen entgegengebracht wird und festigt die führende Stellung der Unternehmensgruppe als Anbieter von zuverlässigen Brennstoffzellensystemen im internationalen Verteidigungsbereich weltweit.

{loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

Das Segment Industry konnte im Berichtsjahr mit einem Plus von 5,7 % solide Zuwächse bei nahezu gleichbleibender Marge erwirtschaften. Die positive Entwicklung resultiert insbesondere aus einer gestiegenen Nachfrage nach der von PBF entwickelten modularen Produktplattform für Kunden in der Laserindustrie, welche die schwächere Nachfrage bei Kunden in der Halbleiterindustrie überkompensieren konnte.

Das zivile Brennstoffzellengeschäft im Segment Clean Energy & Mobility zeigte prozentual das stärkste Wachstum im Vorjahresvergleich (+25,7 %) mit einer Trendwende im Endkundengeschäft (+6 %) sowie einem überdurchschnittlichen Zuwachs im Bereich Industriekunden (+36 %). Treiber dieser positiven Entwicklung war eine hohe Nachfrage aus den Märkten für Sicherheitstechnik und Windenergie in Europa und insbesondere Asien. Zudem konnte auf Grund des starken industriellen Anteils die Marge auf über 43 % gesteigert werden.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Produkt)}

Prognose 2020

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 geht der Vorstand von einem organischen Wachstum und einem Konzernumsatz in Höhe von EUR 64 bis 71 Mio. aus. Dabei wird eine Steigerung der Profitabilität mit einem bereinigten EBITDA in einer Größenordnung von EUR 3,6 bis 6,6 Mio. und einem bereinigten EBIT von EUR 0,1 bis 3,1 Mio. angepeilt. Das untere Ende der Bandbreite beinhaltet keine neuen Aufträge von nationalen Verteidigungskunden.

Die Mittelfristprognose bleibt völlig intakt. Der Vorstand bekräftigt die mittelfristige Planung, in den nächsten drei bis vier Jahren einen Umsatz von über EUR 100 Mio. mit einer bereinigten EBITDA-Marge von deutlich über 10 % zu erreichen.

{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Cube)}

Aktuell (02.03.2020 / 08:04 Uhr) notiert die Aktie der SFC Energy AG im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,35 EUR (-3,25 %) bei 10,40 EUR.


Chart: SFC Energy AG | Powered by GOYAX.de
{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Wasserstoff)}
MDAX | Morphosys: ZULASSUNG liegt jetzt bei FDA – Tafasitamap nicht zu stoppen?
SDAX | ISRA Vision liefert Zahlen im Schatten des Übernahmeangebots

Share : 

Interviews

Wochenrückblick

Trendthemen

Anzeige

Related Post

Anzeige

Aktuelle Nachrichten

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner