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mdax news nebenwerte magazin25.10.2019 - 1&1 Drillisch musste 85 Mio EUR vom geplanten EBITDA abziehen und das heisst natürlich, dass vor diesem Hintergrund United Internet AG (ISIN: DE0005089031)  ihre EBITDA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr um ca. 85 Mio. EUR korrigieren muss und erwartet nunmehr ein EBITDA von rund 1.250 Mio. EUR.

UND ES KÖNNTE NOCH SCHLECHTER WERDEN: Parallel zu den Price Reviews wird die Berechtigung einer von dem Vorleistungsanbieter im Dezember 2018, unter Bezugnahme auf die Frequenzauktion 2015, geforderten Preiserhöhung in einem weiteren schiedsgutachterlichen Verfahren überprüft. Es handelt sich dabei um jährlich ca. 12 Mio. EUR für einen fünfjährigen Leistungszeitraum von Juli 2015 bis Juni 2020. Auch dazu wird 2020 eine Entscheidung erwartet. 1&1 Drillisch hält diese Forderung für nicht berechtigt.

die erfolgsgeheimnisse

Und die Aktie fällt wie ein Stein

WAs nützt es wenn Aktienkäufe des Vorstands und Hauptaktionärs Rolph Dommermuth.für eine bessere Kursentwicklung sorgten, wenn solche Nachrichten alles wieder verhagelln.

Während alles auf die 5G Einführung zu warten scheint und sich bis dahin die Erwartungen an die United Internet und auch die Tochter 1&1 Drillisch in engen Bahnen bewegen - keine nennenswerten Umsatz- oder Gewinnveränderungen erwartet.- werden kontinuierlich Aktien "vom Markt" genommen. Zu Kursen, die Rolph Dommermuth immer noch als günstig einschätzt. Folglich kaufte der Vorstand Ralph Dommermuth nun mit seiner "Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft" für über 16  Millionen EURO Aktien der United Internet AG.

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Hinzu kommt das die United Internet AG aktuell aus früheren Aktienrückkaufprogrammen 4.702.990 eigene Aktien hält, dazu die 1.122.869 aus dem aktuellen Programm, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. ABER UNGEPLANTES ODER VERHARMLOSEN VON DROHENDEN KOSTEN, rächt sich mehr als eine vorsorgende Bilanzierung, die nicht auf Effekte, sondern "ein faires Bild" des Unternehmens Wert legt.

Die Prognose war sowieso schon verhalten

Insbesondere aufgrund des schwächer laufenden (margenschwachen) Hardware-Geschäfts sowie der unterjährig verstärkten Nachfrage von Bestandskunden nach LTE-Mobilfunktarifen konkretisierte der Vorstand von United Internet seine Umsatz-Prognose für das Geschäftsjahr 2019 Mitte August. Bei den um Hardware bereinigten Umsätzen wird nunmehr ein Anstieg um ca. 3 % erwartet. Inklusive der Hardware-Umsätze wird ein Anstieg des Gesamtumsatzes von ca. 2 % (bisher: ca. 4 %) erwartet. Aufgrund des geringen Ergebnisbeitrags des Hardware-Geschäfts und des vorteilhaften LTE-Einkaufsmodells ergeben sich dadurch beim EBITDA keine wesentlichen Auswirkungen.

Kann Dommermuth überzeugen? Eine punktuelle Änderung einer vergangenen Kostenkalkulation ändert doch nicht das Unternehmen und seine Zukunft, oder? DIE aktuelle Analyse zu United Internet kostenlos.

Infolge des erst nach der Planerstellung 2019 neu regulierten TAL-Entgelts (Erhöhung ab Juli 2019 um ca. -10 Mio. EUR) sowie initialer Kosten im Zusammenhang mit Planungen und Vorbereitungen für das 5G-Mobilfunknetz (ca. -5 Mio. EUR) konkretisiert der Vorstand seine EBITDA-Prognose auf ein Wachstum von ca. 11 % statt bisher ca. 12 % (bzw. ca. 7 % statt bisher ca. 8 % gemäß IFRS 15). SO SAH ES ZUMINDEST AM 7.10. AUS, KOMMT DA JETZT NOCH WAS?

Aktuell (25.10.2019 / 08:35 Uhr) notieren die Aktien der United Internet AG im Frankfurter-Handel im Minus mit 13,81 % bei 31,00 EUR.


Chart: United Internet AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0005089031

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