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Der Stahlkonzern Salzgitter AG (ISIN: DE0006202005) rechnet in diesem Jahr bei stabilen Umsätzen mit einem Ergebnis vor Steuern (Ebt) im unteren zweistelligen Millionenbereich. Dies gab das Unternehmen bekannt nachdem es in der vergangenen Woche bereits mitgeteilt hatte, dass die Jahresprognose gesenkt wurde.

Grund für die Senkung sind die niedrigen Stahlpreise, die vor allem durch ein Überangebot aufgrund geringer Nachfrage und Chinas billige Exporte verursacht werden. Die aufgrund des guten ersten Quartals angehobene Prognose von einem Vorsteuergewinn im mittleren zweistelligen Millionenbereich musste nun nach unten korrigiert werden.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres konnte das Unternehmen, dank seines Restrukturierungsprogramms und trotz des von 6,81 auf 6,69 Mrd. EUR abgesackten Umsatzes, einen Anstieg des Ebt von 5,5 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 24 Mio. EUR verzeichnen. Nach Steuern bleibt nun wieder ein Gewinn in Höhe von 12,1 Mio. EUR übrig. Im Vorjahr fiel noch ein Verlust von 12,2 Mio. EUR an.

Belastend für das Ergebnis waren aber auch Kosten für einen Hochofen und für Rückstellungen von 77,1 Mio. EUR sowie ein Verlust aus der 25% Beteiligung am Kupferproduzenten Aurubis AG (ISIN: DE0006766504). Salzgitter erwartet aus der Beteiligung in diesem Jahr einen Minusbetrag von 12,8 Mio. EUR

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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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