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Die Software AG (ISIN: DE000A2GS401) hat keine Angst vor Corona - Dividende für 2019 erhöht - und jetzt ein gutes Q1 abgeliefert: Cloud+IoT plus 60%, Gesamtumsatz plus 2% trotz cornabedingter Verschiebungen,

Die Auftragslage beeindruckt insbesondere, hier konnten kräftige Zuwächse realisert werden. Dass der Gewinn nicht mithalten kann, liegt an der seit 2 Jahren laufneden sog. Transformation der Software AG und den damit verbundenen Investitionen. Man kommt jedenfalls auf dem Weg zu wiederkehrenden Umsätzen und Steigerung des Cloud und IoT-Anteils kräftig voran. Unbeirrt durch die notwendigen Maßnahmen im Rahmen der Corona-Eindämmung. Konkret

"Der Geschäftsbereich Adabas & Natural (A&N) startete besser als erwartet ins Jahr und verzeichnete beim Auftragseingang ein Plus von 47 Prozent und ein Umsatzwachstum von 5 Prozent auf 57,5 Millionen Euro. Der Lizenzumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 21,5 (Q1 2019: 17,8) Millionen Euro. Der A&N Wartungsumsatz erreichte 35,9 (Q1 2019: 36,8) Millionen Euro und gab damit um 2 Prozent nach. Im Geschäftsbereich Digital Business Platform (DBP, exkl. Cloud & IoT) wurden einige Abschlüsse aufgrund der Corona-Krise gegen Ende des ersten ins zweite Quartal verschoben. Daraus resultierte im Berichtsquartal ein Zuwachs beim Auftragseingang von lediglich 1 Prozent und ein Rückgang des Gesamtumsatzes um 3 Prozent auf 88,1(Q1 2019: 90,5) Millionen Euro. Die Lizenzumsätze verringerten sich um 13 Prozent auf 18,6 Millionen Euro. Im Geschäftsbereich Cloud & IoT lagen die Ergebnisse deutlich über den Erwartungen: der Auftragseingang stieg um 65 Prozent und der Umsatz um 60 Prozent. Der Bereich erzielte Umsätze von 15,4 (Q1 2019: 9,5) Millionen Euro. Der Wartungsumsatz stieg um 27 Prozent auf 2,0 (Q1 2019: 1,6) Millionen Euro, bei einer Steigerung der SaaS-Erlöse von 41 Prozent auf 6,9 (Q1 2019: 4,9) Millionen Euro. Die Lizenzumsätze verbesserten sich um 107 Prozent auf 6,5 (Q1 2019: 3,1) Millionen Euro."

Insgesamt verzeichnete man einen Gesamtjahresumsatz von 207,0 (Q1 2019: 201,4) Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 2 Prozent. Das EBIT des Unternehmens lag im Berichtszeitraum mit 28,7 (Q1 2019: 42,2) Millionen Euro über den Markterwartungen - aber kräftig unter Voirjahreswert - Transformationsprozess und Verschiebung von Aufträgen.

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Teil1: MuM, DataGroup und MBB - Lukas Spang lag bisher richtig mit seinen Empfehlungen

Teil2: Wirecard, Encavis und Evotec - nwm war auch nicht so übel

Teil3: PNE, SBF und Dic Asset - Michael C. Kissig eine Woche später eingestiegen, auch besser als die Indizes

"Im ersten Quartal hat sich die Software AG gut entwickelt; die Dynamik des Unternehmensumbaus zeigt sich in unseren Ergebnissen. Bislang erwies sich unser Geschäft angesichts der COVID-19-Pandemie als widerstandsfähig. Wir haben schnell gehandelt, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen, haben unseren Kunden genau zugehört und schnell auf ihre Anforderungen reagiert. Unsere geschäftskritischen Produkte, die Tatsache, dass die am stärksten betroffenen Branchen für uns nur eine untergeordnete Rolle spielen und das durch den Unternehmensumbau getriebene kontinuierliche Wachstum der wiederkehrenden Umsätze auch im ersten Quartal verleihen uns eine gewisse Widerstandsfähigkeit. Dieses Wachstum, das unterstrichen wird durch den Gewinn weiterer Neukunden, hat unsere Finanzlage gestärkt und ermöglicht uns diese Zeit zu meistern. Niemand kann voraussagen, wie lange diese unsichere gesamtwirtschaftliche Situation andauern wird. Die IT-Nachfrage wird jedoch hoch bleiben, und wir erfüllen alle Voraussetzungen, um davon zu profitieren, sobald das Marktumfeld besser wird", sagte Sanjay Brahmawar, Vorstandsvorsitzender der Software AG.

Man traut sich eine Prognose zu - coronareduziert, aber immer noch...

Entsprechend erwartet der Vorstand jetzt für die beiden DBP-Umsatzbereiche ein abgeschwächtes Wachstum. Der Ausblick für das robuste A&N-Geschäft und für die operative EBITA-Marge bleibt jedoch unverändert. Als Folge der wahrscheinlich anhaltenden Veränderungen, die durch COVID-19 bei Unternehmen und ihren operativen Strukturen ausgelöst wurden, wird mittelfristig eine Intensivierung der Nachfrage nach Digitalisierungssoftware erwartet. Die Software AG bestätigt deshalb ihre Ziele für 2023, insbesondere strebt das Unternehmen einen Umsatz von 1 Milliarde Euro und eine Steigerung der operativen Marge auf 25 bis 30 Prozent an.
Die Gesamtprognose für das Geschäftsjahr 2020 stellt sich wie folgt dar:

Angepasster Ausblick Geschäftsjahr 2020    
      GJ 2019
in Mio. €
Ausblick GJ 2020            

(Stand 28. Januar)

in %1
Ausblick GJ 2020           

(Stand 23. April)

in %1
Auftragseingang
DBP exkl. Cloud & IoT
241,1 +10 % bis +15 %1 +0 % bis +10 %1
Auftragseingang
DBP Cloud & IoT
65,9 +40 % bis +60 %1 +20 % bis +40 %1
Auftragseingang A&N 100,8 -3% bis +3%1 unverändert
Operative Marge
(EBITA, Non-IFRS)2
29,2 % 20 % bis 22 % unverändert

depression

Aktuell (23.04.2020 / 09.35 Uhr) notieren die Aktien der Software AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,76 EUR (+2,41 %) bei 30,56 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln


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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2GS401, DE0005158703

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