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Thyssenkrupp AG (ISIN: DE0007500001) erwischt es heute richtig - Elevatorverhandlungen nur noch mit Zweien, der mit dem höchsten Preisgebot ist raus, gestern Mittag senkt Moody's das Rating auf nur noch "B1" und

der Aktienkurs testet die 10,00 EUR Marke, kurzfristig drunter. Am 14.02. das Aus für das Grobblechwerk Duisburg - entweder Verkauf oder Schließen, die Bilanzzahlen zum 31.12.2019 zeigten die vielen Baustellen im Konzern, viel zu tun, wiel Geld nötig und jetzt fällt der mit dme höchsten Gebot aus. Warum? Könnte einmal ein Timingproblem sein: Kone's Angebot hätte bestimmt zu längeren Prüfprozessen der Kartellbehörden weltweit geführt - die Drohung Schindlers war ja nicht zu überhören - und Zeit hat thyssenKrupp eigentlich nicht mehr, wie die Zahlen zeigen. UND andererseits hätte Kone bei den Arbeitnehmervertretern - und so wohl auch bei der Krupp-Stiftung vielleicht - aus Angst vor Zerschlagung und vor Verlagerung wichtiger Einheiten wie Forschung, Verwaltung und Angst vor Zusammenlegung von Distriubutionseinheiten zu einem starken Widerstand geführt. Stichworte Montanmitbestimmung und Arbeitsplatzangst. 

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Also jetzt nur noch zwei Bieter plus die Option Börsengang, falls der Preis nicht stimmen sollte. Ob eine substanzlose Drohung für die Bieter oder real ins Auge gefasste Alternative sei offen. Es heisst bei ThyssenKrupp: "Bei den Vorbereitungen einer Elevator-Transaktion kommt thyssenkrupp gut voran. Die verbliebenen Bieter haben konkretisierte Angebote eingereicht. Die Angebote liegen auf einem hohen Bewertungsniveau und unterstreichen die Attraktivität des Geschäfts. Nach sorgfältiger Bewertung eines umfangreichen Kriterienkatalogs hat sich das Unternehmen entschieden, mit zwei Konsortien aus Finanzinvestoren (Blackstone, Carlyle und Canadian Pension Plan Investment Board einerseits sowie Advent und Cinven andererseits) vorrangig weiterzuverhandeln. Ziel ist es, kurzfristig eine Einigung über einen Mehrheits- oder Vollverkauf zu erzielen. thyssenkrupp wird in dieser entscheidenden Phase die Verhandlungen mit den beiden genannten Bieterkonsortien priorisieren und dabei eine Wertmaximierung anstreben. Falls keine Einigung mit einem Bieter erreicht werden kann, stellt ein Börsengang unverändert eine Option dar. Dieser wäre dann ab dem Frühsommer möglich."

Patrizia überraschte positiv mit einer leichten Prognoseübererfüllung - plus Zukunftspläne mit Onlineplattform

Wirecard - man sollte dem KPMG-Bericht als Long entspannt entgegensehen können, denn die Ad-hoc-Pflicht spricht...

VARTA lieferte gestern überraschend die Q4-Zahlen, sehr gut und weit über Prognose.

Moody's ist klar und hart

Das Rating nach dem Downgrade werde auch nicht durch den angekündigten Elevatorverkauf besser werden. Einzig ein negativer Ausblick wird durch den geplanten Verkauf verhindert. Gestern gab es also ein Downgrade von Mody's auf B1 - besser gesagt HOCHSPEKULATIV . Und die operativen Schwächen der Nicht-Elevator-Bereiche werden als langwierig gesehen:"The downgrade to B1 reflects the further weakening operating performance and negative free cash flowgeneration of tk (gemeint ThyssenKrupp) with a reduced likelihood of a material recovery over the next quarters against Moody'sprevious expectation of a strengthening profitability and cash generation. Credit metrics are currently weakerthan required for the B1 rating category but are expected to be materially strengthened by the execution ofupcoming asset disposals." 

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Regenschirmaktien in Zeiten der Unsicherheit - wie stark wirkt sich Corona auf die Konjunktur aus, in China und weltweit? Smallcaps in der Nische als Alternative?

Baustellen neben dem Stahl gibt es genug: Autozulieferer, Marine, Industriekomponenten und auch Anlagenbau sollen optimiert werden. Für den Anlagenbau heisst das auch ein möglicher Verkauf: "Deshalb haben wir beispielsweise angekündigt, für unsere Einheiten im Anlagenbau eine Veräußerung oder auch Allianzen zu prüfen. Nachdem wir bereits im letzten Jahr erste Sondierungsgespräche geführt haben, haben wir jetzt den in solchen Fällen üblichen formalen Prozess gestartet und versenden Informationsmaterialien an potenzielle Interessenten. Für eine Entscheidung ist es aber zu früh"

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ABER: Es dauert zwei bis drei Jahre bis man Ergebnisse sieht und der neue, von einer schlankeren Zentrale geführte Verbund von Unternehmen die Früchte ernten soll - nach der "Elevatortransaktion", die sicher scheint, und auch die Höhe der Mittel scheint fest eingeplant und hier geht es wohl eher über 10 Mrd. EUR - also Mehrheitsverkauf vielleicht - eher Vollverkauf, bringt einfach das meisste ein. Und ThyssenKrupp braucht viel.

Regenschirmaktien in Zeiten der Unsicherheit - wie stark wirkt sich Corona auf die Konjunktur aus, in China und weltweit? Smallcaps in der Nische als Alternative?

CHARTTECHNIK könnte helfen, wenn man die 10,00 EUR hält und wieder nach oben dreht.

Also aktuell Automotive geschenkt!

UND DIE STAHLSPARTE UND DIE MARINESPARTE UND DIE... Der Reihe nach: Der Automotive-Bereich kommt aus einer Position der Schwäche, ist durch die Umbrüche in der Automobilbranche teilweise gehemmt, teilweise Innovationstreiber (oder getriebener, Ansichtssache); jedenfall 5,4 Mrd EUR Umsatz für die Sparte plus für 2019/2020 wieder  ein positives EBIT erwartet, "erwarten wir eine Erholung des Bereinigten EBIT auf einen wieder positiven Wert (Vorjahr: pro forma -22 Mio €) aus einer Steigerung des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich (Vorjahr: pro forma 5,4 Mrd €) und Rückkehr zu einer positiven Marge (Vorjahr: pro forma -0,4 %). Dies folgt insbesondere aus dem weiteren Hochlauf der neuen Werke und Projekte für Lenkungen und Nockenwellenmodule und wird unterstützt durch Effizienzund Restrukturierungsprogramme. Belastend wirkt dabei der weiterhin negative Ergebnisbeitrag von Federn und Stabilisatoren, System Engineering strebt eine Verbesserung des Ergebnisses an, jedoch weiterhin negativ." EINE BEWERTUNG VON 1 Mrd. EUR plus x wäre hier bei dem hohen Ertragshebel durchaus vorstellbar auf Dauer...

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Und die "Industriekomponenten" mit rund  2,5 Mrd. EUR Umsatz und einem bereinigten EBIT von 230 Mio. EUR, und die Stahlsparte, die als Zykliker gerade keine große Freude, aber auch keine großen Verluste, macht und die Marine mit ihren technologischen Assets, Plus/Minus Null laufend, und "Material Services" mit rund 100 Mio. EUR EBIT und "Plant Technology" in Restrukturierung... ALLES MIT PERSPEKTIVEN UND GERADE IM UMBAUPROZESS ZU MEHR PROFITABILITÄT...plus die Perle

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Aktuell (18.02.2020 / 12.43 Uhr) notieren die Aktien der ThyssenKrupp AG im Frankfurter-Handel mit Minus -5,62 % (-0,61 EUR) bei 10,24 EUR. EIN WEITERER KRÄFTIGER RÜCKSCHLAG - STRAFE FÜR VIELE OFFENE FRAGEN?


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