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Die HUGO BOSS AG (ISIN: DE000A1PHFF7), TUI (ISIN: DE000TUAG000), Singulus (ISIN: DE000A1681X5), STS (ISIN: DE000A1TNU68) ua. werden leiden, andere interessanter: DIC Asset (ISIN:DE000A1X3XX4), K+S (ISIN:DE000KSAG888), Aroundtown (ISIN:LU1673108939) u.a.

Solange das Ausmaß der Corona-Erkrankungen – die Weltgesundheitsorganisation sieht weltweit eine hohe Gefährdungsstufe und schaltet in Notfallmodur – nicht abschätzbar ist, gibt es Aktien, die stärker als andere betroffen sind. Einige Werte, die derzeit vielleicht nicht erste Wahl sein sollten oder gerade aufgrund der günstigeren Bewertung gute Einstiegskurse bieten. Die Entscheidung liegt letztendlich bei der subjektiven Erwartung über Corona – Ausbreitung, Dauer und Auswirkungen. Individuell zu treffen. Die Märkte übertreiben i.d.R. erstmal oder …

Hugo Boss

Die Gesellschaft hatte sich gerade neu aufgestellt und schien an alte Zeiten anknüpfen zu können, der Ausstieg der Finanzinvestoren eröffnete neue Wege und die Fokussierung des Managements trug Früchte, dann kamen die Hongkong-Unruhen, erstes Problemfeld. China ist jedoch ein wichtiger – insbesondere – margenträchtiger Markt für Hugo Boss. Auch die Vielreisenden sind eine starke Konsumentengruppe für den Modehersteller. Reisen werden gecancelt, Chinaflüge gestrichen, Geschäfte geschlossen, Ansammlungen gemieden – alles Faktoren die Hugo Boss das Geschäft verhageln und das nicht nur in China. 

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Wenn die chinesische Konjunktur dauerhaft Schaden nehmen sollte – man spricht bereits jetzt von einem Wirtschaftswachstum unter 5% in diesem Q1 für die Chinesische Wirtschaft. Sollte die Coronakrise andauern, wäre das sehr schädlich für den Luxusgüterhersteller i.w.S. in der Krise kauft man nicht Boss. Sollte die Vernetzung der weltweiten Wirtschaft – Apple spricht bereits von möglichen I-Phone Lieferproblemen – zu einem Bumerang führen, wären die Folgen für Boss, Chanel und Co. Schwerwiegender als bisher gedacht.

Zum Schluss XETRA-Gestern notieren die Aktien der Hugo Boss AG mit einem Minus von -0,78 EUR (-1,78 %) bei 43,16 EUR.


Chart: HUGO BOSS AG | Powered by GOYAX.de
 

TUI

Der Reiseveranstalter ist bisher wenig von der Krise betroffen – China ist kein bedeutender Reisemarkt für TUI und die Chinesischen Reisenden sind auch – noch - keine große Zielgruppe für Angebote. Aber die zunehmende Zurückhaltung vor Reisen, insbesondere Flugreisen – Flughäfen an Ansteckungsorte – könnte bei einer stärkeren Ausbreitung und längerem Fehlen eines Heilmittels zumindest mittelfristig „das Geschäft verhageln“.  Momentan also eher einer der Tourismuswerte, der vielleicht eher profitiert, wenn weniger Fernreisen nach Asien gebucht werden, sondern „Nahziele“ wie Spanien, Türkei, Deutschland. Österreich. Die Zahlen sollten also wenig beeinflusst werden, zumindest derzeit. Kursentwicklung? Die größere Marketshare in Grossbritannien und Deutschland durch das Ausscheiden von Thomas Cook könnte durchaus dieses Jahr einen zusätzlichen Impuls geben, wenn nicht Corona sich als langwieriger erweist, als derzeit noch erhofft.

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Zum Schluss XETRA-Gestern notieren die Aktien der TUI AG mit einem Minus von -0,15 EUR (-1,60 %) bei 9,37 EUR

 

Volkswagen respektive Zulieferer wie Elring Klinger, Leoni, STS

Das starke Chinageschäft ist hier ein Manko – klar gekauft wird immer, aber die Menschen haben derzeit andere Sorgen als Autokäufe. Insbesondere wenn die Wirtschaft durch Corona in den Krisenmodus fallen würde. Die sowieso schon gebeutelten Zulieferer könnten durch ein schwächelndes China besonders schwer getroffen werden. Erinnnert sei an STS, die gerade in China investiert haben, um dort Geld zu machen. Potential ist unzweideutig vorhanden und die gerade gestartete USA-Expansion bietet bestimmt ein schönes Gegengewicht, aber es wäre schon ärgerlich wenn…

Singulus – hofft auf China und jetzt…

… wird eine temporäre „Erscheinung“ wie Corona die potentiellen und ja bereits avisierten Großaufträge nicht verschwinden lassen. Aber weitere Verzögerungen werden möglich, mit zunehmender Krise sogar wahrscheinlicher. Corona könnte so Singulus in die Parade fahren, denn wir sagten bereits: Singulus steht und fällt mit China

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ABER WO VERLIERER, DA SIND AUCH POTENTIELLE GEWINNER

Hier wollen wir uns nicht die Pharmawerte anschauen, die natürlich zu den Gewinnern gehören könnten, insbesondere derjenige, der als erster ein Mittel präsentiert gegen Corona. Oder die Forschungsunternehmen, die jetzt „leichter“ Finanzierungen finden können – Krise zeigt die möglichen Potentiale auf. ABER: Als Gewinner könnten sich gerade die Antizyklischen Werte erweisen, die alternativen Energieerzeuger wie Encavis oder die Deutschland-zentrierten Immobiliengesellschaften wie DIC Asset, DEFAMA, Deutsche Konsum REIT. Oder die gerade im Fusionsfieber befindlichen TLG, Aroundtown, Adler Real Estate, Consus und Ado Properties.

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Hier könnte unabhängig von der Corona-Entwicklung ein ruhiger Hafen gefunden werden mit spannenden Einzelstories. Bei diesen Werten kann man durchaus auch in solch unsicheren Zeiten hinsehen und möglicherweise die Berechenbarkeit suchen und finden. Oder die Unternehmen mit einer Einzelstory: Wirecard mit dem FT-Vorwurf, wobei hier eigentlich das angestrebte starke Chinagewicht kontraproduktiv wäre bei einer Verschärfung der Krise, trotz oder wegen der Kursrückschläge K+S mit der Amerikaphantasie und SNP mit der Sonderkonjunktur SAP-Umstellung bis 2025. Gäbe noch viele Werte dieser Art…

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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A1PHFF7, DE000TUAG000,DE000A1681X5, DE000A1X3XX4, LU1673108939, DE000KSAG888

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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