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Thyssenkrupp AG (ISIN: DE0007500001) war einst eine "Ikone" der Deutschen Industrie, DAX-Mitglied und an der Börse wesentlich höher bewertet, dann kamen...

katastrophale Fehlentscheidungen des Managements - man wollte in Brasilien und in den USA Stahl in großem Umfang produzieren und versenkte viele Milliarden, mehr Geld als der gesamte Konzern heute an der Börse wert ist - Konsolidierung war danach angesagt, suche nach neuen Strategien. Die Eigentümerstruktur mit einer starken Krupp-Stiftung war hierbei nicht hilfreich. Stahlproduktion - einst Herzstück des Konzerns - sollte in ein Gemeinschaftsunternehmen eingebracht werden, Kartelluntersagung; Stahlhandel von Klöckner sollte dann zugekauft werden, geplatzt wegen "Abschied" des Vorstandsvorsitzenden von Thyssen; Aufzugsparte sollte verkauft werden, Ärger über die Form (Verkauf, Teilbörsengang oä.) und die Mittelverwendung zwischen den verschiedenen Stakeholdern und auch innerhalb der Aktionäre. HALT. Hier gibt es jetzt wohl mehr oder weniger einen Konsens: Aufzugsparte soll auf jeden Fall "im Wert gehoben werden", soll auf jeden Fall zur Finanzierung der "neuen" Konzernaufstelllung herangezogen werden - ob Börsengang, Teilverkauf oder wie auch immer ist heirbei noch offen, ABER soll 2020 über die Bühne gehen!

SCHON DEN WOCHENRÜCKBLICK GELESEN - Wirecard, Grenke, Evotec, MorphoSys, Paion und andere mit ...

EVOTEC wird langsam teuer für die SHORTS - und Evotec schliesst jetzt da an, wo man 2019 aufhörte - kommunikationsoffensive!

Oder vielleicht das Exklusivinterview mit der CIO der Deutsche Industrie Reit die gute Zahlen geliefert haben?

Also Automotive geschenkt!

UND DIE STAHLSPARTE UND DIE MARINESPARTE UND DIE... Der Reihe nach: Der Automotive-Bereich kommt aus einer Position der Schwäche, ist durch die Umbrüche in der Automobilbranche teilweise gehemmt, teilweise Innovatooionstreiber (oder getriebener, Ansichtssache); jedenfall 5,4 Mrd EUR Umsatz für die Sparte plus für 2019/2020 wieder  ein positives EBIT erwartet, "erwarten wir eine Erholung des Bereinigten EBIT auf einen wieder positiven Wert (Vorjahr: pro forma -22 Mio €) aus einer Steigerung des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich (Vorjahr: pro forma 5,4 Mrd €) und Rückkehr zu einer positiven Marge (Vorjahr: pro forma -0,4 %). Dies folgt insbesondere aus dem weiteren Hochlauf der neuen Werke und Projekte für Lenkungen und Nockenwellenmodule und wird unterstützt durch Effizienzund Restrukturierungsprogramme. Belastend wirkt dabei der weiterhin negative Ergebnisbeitrag von Federn und Stabilisatoren, System Engineering strebt eine Verbesserung des Ergebnisses an, jedoch weiterhin negativ." EINE BEWERTUNG VON 1 Mrd. EUR plus x wäre hier bei dem hohen Ertragshebel durchaus vorstellbar auf Dauer...

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Und die "Industriekomponenten" mit rund  2,5 Mrd. EUR Umsatz und einem bereinigten EBIT von 230 Mio. EUR, und die Stahlsparte, die als Zykliker gerade keine große Freude, abe rauch keine großen Verluste, sondern kleine Gewinne macht und die Marine mit ihren technologischen Assets, Plus/Minus Null laufend, und "Material Services" mit rund 100 Mio. EUR EBIT und "Plant Technology" in Restrukturierung... ALLES MIT PERSPEKTIVEN UND GERADE IM UMBAUPROZESS ZU MEHR PROFITABILITÄT...plus die Perle

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ThyssenKrupp will die Aufzugsparte...

... entweder verkaufen an einen der bisher 5 genannten ernsthaften Interessenten ODER an die Börse bringen und teilverkaufen. Am 11.12.2019 präsentierte ThyssenKrupp die Aufzugsparte auf einem Kapitalmarkttag in London. dort sagte Johannes Dietsch, CFO der thyssenkrupp AG: „Bei der Vorbereitung des Carve outs der Sparte liegen wir voll im Zeitplan. Wie attraktiv unser Elevator-Geschäft ist, zeigen die ersten indikativen Angebote von Finanz- und strategischen Investoren im Rahmen des laufenden Verkaufsprozesses. Am Ende werden wir uns für die Option entscheiden, die für den Konzern, seine Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter, aber auch für das Aufzuggeschäft das Beste ist.“

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Es wurde klar auch ein Zeitlimit vorgegeben, so dass sich die Anleger positionieren können: "Der Kapitalmarkttag in London ist ein wichtiger Meilenstein: Bis Ende 2019 wird der „Carve out“, also die eigenständige Aufstellung der Sparte, plangemäß abgeschlossen sein. Im Zuge seiner strategischen Neuausrichtung (newtk) hatte die thyssenkrupp AG im Mai 2019 bekanntgegeben, möglicherweise ihre Business Area Elevator Technology im Geschäftsjahr 2019/2020 im Zuge eines Initial Public Offering (IPO) an die Börse zu bringen, um so die finanziellen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der übrigen Geschäfte zu schaffen. Gleichzeitig prüft der Konzern einen potenziellen Verkauf oder Teilverkauf der Sparte. Eine Entscheidung darüber, ob Elevator an die Börse gebracht, in Teilen oder ganz verkauft wird, fällt im ersten Quartal 2020."

Konsenswert der SPARTE AUFZÜGE: 15.000.000.000,00 EUR, Börsenkapitalisierung der 100% Mutter - Thyssenkrupp AG - knapp 8.000.000.000,00 EUR, dass heisst die Stahlsparte und die ganzen anderen - profitablen - Beteiligungen sind geschenkt, selbst wenn ein Teil der Verkaufserlöse für Sanierung oder Restrukturierungsaufwendungen "wegfällt", bleibt...

ODER WIE Peter Walker, CEO der thyssenkrupp Elevator AG sagt: „Der globale Markt für Aufzüge und Fahrtreppen ist äußerst attraktiv. Wir erwarten, dass der Markt langfristig wachsen wird. Bereits in der Vergangenheit hat sich dieser als robust gegenüber konjunkturellen Schwankungen erwiesen. Als einer der weltweit führenden Anbieter mit einem starken Fokus auf das Servicegeschäft glauben wir, dass wir in einer hervorragenden Ausgangsposition sind, um von diesem wachsenden Markt nachhaltig zu profitieren. Wir wissen, mit welchen Maßnahmen wir die Profitabilität unserer Geschäfte steigern können. Das setzen wir jetzt um.“

Aktuell (05.01.2019 / 09:22 Uhr) notieren die Aktien der ThyssenKrupp AG im XETRA-Handel zum Handelsschluss 17:35 Uhr, Freitag bei 12,21 EUR. Ähnlich spannend derzeit K+S.


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  • ISIN: DE0007500001

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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